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Trifft besonders junge Menschen

„Corona-Zehen“: Hautveränderung als Zeichen für Infektion?

Hautveränderungen an Zehen könnten in Verbindung mit einer Corona-Infektion stehen. Die Wissenschaft ist sich allerdings uneinig.

Halsschmerzen, Husten, Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn oder Erschöpfung: Die Symptome, die mit einer Covid-19-Erkrankung einhergehen können, sind vielfältig. Inzwischen berichten Ärzte jedoch auch vermehrt von Hautproblemen in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Seit Beginn der Pandemie soll es bereits zu einem Phänomen gekommen sein, welches möglicherweise auch in Zusammenhang mit dem Coronavirus steht. Denn seit Anfang 2020 leiden junge Menschen gehäuft unter Schwellungen und Verfärbungen an den Zehen.

„Corona-Zehen“: Hautveränderung als Zeichen für Infektion?

Mit Beginn der Corona-Pandemie stiegen auch Fälle von Hautveränderungen an Zehen. (Symbolbild)

Zeitgleich mit Beginn der Pandemie kam es weltweit zu einem Anstieg von sogenannten „Corona-Zehen“, wie das Phänomen der Hautveränderungen in Fachkreisen genannt wird. Dabei handelt es sich um merkwürdig verfärbte Zehen mit juckenden roten und violetten Flecken. Zuvor kannten sie Ärzte als Folgen von Frostbeulen, die im Winter manchmal und eher selten zu beobachten sind. Hautveränderungen sind in Verbindung mit Viruserkrankungen wie zum Beispiel Masern, Herpes oder Röteln jedoch nicht ungewöhnlich. Deshalb wurde vermutet, dass es sich um ein Symptom einer Covid-19-Erkrankung handelte.

Inzwischen sehen Wissenschaftler diesen Zusammenhang jedoch kritisch. Schließlich fiel ein Corona-Test bei vielen Betroffenen negativ aus, wie auch die Ergebnisse einer neuen Studie aus dem Fachmagazin „PNAS“ zeigen. Laut Experten könnten junge Menschen, die eine SARS-CoV-2 Infektion ohne Symptome durchmachen, die Covid-Zehen im Rahmen einer effizienten Reaktion des angeborenen Immunsystems gegen das Virus entwickeln. Manche Forscher suchen jedoch auch nach anderen Erklärungen für die „Corona-Zehen“. Sie könnten beispielsweise als Folge des Lockdowns entstanden sein, wo Menschen möglicherweise zu Hause kein Socken oder Schuhe getragen haben. Das Rätsel um die Hautveränderungen am Fuß ist bislang weiterhin ungelöst.

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Corona-Zehen: Was tun bei Hautveränderungen am Fuß?

Wer Hautveränderungen an den Zehen feststellt, sollte möglichst einen Arzt konsultieren. Er kann die Symptome bestimmen und sie behandeln. Schließlich können sie auch Anzeichen anderer Krankheiten sein. Verblüffend ist jedoch, dass sich manche Menschen trotz Kontakt mit Infizierten nicht mit dem Virus anstecken. Ein Grund dafür kann eine Booster-Imfpung sein. Betroffene haben dann nach einer Omikron-Infektion meist auch deutlich kürzer Symptome.

Diese Viren und Bakterien machen uns krank

Eine mit Coronaviren befallene Zelle
Ende 2019 wurde zum ersten Mal über das Coronavirus Sars-CoV-2 berichtet. Zuerst nur in China diagnostiziert, breitete sich die durch Coronaviren ausgelöste Krankheit Covid-19 weltweit aus. Die Pandemie hat im Jahr 2020 weltweit etwa 1.900.000 Todesopfer gefordert. Auf der Darstellung oben ist eine menschliche Zelle (grün) zu sehen, die mit Coronaviren (gelb) infiziert ist.  © Niaid/dpa
HIV-Virus: Das Virus löst die Immunschwäche Aids aus. Rund 20 Jahre nach seiner Entdeckung ist Aids die verheerendste Infektionskrankheit, die die Menschheit seit der Pest im 14. Jahrhundert herausgefordert hat.
HIV-Virus: Das Virus löst die Immunschwäche Aids aus. Rund 20 Jahre nach seiner Entdeckung ist Aids die verheerendste Infektionskrankheit, die die Menschheit seit der Pest im 14. Jahrhundert herausgefordert hat. © dpa
Pest Erreger Yersinia pestis: Die Infektionserkrankung wird erstmals im 6. Jahrhundert im Mittelmeerraum nachgewiesen. 1894 wird das Bakterium entdeckt. Heutzutage sind bei früher Diagnose die Heilungschancen durch Antibiotika hoch.
Pest Erreger Yersinia pestis: Die Infektionserkrankung wird erstmals im 6. Jahrhundert im Mittelmeerraum nachgewiesen. 1894 wird das Bakterium entdeckt. Heutzutage sind bei früher Diagnose die Heilungschancen durch Antibiotika hoch. © dpa
Ebola Virus: Das Virus verursacht mit inneren Blutungen einhergehendes Fieber. In bis zu 90 Prozent der Fälle verläuft die Krankheit tödlich. Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck an einem Impfstoff.
Ebola Virus: Das Virus verursacht mit inneren Blutungen einhergehendes Fieber. In bis zu 90 Prozent der Fälle verläuft die Krankheit tödlich. Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck an einem Impfstoff. © dpa
Grippe Virus
Grippe Virus: Antigene (gelbe und blaue Antennen) sitzen auf einer doppelten Fettschicht, die sich um die Erbsubstanz im Inneren schließt. Mit der Vermischung verschiedener Virentypen entstehen neue Erbsubstanzen und damit auch Antigene. © dpa
Herpes Virus: Herpes simplex-Viren sind weltweit verbreitet. Nach einer Erstinfektion verbleibt das Virus in einem Ruhezustand lebenslang im Organismus.
Herpes Virus: Herpes simplex-Viren sind weltweit verbreitet. Nach einer Erstinfektion verbleibt das Virus in einem Ruhezustand lebenslang im Organismus. © dpa
Rhinovirus Human rhinovirus 16 (HRV16)
Rhinovirus Human rhinovirus 16 (HRV16): Schnupfen verbreitet sich weltweit durch Rhinoviren. © dpa
Schweinegrippe Virus 1976: Die klassische Schweinegrippe ist ein Influenza-A-Virus vom Subtyp H1N1, der 1930 erstmals isoliert wurde. Daneben sind auch die drei Subtypen H1N2, H3N2 und H3N1 von Bedeutung.
Schweinegrippe Virus 1976: Die klassische Schweinegrippe ist ein Influenza-A-Virus vom Subtyp H1N1, der 1930 erstmals isoliert wurde. Daneben sind auch die drei Subtypen H1N2, H3N2 und H3N1 von Bedeutung. © dpa
Schweinegrippe Virus unter einem Transmissionselektronenmikroskop: 2009 brach die Schweinegrippe in Mexiko aus. Dabei handelt es sich um ein mutiertes Schweinegrippevirus vom Subtyp H1N1, das anders als gewöhnlich auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.
Schweinegrippe Virus unter einem Transmissionselektronenmikroskop: 2009 brach die Schweinegrippe in Mexiko aus. Dabei handelt es sich um ein mutiertes Schweinegrippevirus vom Subtyp H1N1, das anders als gewöhnlich auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. © dpa
Spanische Grippe Virus: Die Spanische Grippe (1918) gilt als die schlimmste Grippe-Pandemie aller Zeiten. Bei der Spanischen Grippe handelt es sich um den Virenstrang H1N1, der besonders junge Menschen dahin raffte. Experten schätzen die Zahl der Opfer auf 40 bis 50 Millionen.
Spanische Grippe Virus: Die Spanische Grippe (1918) gilt als die schlimmste Grippe-Pandemie aller Zeiten. Bei der Spanischen Grippe handelt es sich um den Virenstrang H1N1, der besonders junge Menschen dahin raffte. Experten schätzen die Zahl der Opfer auf 40 bis 50 Millionen. © dpa
Auslöser der Tuberkulose sind Bakterien (Mycobacterium tuberculosis)
Tuberkulosebakterium Mycobacterium tuberculosis: Die auch als Schwindsucht bekannte Krankheit ist, obwohl sie heutzutage als heilbar gilt, eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt. © dpa
Vogelgrippe Influenza-A: Schema des Influenza-A-Virus (Computer-Darstellung von Januar 2006). Der aggressive Vogelgrippe-Virus des Subtyps H5N1 gehört zur Gruppe der Influenza-A-Viren, ebenso wie die zahlreichen menschlichen Grippeviren. Das Virus ist kugelrund, sein Durchmesser beträgt nur 0,1 tausendstel Millimeter. In seinem Inneren ist lediglich Platz für ein paar Proteine und die Erbsubstanz.
Vogelgrippe Influenza-A: Schema des Influenza-A-Virus (Computer-Darstellung von Januar 2006). Der aggressive Vogelgrippe-Virus des Subtyps H5N1 gehört zur Gruppe der Influenza-A-Viren, ebenso wie die zahlreichen menschlichen Grippeviren. Das Virus ist kugelrund, sein Durchmesser beträgt nur 0,1 tausendstel Millimeter. In seinem Inneren ist lediglich Platz für ein paar Proteine und die Erbsubstanz. © dpa

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteuren und Redakteurinnen leider nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © erllre/IMAGO

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