Prozess in Paderborn

Polizist schießt auf Mann ohne Ticket - Staatsanwalt fordert Höchststrafe für den Schwarzfahrer

Gefängnisstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung: Dieses Strafmaß hatte am Donnerstag die Staatsanwaltschaft bei einem Prozess am Paderborner Landgericht für einen Schwarzfahrer (40) gefordert.

Paderborn – Ein Mann war, nahe der Bahnhofstraße, im Oktober 2017 beim Schwarzfahren auf frischer Tat ertappt worden. Die Beamten der Bundespolizei wollten daraufhin seinen Personalausweis sehen. Der Schwarzfahrer ergriff jedoch die Flucht. Beim Abhauen hatte er ein Messer in der Hand und probierte, sich ein Auto unter den Nagel zu reißen.

Ein Polizist gab vier Warnschüsse ab, um den Täter zu stoppen. Eine Kugel traf den 40-Jährigen am Oberschenkel. Der Schwarzfahrer sank zu Boden, sodass die Beamten ihn festnehmen konnten. In einem Strafverfahren am Paderborner Landgericht wurde ihm nun der Prozess gemacht.

Warum der Mann nach Auffassung der Staatsanwaltschaft für immer hinter Gitter gehört, lesen sie auf owl24.de*.

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Rubriklistenbild: © picture alliance / Thomas Frey/d

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