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Früherkennung

Darmkrebs vorbeugen: So oft sollten Sie sich beim Magen-Darm-Arzt durchchecken lassen

Wird Darmkrebs frühzeitig erkannt, steigen die Heilungschancen immens. Doch viele Menschen nehmen Früherkennungsuntersuchungen nicht wahr. Sie auch?

Die Diagnose Darm­krebs wird im Laufe des Lebens bei einer von 19 Frauen und einem von 15 Männern gestellt, informiert das Robert Koch-Institut. Jährlich sind rund 27.000 Frauen und 34.000 Männer betroffen. Doch frühzeitig erkannt, können die meisten Krebsarten gut behandelt werden. Daher gilt auch bei Darmkrebs: Gehen Sie regelmäßig zur ärztlichen Kontrolluntersuchung. Der Gesetzgeber hat die Möglichkeit von Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen ab dem 50. Lebensjahr geschaffen, wie die Deutsche Krebsgesellschaft informiert. Eine Einladung erfolgt durch die Krankenkassen, heißt es weiter.

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten zur Darmkrebsfrüherkennung ab einem bestimmten Alter.

Ein Überblick über die Darmkrebs-Früherkennung-Empfehlungen:

  • Stuhltest und Darmspiegelung für Frauen und Männer ab dem 50. Lebensjahr
  • Männer bekommen ab dem 50. Lebensjahr alle 10 Jahre eine große Darmspiegelung oder zwischen dem 50. und 55. Lebensjahr jährlich einen Stuhltest und ab 55 Jahren alle 2 Jahre einen Stuhltest von den Krankenkassen gezahlt.
  • Frauen wird zwischen dem 50. und 55. Lebensjahr jährlich ein Stuhltest von den Krankenkassen bezahlt und ab dem 55. Lebensjahr alle 10 Jahre eine große Darmspiegelung oder alle 2 Jahre ein Stuhltest. 
  • Im Fall von Darmkrebsfällen in Ihrer Familie, zahlt die Krankenkasse eine Darmspiegelung in der Regel auch, wenn Sie noch jünger sind.

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Darmkrebs-Früherkennung: Bei Blut im Stuhl sofort zum Arzt

„In den meisten Fällen liefert die Vorsorge-Darmspiegelung einen eindeutigen Befund und die Sicherheit, mit hoher Wahrscheinlichkeit in den nächsten zehn Jahren nicht an einem Darmkrebs zu erkranken. Dann ist vor der nächsten regulären Vorsorge-Untersuchung in zehn Jahren eine erneute Untersuchung nur bei Beschwerden“, informiert Professor Leopold Ludwig vom Vorstand des Berufsverbandes der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (bng).

Anders sieht es einer bng-Pressemitteilung zufolge aus, wenn Polypen oder Adenome im Rahmen einer Untersuchung gefunden werden. Dann seien in Absprache mit dem untersuchenden Magen-Darm-Arzt vorzeitige Kontrollen angezeigt. Auch wenn ein familiäres Darmkrebsrisiko vorliegt, sollte man sich engmaschiger untersuchen lassen, wird Professor Ludwig in der Mitteilung zitiert. Wer unter Magen- und Darmschmerzen leidet, Blut im Stuhl entdeckt oder im Wechsel Durchfall und Verstopfung hat, sollte allerdings immer sofort einen Allgemeinmediziner aufsuchen, der in der Regel an einen Gastroenterologen überweist. Eine vegetarische Ernährung kann übrigens das Darmkrebsrisiko verringern. (jg)

Rubriklistenbild: © Jochen Tack/Imago

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