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COVID-19 und Infektionen

Corona am Puls erkennen? Studie macht Hoffnung mit Smartwatches

Immer mehr Funktionen vereinen sogenannte Wearables in sich. Bestimmte Angaben können vor COVID-19-Infektionen schützen.

Ann Arbor/Michigan – Geht man geschichtlich weit zurück, so ist die Pulsmessung wohl eine der ältesten ärztlichen Diagnosetechniken überhaupt. Kombiniert man dies mit den modernsten Methoden, die viele von uns am Handgelenk tragen, eröffnen sich ganz neue Perspektiven und eine vereinfachte Diagnostik.

Corona: Mit der Smartwatch Infektionen erkennen

Smartwatches messen den Puls. Nach einer neuen Studie könnten sie auch COVID-19 erkennen. (Symbolbild)

Smartwatches und Fitnessarmbänder sammeln schon seit einiger Zeit Daten zur Herzfrequenz. Diese kann zur Verdachtsdiagnose von akuten Infekten genutzt werden. Mithilfe von Computern lassen sich die gesammelten Daten noch weiter analysieren und auch feinste Abweichungen erkennen und interpretieren. Eine einfache Darstellung der Daten ist unabdingbar. Vieles ist für Laien unverständlich. So gibt es jetzt ein neues Portal, dass die Medizinersprache verständlich erklärt.

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Corona: Pulsfrequenz als Indikator für Corona-Infektion

Treiben wir beispielsweise Sport, beeinflusst dies die Herzfrequenz und den Puls. Daraus lassen sich erste Werte ableiten. Mathematiker an der Universität in Michigan haben mithilfe von Computerprogrammen ein Diagnostikprogramm entwickelt, das sechs unterschiedliche Pulseigenschaften sammelt und auswertet. In der Studie wurden Ärzte und Studierende getrennt von einander befragt, die regelmäßig Auskunft über ihren Gesundheitszustand gaben.

Da ein Teil der Gruppe an COVID-19 erkrankt war, wurden hier die genauen Pulsdaten gesammelt und untersucht. Es zeigte sich, dass vor den ersten Anzeichen die minimale Herzfrequenz angestiegen war, berichtet das „Deutsche Ärzteblatt“. Für das Forscherteam rund um Daniel Forger ist dies ein erstes Krankheitsanzeichen. Auch wenn derzeit die Inzidenz sinkt, liegen noch Patienten auf der Intensivstation.

Corona und Smartwatch: Können Wearables eine Erkrankung erkennen?

Smartwatches und Fitnesstracker werden immer benutzerfreundlicher und liefern stetig bessere Werte. Doch ob die Ergebnisse zuverlässig sind, ist noch offen. Denn laut der Studie kann auch eine innerliche Verunsicherung die Herzfrequenz beeinflussen. Aufkommende Angstzustände oder die Stimmung in der Quarantäne tun ihr Übriges. Welche Smartwatches und Tracker empfehlenswert sind, haben wir hier zusammengestellt.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Westend61/IMAGO

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