Tatverdächtiger wegen Totschlags festgenommen 

Helfer bei Weihnachtsfeier im Pfarrhaus mit Messer attackiert - Verwirrung nach Festnahme  

Bei einer Weihnachfeier ist ein 51-Jähriger durch einen Stich mit einem spitzen Gegenstand schwer verletzt worden.
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Bei einer Weihnachfeier ist ein 51-Jähriger durch einen Stich mit einem spitzen Gegenstand schwer verletzt worden.

Eine Weihnachtsfeier für Bedürftige eskalierte im Erzgebirge. Ein Mann wurde durch einen Stich schwer verletzt. Was war der Anlass für die blutige Auseinandersetzung?

  • Eine Weihnachtsfeier im Erzgebirge eskalierte. 
  • Ein Mann wurde niedergestochen. 
  • Der Tatverdächtige konnte festgenommen werden. 

Update vom 27. Dezember, 13.47 Uhr: Verwirrung nach einer Messerattacke im Erzgebirge. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei nun nämlich mitteilen, soll es sich bei dem festgenommenen 53-Jährigen nicht wie zunächst von der Polizei mitgeteilt um den Tatverdächtigen handeln. 

Vielmehr soll gegen diesen nun wegen Anstiftung zum versuchten Totschlag und zur gefährlichen Körperverletzung Haftbefehl erlassen worden sein. Das bestätigt die Staatsanwaltschaft gegenüber Focus Online. Der eigentliche Täter sei dagegen noch nicht ermittelt. 


Helfer bei Weihnachtsfeier im Pfarrhaus niedergestochen - Neue Details zum Gesundheitszustand 

Update vom 27. Dezember 2019, 13.03 Uhr: Der bei einer Feier an Heiligabend schwer verletzte Helfer aus Aue-Bad Schlema im Erzgebirge ist weiter auf dem Weg der Besserung. Der 51-Jährige habe inzwischen die Intensivstation verlassen, sagte Superintendent Dieter Bankmann am Freitag. Der Mann war mit einem Stich verletzt worden, als er bei der Feier für Bedürftige im Pfarrhaus einen Streit unter Asylbewerbern schlichten wollte.

Trotz des Vorfalls wolle die Kirche grundsätzlich an solchen Veranstaltungen festhalten, sagte der Sprecher der evangelischen Landeskirche, Matthias Oelke. Der Großteil der rund 100 Menschen in Aue habe stundenlang friedlich gefeiert, bis die offensichtlich persönliche Auseinandersetzung eskaliert sei. „Man kann deswegen nicht alle Veranstaltungen absagen“, sagte Oelke.

Die Gemeinde in Aue werde konkret prüfen, welche Konsequenzen im nächsten Jahr gezogen würden, sagte Superintendent Bankmann. „Ich gehe davon aus, dass das wieder stattfinden wird. Wir lassen uns das nicht kaputtmachen.“

In der Nähe von Paris hat sich eine Messerattacke ereignet, bei der mindestens ein Mensch ums Leben kam. 

Helfer bei Weihnachtsfeier im Pfarrhaus niedergestochen - Motiv noch unklar 

Ursprungsmeldung: Aue-Bad Schlema - Bei einer Weihnachtsfeier in einem Pfarrhaus im Erzgebirge ist ein 51-Jähriger durch einen Stich schwer verletzt worden. An Heiligabend war nach Angaben der Polizei ein Streit zwischen zwei Gruppen eskaliert. Bei dem Opfer handelte es sich laut sächsischer Landeskirche um einen ehrenamtlichen Helfer, der bei der Auseinandersetzung dazwischen gegangen war und schlichten wollte. 

Erzgebirge: Weihnachtsfeier eskaliert - Helfer wird niedergestochen 

Ein 53-Jähriger wurde wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag verhaftet. Die Kirche reagierte mit Bestürzung auf den Vorfall im sächsischen Aue-Bad Schlema. Das Motiv war nach Polizeiangaben vom Donnerstag unklar.

Laut Polizei war es bei der Feier für Bedürftige zunächst zu Streitigkeiten während der Ausgabe von Geschenken gekommen. Der 53-Jährige wurde von den Organisatoren erst mehrfach zur Ordnung gerufen und verließ dann die Veranstaltung. Kurze Zeit später tauchten mehrere Männer in dem Pfarrhaus auf.

Erzgebirge: Pfarrhaus-Weihnachtsfeier endet in Tragödie 

Es kam erneut zu Auseinandersetzungen, die dann in Tätlichkeiten gegen einen 34-Jährigen eskalierten. Der ehrenamtliche Helfer wollte den Streit schlichten und wurde dabei niedergestochen. Der 34-Jährige erlitt leichte Verletzungen.

Der schwer verletzte Mann wurde im Krankenhaus operiert. Es gehe ihm den Umständen entsprechend besser, sagte Matthias Oelke, Sprecher der evangelischen Landeskirche, am Donnerstag. Der Superintendent des Kirchenbezirks habe ihn bereits im Krankenhaus besuchen können. Der 51-Jährige sei einer von rund 20 Ehrenamtlichen gewesen, die am Heiligabend in dem Pfarr- und Gemeindehaus anwesend waren.

Erzgebirge - Motiv nach Messer-Attacke noch unklar 

Laut Oelke hatten an der Weihnachtsfeier im Gemeindesaal rund 100 Menschen teilgenommen. Mehr als ein Drittel seien Asylsuchende gewesen. Aus diesem Personenkreis heraus habe sich zwischen zwei Gruppen der Streit aufgeschaukelt. Worum es genau ging, blieb vorerst unklar. „Es war eher eine Sache zwischen diesen beiden Gruppen und hat nichts mit einem Angriff auf eine kirchliche Einrichtung zu tun“, sagte Oelke mit Blick auf den 53 Jahre alten syrischen Tatverdächtigen

Der Vorfall hätte sich so auch an einem anderen Ort ereignen können. „Umso trauriger ist es, wenn eine Gastfreundschaft am Fest des Friedens gestört und gebrochen wird“, sagte Oelke.

Für drei Mitglieder einer fünfköpfigen britisch-amerikanischen Familie endet der weihnachtliche Spanien-Urlaub mit einer Tragödie. Vater, Sohn und Tochter ertranken in einem Pool. Kasachstan wird dagegen von einem Flugzeugunglück erschüttert. Die Zahl der Todesopfer steigt. 

In der Nacht auf Samstag ereignete sich in München-Allach offenbar ein versuchtes Tötungsdelikt. Ein 20-Jähriger wurde attackiert, nach dem Täter wird gefahndet.

Über zwei Jahre fehlte von Marvin jede Spur, vor einer Woche tauchte der 15-Jährige wieder auf. Doch die Mutter äußert einen schlimmen Verdacht.

Ein Polizeikommissaranwärter hat in Gelsenkirchen einen Messerangreifer erschossen und damit wohl einen Terroranschlag vereitelt.

dpa

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