Alles ganz anders als gedacht

Rätsel um Düsseldorfer Grusel-Puppen gelöst!

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Lebensgroße Kleinkind-Puppen am Straßenrand verunsicherten viele Düsseldorfer.

Düsseldorf - Sie beschäftigen das Netz und die Lokalpresse im Rheinland über mehrere Tage: Die unheimlichen Kinderpuppen am Straßenrand. Nun die Aufklärung, wer dahintersteckt.

Auch unser Portal berichtete am Montag über die rätselhaften Kinderpuppen in Düsseldorf.

Viele Theorien

Spekuliert wurde im Netz und in der Presse, ob sie zur Verkehrserziehung aufgestellt wurde - möglicherweise an Stellen, an denen es zu Unfällen mit Kinder kam? Oder ob es sich um eine Straßenkunst-Aktion handelt. Wieder andere glaubten, es würde sich um ein wissenschaftliches Experiment handeln und Psychologen würden testen, ob die vermeintlich weinenden Kinder Mitleid und Hilfsbereitschaft hervorrufen. Letztlich hielten einige es auch für möglich, dass hier makabrere Spaßvögel am Werk sind, insbesondere als eine der 60 Zentimeter großen Puppen sogar auf einem Friedhof auftauchte.

Besitzerin meldet sich und klärt auf

Doch es scheint ganz anders zu sein! Die Besitzerin hat sich nun bei der BILD gemeldet und aufgeklärt, was wirklich passiert ist. Elena Kozakiewicz wollte nach  acht Jahren das Kinderpuppen-Paar (ein Mädchen und ein Junge) loswerden und auf den Sperrmüll werfen. Ihr Sohn Ciprian  (28) habe sie jedoch überzeugen können, sie lieber einfach vor die Tür zu stellen, um vielleicht jemanden damit eine Freude zu machen.

Frau Kozakiewicz lehnte also die Figuren an einen Baum vor ihrem Haus an der Kölner Landstraße im Düsseldorfer Stadtteil Wersten. Danach wurde es ein Selbstläufer: Der Junge verschwand (er tauchte später im Volksgarten auf) und die Geschichte verbreitet sich im Netz: "Plötzlich war unsere Puppe überall, wurde als 'gruselig bezeichnet." Das Puppenmädchen holten sie daraufhin wieder in die Wohnung.

Nun haben sie sich nach fünf Tagen bei der BILD gemeldet, um den Puppen-Spuk endlich aufzuklären.

mg

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Deutschland

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser