Jagdterrier Bodo mit Mistgabel aufgespießt

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Prenzlau - Jagdterrier Bodo soll Schafe gejagt und gebissen haben. Der Bauer spießte ihn deshalb mit einer rostigen Mistgabel auf. Vier Tage dauerte der Todeskampf des Hundes.

Es war ein grausamer Anblick, der sich Bodos Herrchen im brandenburgischen Prenzlau bot: Sein Hund war aufgespießt worden, mit einer Mistgabel am Boden fixiert. Die rostigen Zacken bohrten sich durch den Oberkörper des Hundes. Vier Tage lang kämpfte Bodo um sein Leben, jedoch vergeblich: Der Jagdterrier erlag seinen schweren Verletzungen.

Was war geschehen?

Bodo und sein Herrchen waren zur Drückjagd unterwegs. Als der Jagdhund losgeschickt wurde, um eine Rotte Wildschweine aus dem hohen Gras zu treiben, kam Bodo nicht mehr zurück. Über das GPS-Signal an Bodos Halsband konnte der Mann schließlich die Spur zu seinem Hund aufnehmen. Sie führte auf einen kleinen Öko-Bauernhof. Dort fand er seinen dreijährigen Hund schließlich. Er war mit einer rostigen Mistgabel aufgespießt worden. Auf dem Boden fixiert, bewegungsunfähig gemacht. Obwohl Bodo unmittelbar zum Tierarzt gebracht und dort mehrmals operiert wurde, war es hoffnungslos: der junge Hund starb vier Tage später.

Der Öko-Bauer behauptet: Der Hund habe seine Schafe angegriffen.

Gegen den Mann wurde mittlerweile Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet. Der Bauer quittierte diese Anzeige mit einer Gegenanzeige gegen den Hundehalter. Sein Vorwurf: Hausfriedensbruch.

rr

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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