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Sensationsfund in Mexiko

Erdbeben zerstört Azteken-Pyramide, doch dann entdeckten Forscher ein Geheimnis 

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Erdbeben in Mexiko legt Tempel in Azteken-Pyramide frei

Ein schweres Erdbeben in Mexiko hat vor zehn Monaten bei einer Azteken-Pyramide starke Schäden angerichtet. Der Boden senkte sich ab. Forscher waren zuerst entsetzt, bis jetzt. 

Cuernavaca - Zehn Monate nach einem schweren Erdbeben in Mexiko haben Archäologen in einer Azteken-Pyramide einen Sensationsfund gemacht: In der Teopanzolco-Pyramide in Cuernavaca im Bundesstaat Morelos hat das Erdbeben die Überreste eines Tempels der Regengottheit Tlaloc aus der Tlahuica-Kultur freigelegt, wie das Nationale Institut für Anthropologie und Geschichte (INAH) am Donnerstag mitteilte.

Das Erdbeben habe die Pyramide stark beschädigt und für große Umschichtungen "im Inneren ihrer Struktur" gesorgt, sagte die Archäologin Barbara Koniecza. Die größten Schäden gab es demnach im oberen Teil der Pyramide, wo bereits zuvor zwei Tempel gefunden worden waren. Einer war dem aztekischen Sonnen- und Kriegsgott Huitzilopochtli gewidmet, der andere dem Regengott Tlaloc.

Nach dem Erdbeben offenbarte die Teopanzolco-Pyramide ein Geheimnis.

Spuren der Tlahuica-Kultur

Bei dem Erdbeben habe sich der Boden beider Tempel abgesenkt und gekrümmt, sagte Koniecza. Bei Radar-Untersuchungen zur Überprüfung der Statik wurden dann Hinweise auf den neuen Tlaloc-Tempel gefunden. Er wurde nach Einschätzung der Archäologen um das Jahr 1150 erbaut und war sechs Meter lang und vier Meter breit. Gefunden wurden auch Überreste von Keramik und ein Räuchergefäß aus der Tlahuica-Kultur.

Der Fund in der Teopanzolco-Pyramide wird auf 1150 -1200 vor Christus datiert.

Jahrhundert-Erdbeben in Mexiko

Mexiko war am 19. September 2017 von einem Erdbeben der Stärke 7,1 erschüttert worden. Landesweit kamen 369 Menschen ums Leben, die meisten in der Hauptstadt Mexiko-Stadt.


Bauer entdeckt nach Sturm Steintür und findet Sensation

1850 machte ein Bauer nach einen Sturm einen Rundgang um sein Land und Anwesen in Orkney auf Schäden zu kontrollieren. Dabei entdeckte der Mann eine Türe, wie Merkur.de* berichtet. Was sich dahinter befand, war eine Sensation.

Update vom 6. August 2018

Ein Erdbeben in Indonesien hat große Zerstörung angerichtet und mehr als 100 Todesopfer gefordert. Das Beben hat sich Erdbeben vor der Ferieninsel Lombok ereignet.

AFP

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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