Rätsel am Straßenrand

Unheimlich! Kinderpuppen-Spuk in Düsseldorf

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Düsseldorf - Was sollen diese Puppen bezwecken? In Düsseldorf tauchten in den letzten Tagen immer wieder Puppen in Kleinkind-Form auf und verunsicherten die Menschen.

Sie tragen Mäntel, Kapuzen über den Kopf und ihre Körperhaltung sieht aus, als wollten sie verstecken spielen, sich schämen - oder würden heulen. Das jedenfalls assoziieren viele Passanten mit den Puppen.

Das große "Puppen-Rätsel" im Netz

Eine Userin postete am Freitag Fotos der "Puppen-Kinder" in der öffentlichen Facebook-Gruppe "Nett-Werk Düsseldorf" (siehe Artikelbild). Seitdem geistern sie durchs Netz und stellen viele vor ein Rätsel.

Die Puppen sehen aus wie echte Kinder und verunsichern die Düsseldorfer, manche gruseln sich sogar davor. Fabienne W. kommentierte beispielsweise in der Gruppe "Nett-Werk Düsseldorf": "Oh mein Gott, wenn ich so etwas nachts sehen würde, ich würde so Panik kriegen..."

Einige vermuteten, dass sie zur Verkehrserziehung der Autofahrer aufgestellt wurden, um sie langsamer fahren zu lassen.

So schreibt eine Facebook-Userin: "Wirksamer als 'Zone 30'-Schilder", eine andere "Das soll sicherlich die Raser erschrecken". Andere halten davon von der Idee nichts, wie zum Beispiel Markus O. auf Facebook:  "Verkehrserziehung? Und was wenn da ein echtes Kind steht und vor hat über die Straße zu rennen, der Autofahrer aber denkt es wäre wieder so eine Puppe?". Auch "Yvo Nne" kommentierte auf Facebook den Artikel vom EXPRESS Düsseldorf entsprechend: "Nachher steht wirklich ein hilfloses Kind am Straßenrand und kein Mensch beachtet es."

Verkehrserziehung? Polizei weiß nichts davon!

Doch das ist offenbar nicht der Fall! Auf Anfrage der BILD Düsseldorf sowie der von Rheinischen Post teilten Polizei und Stadt mit, dass sie keine Informationen zu den Puppen haben.

Street Art?

So spekulieren andere, dass es sich bei den Kinderpuppen um Street Art handeln könnte - also Kunst im öffentlichen Raum. Der Künstler Mark Jenkins

Die Puppen erinnern an die Werke von Mark Jenkins, der immer wieder mit menschenähnlichen Figuren die Passanten zu verwirren versucht - hier eine Auswahl seiner Arbeit. Neben Menschen erstellt er auch lebensechte Tierfiguren aus Packband. Seine Installationen im Stadtraum entwirft er ohne spezifischen Auftrag.

Steckt also auch in Düsseldorf ein Künstler dahinter? Oder gar jemand aus der verfeindeten Nachbarstadt? Facebook-Nutzer Klaus H. jedenfalls kommentierte es so: "Wenn ich Düsseldorfer wäre (was ich zum Glück als Kölner nicht bin) würde ich auch den ganzen Tag an der Straße rumstehen und weinen!"

mg

Quelle: rosenheim24.de

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