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Variante breitet sich aus

RKI veröffentlicht Daten: Das sind die häufigsten Symptome bei einer Omikron-Infektion

Omikron-Fälle in Deutschland häufen sich. Der Anteil wächst. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat Daten zu den häufigsten Omikron-Symptomen veröffentlicht.

Berlin - Die neue Coronavirus-Variante Omikron* breitet sich in Deutschland aus. Experten gehen von einem starken Anstieg der Infektionen im Januar aus. In anderen Ländern in Europa wie in Großbritannien und Dänemark geht es gerade besonders schnell. Das Robert-Koch-Institut (RKI) rechnet wegen Omikron „mit einer schlagartigen Erhöhung der Infektionsfälle“, ist im neuen RKI-Wochenbericht zu lesen. Und es könne zu einer schnellen Überlastung des Gesundheitssystems und gegebenenfalls weiterer Versorgungsbereiche kommen. 

Omikron-Welle in Deutschland nimmt Tempo auf

Aktuell wurden bisher 16.748 Corona-Infektionen in Deutschland der neuen Omikron-Variante zugeordnet (Stand: 30. Dezember). Zum Vergleich: Am 9. Dezember waren es 28 Omikron-Fälle. Die Dunkelziffer ist* groß. Während der Feiertage und zum Jahreswechsel lassen sich weniger Menschen testen. Screenings am Arbeitsplatz und in Schulen fallen weg. Zudem wird auch weniger gemeldet. Doch in allen Bundesländern wurden laut RKI Omikron-Fälle nachgewiesen. In Bremen dominiert die Omikron-Variante bereits.

Die Omikron-Variante* ist hochansteckend. Experten gehen von einer Verdopplungszeit von zwei bis drei Tagen aus. Im Vergleich zur aktuell kursierenden Delta-Variante verläuft eine Infektion wohl in den meisten Fällen milder. Erste Daten aus Südafrika legen das nahe. Eine Ärztin aus Südafrika beobachtete ungewöhnliche Symptome bei der Omikron-Variante*.

RKI: Das sind die häufigsten Omikron-Symptome

Laut dem RKI wurde von den Omikron-Infizierten als Symptome Schnupfen (54 Prozent), Husten (57 Prozent) und Halsschmerzen (39 Prozent) genannt. 124 Patientinnen und Patienten wurden hospitalisiert, vier Personen sind verstorben.

  • Schnupfen - 54 Prozent
  • Husten - 57 Prozent
  • Halsschmerzen 39 Prozent

Für 543 (5 Prozent) Fälle wurde eine Exposition im Ausland angegeben. 186 Patientinnen und Patienten waren ungeimpft, 4.020 waren vollständig geimpft, von diesen wurde für 1.137 eine Auffrischimpfung angegeben. Auf Basis der übermittelten Daten wurden unter allen übermittelten Omikron-Infektionen 148 Reinfektionen ermittelt, zu keiner der von Reinfektion betroffenen Person wurden Vorerkrankungen übermittelt.

Diese Symptome sollten Sie ernst nehmen

Es ist unbedingt erforderlich, bei Symptomen einer neu auftretenden Atemwegserkrankung wie z.B. Schnupfen, Halsschmerzen oder Husten (unabhängig vom Impfstatus) zu Hause zu bleiben, die Hausarztpraxis zu kontaktieren und einen PCR-Test durchführen zu lassen, empfiehlt das RKI.

Symptome für Corona-Infektion mit der Omikron-Variante: Schweißausbrüche in der Nacht

In Südafrika berichteten Ärzte von einem weiteren möglichen Symptom einer Omikron-Infektion. Bei Infizierten sei es demnach neben Fieber und Schmerzen auch zu Schweißausbrüche in der Nacht* gekommen. Auch eine Studie über sieben infizierte Teilnehmer einer deutschen Reisegruppe in Südafrika scheint zu bestätigen, dass nächtliche Schweißausbrüche ein Symptom für die Omikron-Variante sein kann. Nach Angaben des Tagesspiegels beobachtete der Virologe an der Stellenbosch University bei Kapstadt bei einem der Infizierten ein heftiges Schwitzen.

Die häufigsten Symptome von Covid-19 sind laut RKI

  • Husten - 42 Prozent
  • Fieber über 38 Grad - 26 Prozent
  • Schnupfen - 31 Prozent
  • Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns - 19 Prozent
  • Lungenentzündung (Pneumonie) - 1,0 Prozent

Weitere Covid-19-Symptome

Weitere Symptome einer Corona-Infektion sind laut RKI: Halsschmerzen, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Bindehautentzündung (Konjunktivitis), Hautausschlag, Lymphknotenschwellung, Apathie, eine krankhafte Schläfrigkeit (Somnolenz).

Wichtig: Wenn Sie das Gefühl haben schwerer Luft zu bekommen als sonst, sollten Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt verständigen. (ml) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Monkey Business/imago

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