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Plötzlicher Erdfall in Thüringen?

Rasenmähen endet tödlich: Mann fällt in sechs Meter tiefes Loch in eigenem Garten

Unfall in Bad Sulza
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Ein Mann ist in Bad Sulza (Thüringen) beim Rasenmähen in ein Erdloch gefallen.

Ein Mann stürzte beim Rasenmähen in seinem eigenen Garten in den Tod: Wo das sechs Meter tiefe Erdloch plötzlich herkam, wird noch geklärt.

Bei einem plötzlichen Erdfall in Bad Sulza in Thüringen ist ein Mann gestorben, der gerade seinen Rasen mähte. Ob er am Montag mitgerissen wurde, als die Erde in seinem Garten sich plötzlich auftat oder ob er beim genaueren Hinsehen in das rund sechs Meter tiefe Loch stürzte, sei noch nicht klar, sagte ein Polizeisprecher. Seine Frau habe den 62-Jährigen gesucht und nur noch den Rasenmäher und ein Loch im Garten vorgefunden. Rettungskräfte konnten den Mann nur noch tot aus dem Loch bergen.

Plötzlicher Erdfall in Thüringen?

Die Erde habe auch während der Rettungsmaßnahmen stetig nachgegeben, sagte der Polizeisprecher. Rund um das Loch wurde am Montag weitläufig abgesperrt. Das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz sowie Polizei und Feuerwehr waren vor Ort, um die Umstände zu klären.

Bei den Ermittlungen soll geklärt werden, ob das Loch möglicherweise durch einen plötzlichen Erdfall zustande kam. Am Dienstag soll unter anderem ein Abgleich mit den Karten und Unterlagen zum Altbergbau in der Region sowie der geologischen Beschaffenheit des Untergrundes vorgenommen werden, um Rückschlüsse auf die mögliche Ursache zu erhalten, informierte das Thüringer Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) am Montagabend. Dadurch lasse sich auch das weitere Vorgehen zur Sicherung der Einsturzstelle ableiten, hieß es.

Vorfall erinnert an Krater bei Teisendorf

Der Vorfall in Bad Sulza errinnert an den Schockmoment Ende April in Teisendorf: Unmittelbar neben einem Wohnhaus hat sich dort plötzlich ein fünf Meter breiter Krater in der Erde aufgetan. Die Bewohner hätten zunächst „verdächtige Erdbewegugen“ bemerkt, teilte das Landratsamt mit. Demnach sei es „zum Einsturz von größeren Erdmassen“ gekommen, „welche offenbar in einen tiefergelegenen Schacht aus dem früheren Bergbau stürzten“.

Verletzt wurde niemand. Die Stelle wurde großräumig abgesperrt, das Haus evakuiert. Ein Auto, das direkt am Krater geparkt war, fiel nur deshalb nicht in die Tiefe, weil es auf einem vertikalen Kanalschacht stand.

mh (mit Material der dpa)

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