Saisonstart

Bärlauch-Blätter vor dem Einfrieren pürieren

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Vor der Verarbeitung sollte Bärlauch gewaschen und trockengeschleudert werden. Wer den wilden Bruder des Knoblauchs einfrieren möchte, püriert ihn besser vorher. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-tmn

Es ist wieder soweit: Der Bärlauch kann geerntet werden. Wer ihn nicht sofort verbrauchen möchte, bewahrt ihn am besten im Gefrierfach auf. Worauf dabei zu achten ist, erklärt das Magazin "Slow Food".

Berlin (dpa/tmn) - Der Bärlauch startet in die Saison. Wer den wilden Bruder des Knoblauchs nicht sofort frisch zubereiten will, kann ihn auch einfrieren.

Für das Einfrieren sollten die Blätter mit einem Mixer zu Mus püriert und in kleine Schraubgläser gefüllt werden, empfiehlt das Magazin "Slow Food" (Ausgabe 1/2019). Plastikgefäße sind dafür aber nicht gut geeignet - sie nehmen den Knoblauchgeruch an.

Bärlauch lässt sich zwar auch trocknen, verliert dadurch aber viel Aroma. Besser hält er sich als Bärlauchbutter oder Pesto. Frisch gehackt passt Bärlauch gut zu Salaten, ins Risotto oder mit etwas Salz aufs Butterbrot. Selbstgemachten Knödeln oder Gnocchi verleiht er nicht nur schöne Farbe, sondern auch ein würziges Aroma. Vor der Verwendung werden die bis zu 20 Zentimeter langen Blätter kurz gewaschen und trockengeschleudert.

Das Kraut wächst in lichten Laubwäldern, an Flussufern oder auf schattigen Wiesen. Aber Vorsicht: Es besteht Verwechslungsgefahr. Seine Doppelgänger heißen Herbstzeitlose und Maiglöckchen und sind giftig. Wer sich nicht zutraut, Bärlauch selbst zu pflücken, kann das Wildkraut auf Wochenmärkten oder beim Gemüsehändler kaufen.

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