Nach Großrazzia

Ermittler informieren über Schlag gegen Hacker

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Bei einer groß angelegten Razzia gegen kriminelle Hacker wurden mehr als 300 Computer und Datenträger sichergestellt. Auch in den Niederlanden, Luxemburg, Frankreich und Kanada fanden Razzien statt. Foto: Julian Stratenschulte/Symbolbild

Koblenz (dpa) - Nach einer Großrazzia gegen kriminelle Hacker in allen 16 Bundesländern informieren die Ermittler heute in Koblenz über Details der Durchsuchungen.

Am Dienstag waren Wohnungen und Firmenräume von 170 Verdächtigen gefilzt worden. Hinzu kamen Durchsuchungen in den Niederlanden, Luxemburg, Frankreich und Kanada. Fast 700 Polizisten und drei Staatsanwälte stellten mehr als 300 Computer und Datenträger sicher. Zwei Männer aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland kamen in Untersuchungshaft.

Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Koblenz sollen die mutmaßlichen, weltweit agierenden Hacker für andere Internetkriminelle sogenannte Hackertools bereitgestellt haben. Mit ihrer Hilfe lasse sich Schadsoftware für Antivirenprogramme unsichtbar machen, um so beispielsweise Passwörter und Bankdaten auszuspionieren. Damit könnten Bürger betrogen und auch erpresst werden.

Quelle: rosenheim24.de

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