Zu Fisch greifen

Bei Rheuma auf tierische Fette verzichten

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Fisch liefert wichtige Omega-3-Fettsäuren und ist für Rheumakranke eine gute Alternative zu Fleisch von Vierbeinern. Foto: Marcus Brandt

Rheumatiker sollten so wenig tierische Fette wie möglich zu sich nehmen. Doch wie kommen Betroffene dennoch an wichtige Fettsäuren und andere Nährstoffe?

Baierbrunn (dpa/tmn) - Rheumapatienten sollten darauf achten, die richtigen Fette zu essen. Denn tierische Fette befeuern die Entzündung eher, heißt es in der Zeitschrift "Senioren Ratgeber" (Ausgabe 1/2019).

Schweineschmalz zum Beispiel ist deshalb für Betroffene ungeeignet, Fleisch und Wurst sollten sie nur zweimal pro Woche essen. Und auch Eier sind bei Rheuma eher ungünstig. Das sollten Rheumapatienten auch beachten, wenn sie zum Beispiel Nudeln kaufen, und eher zur Variante ohne Ei greifen.

Fettreicher Fisch dagegen enthält den Angaben nach sogenannte Omega-3-Fette, die entzündungshemmend wirken. Lachs, Makrele oder Hering dürfen Betroffene daher ruhig zwei- bis dreimal pro Woche essen. Milchprodukte dagegen sollten bei Rheuma eher fettarm sein. Vollkornprodukte liefern außerdem wichtige Mineralstoffe, der Kalziumbedarf lässt sich gut mit Gemüse wie Lauch und Brokkoli decken.

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