Er stirbt noch am Unfallort 

Auf der Flucht vor der Polizei: Motorradfahrer (†22) rast in den Tod

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Tödlicher Motorradunfall in Kaiserslautern. (Symbolbild) 

Weil er einfach nicht anhalten wollte, endete für einen Motorradfahrer die Flucht vor der Polizei mit dem Tod... 

Kaiserslautern - Bei der Flucht vor der Polizei am frühen Samstagmorgen (2. Februar) gegen 2:35 Uhr starben ein 22-jähriger Motorradfahrer und sein 18-jähriger Sozius. Das berichtet *heidelberg24.de. 

Die beiden Männer aus Kaiserslautern fuhren vor einem Streifenwagen der Polizei stadtauswärts. Der Fahrer fiel den Beamten durch seine unsichere Fahrweise auf. 

Als er bei einer Kreuzung dann noch über Rot fuhr, gaben ihm die Ordnungshüter das Zeichen zum Anhalten. Doch anstatt anzubremsen, gab der Biker Vollgas und überfuhr noch eine weitere rote Ampel. 

Da die Polizisten das Motorrad aus den Augen verloren, brachen sie die Verfolgungsfahrt ab.

Erst später fanden sie den Motorradfahrer.

Er war kurz vor einer Fahrbahnunterführung gegen eine Mauer gerast.

Die Reanimationsversuche der verständigten Rettungskräfte blieben erfolglos. Fahrer (22) und Beifahrer (18) starben noch an der Unfallstelle.

Ein Sachverständiger wurde mit Ermittlung des Unfallhergangs beauftragt. Das Motorrad war total zerstört. Der Sachschaden beträgt ungefähr 15.000 Euro.

Die konkreten Hintergründe zum Fluchtmotiv sind bisher nicht abschließend geklärt. Der vermutliche Fahrzeugführer war jedoch nicht im Besitz eines Führerscheins.

Mehr zum Thema: 

Motorradunfall mit totem Teenie: Im Juli stirbt ein 13-Jähriger auf der A8. Schuld ist der unbekannte Fahrer eines weißen Wagens. Kann die Sendung „Aktenzeichen XY“ dabei helfen, den Unfallfahrer endlich zu schnappen?

*heidelberg24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

pol/kp

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