Drei Gründe, warum Zahlen niedrig bleiben

Großer Corona-Ausbruch in Lokal: Landrat benennt in Video großes Problem - weitere Infizierte bekannt

Deutschland bekommt die Coronavirus-Pandemie in den Griff - dennoch ist Covid-19 längst nicht besiegt. Jetzt kam es zu mehreren Ausbrüchen.

Update vom 28. Mai, 17 Uhr: Alle weiteren Corona-News aus Deutschland finden Sie in unserem neuen Ticker.


Corona in Deutschland: Nach Restaurant-Feier immer mehr Corona-Fälle

Update vom 28. Mai, 9.27 Uhr: Nach einer Party in einer Gaststätte im Landkreis Leer (Niedersachsen) ist die Zahl der Corona-Fälle weiter gestiegen, teilt der Landrat Matthias Groote am Mittwochabend mit. Sechs neue Corona-Fälle seien registriert worden, davon stehen fünf im Zusammenhang mit der Wiedereröffnungsfeier in dem Lokal am 15. Mai. Aktuell sind 31 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert und 203 in Quarantäne.

Bitte lassen Sie uns keine anonymen Hinweise zukommen“, sagt Landrat Groote in einem Video-Statement zur Lage im Landkreis Leer. Das Gesundheitsamt hätte alle Hände voll zu tun, um die Infektionsketten nachzuverfolgen. Diesen anonymen Hinweisen könnte nicht nachgehen werden, betont der Landrat. 


Die Veranstaltung in dem Restaurant sorgte für Kritik. Der Betreiber wehrt sich gegen die Vorwürfe (siehe Update vom 27. Mai, 10.34 Uhr). Der Vorfall wird von den Behörden untersucht. Ein Bußgeld von bis zu 25.000 Euro drohen.

Corona in Deutschland: RKI meldet 353 Neuinfektionen  

Update vom 28. Mai, 6.06 Uhr: In Deutschland haben sich im Vergleich zum Vortag 353 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, teilt das Robert-Koch-Institut (RKI) mit (Stand: 28. Mai, 6.06 Uhr). Die Zahl der Todesopfer ist binnen 24 Stunden um 62 auf insgesamt 8.411 gewachsen. Bisher wurden offiziell 179.717 Corona-Fälle in Deutschland registriert, davon sind rund 163.200 genesen. Die aktiven Corona-Infektionen schätzt das RKI auf 8.106.

In Bayern gibt es laut RKI-Angaben mit 271 Corona-Fällen, die meisten Neuinfektionen in den vergangegen 24 Stunden. In Nordrhein-Westfalen wurden 157 Corona-Fälle registriert. Mecklenburg-Vorpommern meldet dagegen keine Neuinfektionen und keine weiteren Todesfälle.

Update vom 27. Mai, 22.55 Uhr: Eine Studie kommt zu dem Schluss, dass der Corona-Hotspot Ischgl einen immensen Einfluss auf die Infektionsrate in Deutschland hat.

Update vom 27. Mai, 18.43 Uhr: Der Virologe Hendrik Streeck äußert sich in einem Interview zu einer möglichen zweiten Infektionswelle und erwartet Wochen der Entspannung.

Corona in Deutschland: Warum ist die Zahl der Neuinfektionen trotz Lockerungen auf niedrigem Niveau?

Update vom 27. Mai, 16.16 Uhr: Warum ist die Zahl der Neuinfektionen trotz weitreichender Lockerungen niedrig geblieben? Täglich werden laut Angaben des Robert-Koch-Insituts (RKI) gerade einige Hundert neue Corona-Infektionen gemeldet. Am Mittwoch waren es im Vergleich zum Vortag 362 Corona-Fälle. Anfang April waren es noch mehrere Tausend pro Tag. 

Das Verhalten der Menschen habe sich bereits vor den Beschränkungen verändert, sagte Virologin Melanie Brinkmann vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig, teilt die Nachrichtenagentur dpa mit. Aus Sorge vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus seien demnach viele Menschen weniger unterwegs gewesen und die Reproduktionszahl sei bereits gesunken, ehe Beschränkungen offiziell eingeführt wurden. Brinkmann zufolge habe zudem die Maskenpflicht Wirkung gezeigt. Der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit sieht, laut dpa, vor allem drei Gründe für die niedrigen Infektionszahlen:

  • der Verzicht auf Großveranstaltungen
  • die Hygieneregeln 
  • sowie die Wahrung der Abstandsregeln.

Corona in Deutschland: Verlängerung der Kontaktbeschränkung beschlossen

Update vom 27. Mai, 16.06 Uhr: Die Kontaktbeschränkungen in Deutschland wegen der Corona-Pandemie werden bis zum 29. Juni verlängert. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt. Für Bürger heißt es mehr denn je, dass sie die Planungen und Verordnungen ihres jeweiligen Bundeslandes verfolgen müssen.

Corona in Deutschland: Wieviel wird die Corona-Krise kosten

Update vom 27. Mai, 14.25 Uhr: Wieviel wird die Corona-Krise Deutschland letztlich kosten?

Ein Ökonome hat in der ZDF-Sendung Markus Lanz jetzt wirtschaftliche Maßnahmen der Bundesregierung von Angela Merkel sowie insbesondere den Merkel-Macron-Plan über 500 Milliarden Euro für Europa deutlich kritisiert.

Corona in Deutschland: Millionen minderwertiger Atemschutzmasken beschlagnahmt

Update vom 27. Mai, 13.43 Uhr: Eine Millionen minderwertige Atemschutzmasken hat die Staatsanwaltschaft Schwerin bei einer Durchsuchung beschlagnahmt, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Zwei Männer (52 und 32) aus Mecklenburg-Vorpommern und eine Frau (34) aus Sachsen stehen demnach im Verdacht, minderwertige Atemschutzmasken als hochwertige FFP2-Masken verkauft zu haben. Das Trio importierte die Masken aus Vietnam und wollten sie in Deutschland gewinnbringend verkaufen. Dabei hätten sie gewusst, dass die Masken weder die entsprechende Zertifizierung noch die erforderlichen Eigenschaften aufwiesen. 

Wie viele Exemplare sie bereits verkauften und wer die Abnehmer waren, konnte der Sprecher nicht sagen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die drei Beschuldigten wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Betrugs sowie des Verstoßes gegen das Medizinproduktegesetz.

Auch nach der Lockerung der Beschränkungen in der Corona-Krise ist die Gastro-Branche in einer dramatischen Lage. Es droht eine Pleitewelle.*

Corona in Deutschland: Keine Privatparty - Restaurantchef aus Leer weist Vorwürfe zurück

Update vom 27. Mai, 10.48 Uhr: Nach einem Corona-Ausbruch in Leer ist der Gaststättenbetreiber in den Fokus geraten. Der Betreiber weist jetzt die gegen ihn erhobenen Vorwürfe (siehe auch Update vom 24. Mai, 12.49 Uhr) zurück. Ihm droht eine Geldstrafe von bis zu 25.000 Euro. 

Bei der Wiedereröffnungsveranstaltung im Restaurant „Alte Scheue“ in Moormerland habe es sich am 15. Mai nicht um eine private Party gehandelt. Es seien seitens des Betreibers alle Voraussetzungen erfüllt worden, die gemäß Paragraf 6 der niedersächsischen Corona-Verordnung vorgeschrieben seien, hieß es am Mittwoch in einer schriftlichen Erklärung mit Datum vom 26. Mai der Rechtsanwälte des Restaurantbetreibers.

So seien die Tische in einem Mindestabstand von zwei Metern angeordnet und nur mit Gästen aus zwei Haushalten besetzt worden. Der Abstand von mindestens eineinhalb Metern zwischen den Gästen sei jederzeit eingehalten worden. Auch habe es lückenlos geführte Listen mit den Daten der Gäste gegeben. 

„Wir haben hier keine Party gefeiert“, betonte der Wirt gegenüber der Ostfriesen-Zeitung (OZ), die zuerst über den Corona-Ausbruch in Leer berichtet hatte.

Coronavirus in Deutschland: Drei Gäste in Leer mit Symptomen im Restaurant 

Nach aktueller Kenntnis hätten offenbar bereits drei Gäste vor dem Abend Symptome gezeigt, die auf eine Covid-19-Infektion hindeuteten. Diese seien im Nachhinein auch positiv getestet worden. „Ohne das unverzügliche Einschreiten des Betreibers wären die Neuansteckungen nicht zeitnah aufgefallen beziehungsweise nachverfolgt worden“, hieß es in der Erklärung.

In Verbindung mit der Restaurant-Wiedereröffnung steigt die Zahl der Corona-Fälle auf derzeit 27 Menschen, teilt der Landkreis Leer mit. 23 davon waren nach dem derzeitigen Erkenntnissen in der „Alten Scheune“ zu Gast und gehörten zu der geschlossenen Gesellschaft. In Verbindung mit dem Ausbruch befinden sich bisher 154 in häuslicher Quarantäne.

Nach einer Restaurant-Feier gibt es immer mehr Corona-Fälle im Landkreis Leer in Niedersachsen,

Coronavirus in Deutschland: Niederlande schicken klaren Appell an Deutsche Pfingsturlauber

Update vom 27. Mai, 9.40 Uhr: Die Niederlande sind in Bezug auf die Pfingstwochende sehr skeptisch. Schon auf die Ankündigung der Grenzlockerung reagierte (siehe Update vom 21. Mai; 19.30 Uhr) die niederländische Bevölkerung eindeutig. Nun gibt es erneut einen klaren Appell an die Deutschen. Der niederländische Premier Mark Rutte bat die Bürger in NRW, an Pfingsten nicht einfach „auf gut Glück“ in die Niederlande zu kommen, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Man müsse weiter vorsichtig bleiben. 

„Wir werden nicht zurückweisen, wir appellieren an die Vernunft der Menschen auf beiden Seiten der Grenze. Bitte, verschieben Sie Ihren Tagesausflug oder Kurzurlaub noch für eine Weile!“, berichtet die Rheinische Post (hinter Bezahlschranke). Auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) wendete sich auf einer gemeinsamen Video-Pressekonferenz mit Mark Rutte (Montag 26. Mai) mit eindringlichen Worten an die Bevölkerung mit der Bitte am Pfingstwochenende nur mit einer Buchung über die Grenze zu reisen.   

 wie die Rheinische Post ( hinter Bezahlschranke) berichtet.

Corona in Deutschland: RKI meldet 8.215 aktive Corona-Fälle in Deutschland 

Update vom 27. Mai, 9.06 Uhr: In Deutschland ist die Zahle der Corona-Infizierten binnen 24 Stunden um ein Plus von 362 auf insgesamt 179.364 Coronavirus-Fälle gewachsen, teilt das Robert-Koch-Insitut (RKI) mit (Datenstand: 27. Mai; 0.00 Uhr). 8215 Todesfälle wurden demnach bisher registriert. Genesen sind rund 162.800 Covid-19-Patienten. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle liegt bei rund 8.215. 

Coronavirus in Deutschland: Infektionskette nach Restaurantbesuch wächst weiter

Update vom 26. Mai, 19.25 Uhr: Ein Restaurantbesuch im ostfriesischen Leer hat zu einer neuen Coronavirus-Infektionskette unter den Besuchern geführt. Noch am Dienstagvormittag ging man von 18 Neuinfizierten aus, nun teilte der Landkreis Leer eine aktualisierte Zahl mit.

Demnach soll es zu 26 nachgewiesenen Ansteckungen mit dem Virus gekommen sein, mindestens fünf Fälle kamen am Dienstag hinzu. 23 der Infizierten sollen den Erkenntnissen zufolge zur geschlossenen Gesellschaft zählen, die sich am 15. Mai im dem Lokal in Moormerland versammelt hatte. Die Zahl der Personen in Quarantänt stieg seit Montag von 133 auf 154 an.

Der Landkreis Leer sucht nun weiter nach Kontaktpersonen, um die neue Ansteckungskette zu unterbrechen. Die Behörde geht auch Hinweisen auf Verstöße gegen Abstands- und Hygieneregeln auf der Veranstaltung nach. 

Eine Person aus dem Management des Schiffbauunternehmens Meyer-Werft war an dem Abend ebenso zu Gast. Infolgedessen sind die Gesprächspartner der infizierten Person in der Geschäftsführung sowie im Betriebsrat der Firma in häusliche Isolation geschickt worden.

Wie ist es um die Theorie bestellt, dass sommerliche Verhältnisse die Verbreitung von Covid-19 abbremsen? Ursprüngliche Vermutungen gelten als überholt - es gibt angeblich einen entscheidenderen Faktor.

Coronavirus in Deutschland: Bundesländer beschließen weitere Lockerungen

Update vom 26. Mai, 16.12 Uhr: Gleich mehrere Bundesländer haben am Dienstag weitreichende Lockerungen angekündigt. So will Rheinland-Pfalz noch in dieser Woche Geschäfte, Theater, Kinos und Konzerthallen öffnen, auch Sport soll in Fitnesstudios wieder erlaubt sein. Sachsen möchte den Weg zur Normalität ab dem 6. Juni einläuten. Auch Hamburg und Bayern wollen die Rückkehr in die Normalität ab Mitte Juni in Angriff nehmen. 

Kontaktbeschränkungen und die Maskenpflicht soll in den jeweiligen Örtlichkeiten jedoch auch weiterhin eingehalten werden. 

Coronavirus in Deutschland: Zahl der Infizierten nach Gottesdienst steigt 

Update vom 26. Mai, 13.05 Uhr: Nach einem Covid-19-Ausbruch im Umfeld einer freien baptistischen Gemeinde in Frankfurt verfolgen Gesundheitsbehörden weiter mögliche Infektionsketten. Aktuell würden noch 150 Personen überprüft, die mit einem Corona-Infizierten Kontakt hatten, erklärte René Gottschalk, Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt am Dienstag. Es gebe aktuell 112 bestätigte Covid-19-Fälle.

Bei dem Gottesdienst selbst waren vor zwei Wochen laut Gottschalk 180 Personen anwesend. Laut Sozialminister Kai Klose (Grüne) werden momentan der Ablauf des Gottesdienstes und die Infektionsketten rekonstruiert. Mehrere Gesundheitsämter seien beteiligt.

Der Frankfurter Verein „Evangeliums Christen Baptisten“ hatte zunächst betont, alle Schutzregeln seien eingehalten worden. Ein am Montag auf der Webseite der Gemeinde veröffentlichtes Schreiben räumt allerdings Versäumnisse ein: „Im Nachhinein betrachtet wäre es für uns angebracht, beim Gottesdienst Mund-Nasen-Schutz-Bedeckungen zu tragen und auf den gemeinsamen Gesang zu verzichten“, hieß es in der Stellungnahme.

Corona-Situation hat herbe Auswirkungen auf Deutsche - neue Infizierte nach Ausbruch in Lokal 

Update vom 26. Mai, 11.25 Uhr: Das Coronavirus verbreitet sich seit Monaten in der Welt, doch nicht nur die Infektionszahlen geben Anlass zur Sorge. Wie Focus Online nun nämlich berichtet, wirkt sich die Corona-Krise vor allem auf die Stimmung der Bevölkerung aus. 

Demnach sollen nur noch 22 Prozent der Befragten dem kommenden Jahr mit Hoffnung entgegensehen, 71 Prozent werden von Sorgen und Ängsten geplagt. Diese Sorgen dürften durch positve Nachrichten aus gleich vier Städten vielleicht etwas angehoben werden. Neben Frankfurt (Oder), Kiel und Lübeck meldet auch Wilhelmshaven null aktive Infektionen am Dienstag, wie ein Reporter der Welt berichtet. 

Der Landkreis Leer kommt währenddessen nicht mehr aus den Schlagzeilen heraus. Nach positiven Infektionen nach einem Restaurantbesuch erhöht sich die Zahl der betroffenen Personen nun weiter. Wie der NDR berichtet, soll es bislang 18 Infizierte geben. Doch ganze 118 Mitarbeiter sollen sich mittlerweile in Quarantäne befinden. Auch die Personalchefin der Werft soll sich infiziert haben. 

Wie die Welt weiter berichtet, soll die Mitarbeiterin wenige Tage später eine Sitzung einberufen haben, ohne zu wissen, dass sie infiziert gewesen sei. 

Wie lange bin ich ansteckend, wenn ich das Coronavirus habe? Auf diese Frage könnte eine Studie nun Antworten liefern.

Coronavirus in Deutschland: Robert Koch-Institut meldet neue Zahlen

Update vom 26. Mai, 9.12 Uhr: Die Zahl der in Deutschland mit dem Coronavirus infizierten Personen bleibt auf einem ähnlich niedrigen Level wie die Tage zuvor. Wie das Robert Koch-Institut am Dienstag veröffentlicht, wurden in den vergangenen 24 Stunden rund 432 Personen nachweislich positiv auf das Virus getestet. 

Die höchste Zahl von Neuinfektionen verzeichnet Bayern, rund 130 Fälle wurden dort neu gemeldet. Nordrhein-Westfalen verzeichnet 97 Neuinfektionen, Niedersachsen 68. 

Coronavirus in Deutschland: Deutsche Post will Mitarbeiter testen

Update vom 26. Mai, 7.52 Uhr: Als erstes deutsches Unternehmen will die Deutsche Post Tausende seiner Mitarbeiter „prophylaktisch“ auf das Coronavirus testen lassen. „Wir werden deutlich mehr als 10.000 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen anbieten, sich vorsorglich auf Covid-19 testen zu lassen, dies vor allem in größeren Betriebsstätten“, so Post-Vorstand Tobias Meyer zur Rheinischen Post. Betriebsärzte würden die Tests in einem Teil der Paketzentren und möglicherweise auch der Briefverteilzentren anbieten.

Der neuen Strategie liegt zugrunde, dass man knapp 1000 Mitarbeiter in zwei Paketzentren bereits vorsorglich habe testen lassen - trotz weniger Corona-Fälle. Von diesen Tests seien mehr als 20 Prozent positiv ausgefallen: „Das Auffällige war, dass wir bei den breiten Tests ohne zwingenden Grund eine unerwartet hohe Anzahl an Infizierten gefunden haben, die aber bisher keinerlei Symptome der Krankheit haben“, so Meyer weiter. Deshalb müsse man davon ausgehen, dass „wir mehr infizierte Menschen im Umkreis unserer Betriebsstätten haben als bisher vermutet.“ Jetzt soll systematisch getestet werden.

Die Post bezahlt für die Tests und rechnet mit mindestens 130 Euro Kosten pro Test.

Corona in Deutschland: Berlin im „roten Bereich“

Update vom 25. Mai, 22.14 Uhr: In Berlin liegt die Reproduktionszahl aktuell bei 1,37. Damit ist sie weiterhin im „roten Bereich“ - und das bereits am dritten Tage in Folge. Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hatte am Montag bekanntgegeben, dass somit die erste der drei Berliner „Corona-Ampeln“ auf Rot gesprungen ist.

„Wir müssen jetzt gucken, ob diese Überschreitung der roten Linie beständig bleibt", sagte Kalayci am Morgen im Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses. Dafür seien die nächsten Tage entscheidend. Erst dann könne eine Prognose gegeben werden. Sollte sich der R-Wert jedoch dort einpendeln, „müssen wir uns schon Sorgen machen", erklärte sie. 

Jedoch betonte Kalayci, dass für die Beurteilung des Infektionsgeschehens insgesamt auch die beiden anderen Indikatoren des Ampelsystems herangezogen werden müssen: Neuinfektionen und Auslastung der Intensivbetten. Schließlich sei der R-Wert fehleranfällig. Die aktuelle Situation ist aus Sicht der Senatorin beispielhaft, wieso „es richtig war, auf drei Indikatoren“ umzustellen. Denn die anderen beiden Anhaltspunkte seien eher rückläufig, wie Kalayci erklärte.

Die Hauptstadt hat unterdessen auch eine weitreichende Entscheidung in einem anderen Bereich getroffen: Schon bald könnten Teilnehmerbeschränkungen bei Demos fallen.

Forscher aus München wollen nun einen Marker identifiziert haben, mit dem sich voraussagen lassen könnte, wie eine Corona-Erkrankung verläuft.

Corona-Ausbruch nach Restaurant-Besuch in Leer: Gästen droht Geldstrafe

Update vom 25.Mai, 18.20 Uhr: Im Landkreis Leer in Niedersachsen haben sich zahlreiche Menschen in einem Restaurant mit dem Coronavirus infiziert. Nun droht auch den Gästen eine empfindliche Geldstrafe. 

Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) kündigte am Montag in Hannover ein solches Vorgehen an. „Sollte sich der begründete Verdacht bestätigen, dass mit dieser Veranstaltung gegen die Corona-Auflagen verstoßen wurde, werden die Behörden vor Ort nicht nur gegen die Organisatoren, sondern auch gegen die Besucherinnen und Besucher Ordnungswidrigkeiten einleiten mit empfindlichen Geldstrafen als Folge.“

Bei der Öffnung des Restaurants soll es gleich zu mehreren Verstößen gekommen sein - darunter auch Umarmungen, so die Ministerin. Zudem sprach sie in diesem Zusammenhang von einer Veranstaltung, die nach der Corona-Verordnung nicht erlaubt gewesen sei. Die aufwendige Kontaktnachverfolgung unterstreiche jene Erkenntnis. Demnach sei der Teilnehmerkreis an der geschlossenen Gesellschaft deutlich größer als zunächst angenommen gewesen. Zuvor hatten bereits Zeugen Hinweise auf etwaiges Fehlverhalten gegeben.

Corona in Deutschland: Neueste Zahlen vom Montag

Update vom 25. Mai, 17.30 Uhr: Bundesweit sind bis zum Montagnachmittag mehr als 178.560 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. 24 Stunden zuvor lag die gemeldete Zahl bei gut 178.500 Fällen. Mindestens 8252 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Stand Sonntagnachmittag: 8251). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach aktuellsten Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag bei 0,94 (Datenstand 24.5. 0 Uhr). Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes 7-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert (Datenstand 24.5. 0.00 Uhr) bei 0,93. Er zeigt das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen.

Update vom 25. Mai, 16.05 Uhr: Wie ein Behördensprecher am Montag bestätigte, hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn den Wirkstoff ABX464 zur klinischen Prüfung mit Covid-19-Patienten zugelassen. Das mögliche Medikament wird von dem französischen Biotechunternehmen Abivax SA erprobt. Das BfArM hat derzeit nach eigenen Angaben 22 klinische Prüfungen im Kontext von Covid-19 genehmigt.

Nach Abivax-Angaben geht es um eine placebokontrollierte Studie zur frühzeitigen Behandlung von 1034 älteren Covid-19-Patienten oder Hochrisikopatienten. 200 davon sollen in Deutschland rekrutiert werden. Die Studie soll zeigen, ob der Wirkstoff die Vervielfältigung des Virus bei diesen Patienten unterbinden kann. Besonders geht es darum herauszufinden, ob der Wirkstoff die oft beobachte Überreaktion des Immunsystems verhindern kann, die dann zu gefährlicher Atemnot führt.

Coronavirus in Deutschland: Details zu Corona-Ausbruch in Baptisten-Gemeinde

Update vom 25. Mai, 14.33 Uhr: Nun gibt es weitere Anhaltspunkte dafür, unter welchen Bedingungen sich das Coronavirus in der Frankfurter Baptisten-Gemeinde ausbreiten konnte. So seien bei der Versammlung zwar separate Ein- und Ausgänge genutzt und der Mindestabstand eingehalten worden, jedoch habe man auf das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verzichtet. Dies wurde am Montag auf der Homepage der Frankfurter Evangeliums-Christen-Baptisten-Gemeinde offiziell mitgeteilt. 

Angaben der Gemeinde zufolge sei während dem Gottesdienst außerdem gesungen worden. Singen gilt nach Ansicht von Wissenschaftlern wegen des vermehrten Ausstoßes von Aerosolen als Infektionsrisiko. Die Baptisten-Gemeinde zeigte sich „tief bestürzt und traurig“ über den Corona-Ausbruch. 107 Menschen haben sich bislang infiziert.

Coronavirus in Deutschland: Reproduktionsfaktor in Berlin über Grenzwert

Update vom 25. Mai, 12.55 Uhr: In Berlin ist der erste Indikator des sogenannten Corona-Ampel- oder Frühwarn-Systems auf Rot gesprungen. Laut der Berliner Morgenpost lag der Reproduktionsfaktor am Montag das dritte Mal in Folge über der festgelegten Grenze von 1,2. Am Montag lag der R-Wert demnach bei 1,37. Tags zuvor erreichte er 1,23 und am Samstag 1,22. Die Daten stammen dabei vom Robert-Koch-Institut.

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci kommentirte demnach: „Das ist ein recht hoher Wert, der höchste aller Bundesländer“. Handlungsbedarf besteht aber offenbar noch nicht, schließlich sind die anderenbeiden Ampel-Indikatoren nicht im roten Bereich. Bei diesen Indikatoren handelt es sich um die Gesamtzahl der Neuinfektionen und die von Corona-Patienten belegten Intensivbetten.

Corona in Deutschland: Deutsche Bahn will Überfüllung mit App vorbeugen

Update vom 25. Mai, 08.33 Uhr: Nach den Corona-Lockerungen nehmen die Passagierzahlen der Deutschen Bahn wieder zu. Damit es keine zu vollen Züge gibt, reagiert der Konzern nun. So soll bald eine App über den Passagierfluss informieren. Das berichtet der Spiegel unter Berufung auf Konzernkreise. Die Kunden sollen demnach bei einer hohen Auslastung die Chance haben, auf andere Verbindungen auszuweichen. Zudem soll eine Verbindung ab einer bestimmten Auslastung nicht mehr gebucht werden können. 

Wie geht es in Deutschland weiter in der Corona-Krise? Nun sind Details zu den Plänen des Bundes im Bezug auf die Corona-Maßnahmen durchgesickert.

Corona-Ausbruch in niederländischem Schlachthof: 79 Infizierte leben in Deutschland

Update vom 25. Mai, 08.10 Uhr: Nach einem Corona-Ausbruch in einem niederländischen Schlachthof nahe der deutschen Grenze sind nun 147 Menschen positiv getestet worden. Das berichtet das holländische Regionalblatt De Gelderlander. Demnach lebt der Großteil der Infizierten - 79 der positiv Getesteten - in Deutschland. Die übrigen 68 leben in den Niederlanden. 

Bereits Anfang vergangener Woche war bei 45 Mitarbeitern eine Corona-Infektion nachgewiesen worden. Am Freitag hatten die Behörden für 600 Mitarbeiter Heim-Quarantäne angeordnet.  

International am schwersten von der Pandemie getroffen sind die Vereinigten Staaten. US-Präsident Donald Trump will nun dennoch Lockerungen angehen.

Weitere Infizierte nach Restaurant-Eröffnung in Leer

Update vom 25. Mai, 07.33 Uhr: Die Zahl der positiv getesteten Corona-Infizierten in Leer ist am Sonntag auf 14 gestiegen. Sie hatten sich nach einem Restaurantbesuch in Leer in Ostfriesland angesteckt. Zudem kommen vier Personen hinzu, die sich in der Folge angesteckt hatten. Für 118 Personen wurde häusliche Quarantäne verhängt. 

Nach Angaben des Landkreises gibt es auf Basis von Zeugenbefragungen Hinweise darauf, dass an dem Abend gegen Corona-Auflagen verstoßen wurde. Der Geschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) Niedersachsen, Rainer Balke, sagte im Interview der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ über den Fall in Moormerland: „Da wurde offenbar einiges falsch gemacht, und es ist übel gelaufen.“ 

Corona in Deutschland: R-Wert liegt bei 0,94

Update vom 24. Mai, 21.34 Uhr: Bundesweit sind bis Sonntagabend mehr als 178.500 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.15 Uhr: über 178.100 Infektionen). Mindestens 8252 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 20.15 Uhr: mindestens 8229). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach aktuellsten Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag bei 0,94 (Datenstand 24.5. 0 Uhr). Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes 7-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert (Datenstand 24.5. 0.00 Uhr) bei 0,93. Er zeigt das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen.

Nach weiteren Schätzungen des RKI haben in Deutschland rund 160.300 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten aber auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

Corona-Ampel in Berlin droht erstmals auf Rot zu springen

Update vom 24. Mai, 20.17 Uhr: Die Corona-Ampel in Berlin droht erstmals auf Rot zu springen. Die Reproduktionszahl liegt laut Focus-Online zum zweiten Mal hintereinander über dem Grenzwert von 1,20 (1,23 und zuvor 1,22). Bei einer dritten Überschreitung in Folge würde die erste der drei Corona-Ampeln von Grün auf Rot springen.

Berlin verwendet ein Ampel-Warnsystem, dass aus drei Ampeln besteht. Es gibt je eine Ampel für die Reproduktionsrate, die Zahl der Neuinfektionen und die Belegung der Intensivbetten mit Corona-Patienten. Wenn zwei der drei Ampeln rot werden, will der Senat die bestehende Lockerungen prüfen oder geplante zukünftige Lockerungen gegebenenfalls verschieben. Die beiden anderen Ampeln stehen noch auf Grün.

Corona in Deutschland: Immer mehr Infizierte nach Ausbruch in Lokal - Heftige Vorwürfe von Zeugen 

Update vom 24. Mai, 18.58 Uhr: Die Zahl der Infektionen nach Corona-Ausbruch in dem Restaurant in Niedersachsen ist auf 18 gestiegen. Am Sonntag kamen bislang sieben bestätigte Fälle hinzu. Das teilte der Landkreis Leer am Abend mit. Unter den Infizierten sind wohl 14 Personen, die am 15. Mai bei der Wiedereröffnung des Restaurants dabei waren. Die anderen wurden erst später von den ursprüglich Infizierten angesteckt.

23 Corona-Infektionen in Düsseldorfer Pflegeheim nachgewiesen

Update vom 24. Mai, 18.46 Uhr: In einem Senioren- und Pflegeheim in Düsseldorf sind 23 Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bislang sei nur eine Bewohnerin in eine Klinik eingeliefert worden, die anderen seien zurzeit symptomfrei, teilte die Stadt am Sonntag mit. Sie blieben in der Pflegeeinrichtung in Quarantäne. Insgesamt lebten mehr als 100 Menschen in der Einrichtung im Stadtteil Benrath, hieß es.

Das Gesundheitsamt hatte alle Bewohner getestet, nachdem das Coronavirus bei einem Mitarbeiter nachgewiesen worden war. Besuch darf nun nicht mehr empfangen werden, Mitarbeiter müssen Masken mit hoher Schutzstufe tragen.

Update vom 24. Mai, 16.50 Uhr: Nach dem Corona-Ausbruch in einem Lokal im Landkreis Leer in Niedersachsen ist die Zahl der infizierten weiter angestiegen. Mittlerweile sind laut dem NDR zwölf Infektionen auf den Ausbruch zurück zuführen. Die neu erkrankte zwölfte Person gilt als sogenannter Folgefall und stammt aus einem anderen Landkreis.

Corona in Deutschland: Mindestens 107 Corona-Infektionen nach Gottesdienst in Frankfurt

Update vom 24. Mai, 15.06 Uhr: Mindestens 107 Menschen haben sich nach einem Gottesdienst am 10. Mai in einer Kirchengemeinde der Baptisten in Frankfurt mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Sonntag in Wiesbaden mit. Zunächst waren 40 Corona-Infektionen bekannt (Update vom 23. Mai; 14 Uhr). Die Menschen lebten in Frankfurt und drei hessischen Landkreisen.

Corona in Deutschland: Corona-Ausbruch in Lokal - Inhaber positiv getestet - saftiges Bußgeld droht

Update vom 24. Mai, 12.49 Uhr: Der Corona-Ausbruch in einem Lokal im Landkreis Leer in Niedersachsen schlägt weiter hohe Wellen. Nach einem Restaurantbesuch sind zunächst elf Gäste positiv auf das Coronavirus getestet worden. Darunter auch der Betreiber der Gaststätte „Alte Scheune“ in der Gemeinde Moormerland, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Laut dem Corona-Bußgeldkatalog droht dem Inhaber jetzt eine Geldstrafe von bis zu 25.000 Euro, berichtet der NDR.

„Nach ersten Erkenntnissen ist das Infektionsgeschehen nicht auf einen normalen Restaurantbesuch zurückzuführen, stattdessen wurde dort offenbar eine private Party gefeiert“, sagte Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann am Samstag. Reimann sieht derweil keine Notwendigkeit, vom Lockerungskurs für die Gaststätten abzurücken.

Der Landkreis Leer in Ostfriensland prüft derzeit mögliche Corona Regelverstöße in dem Restaurant. Es lägen Hinweise vor. Laut NDR sollen Zeugen ausgesagt haben, dass Gäste Hände schüttelten, keinen Mund-Nase-Schutz trugen und den Mindestabstand nicht einhielten. 

Der Betreiber der „Alten Scheune“ erklärte gegenüber der dpa, dass er am 15. Mai rund 40 ausgewählte Gäste zur Wiedereröffnung seines Lokals eingeladen - darunter Vertreter von Firmen, die ihn unterstützt hatten. 

Er habe zunächst als Koch in der Küche gestanden und sich später zu den Gästen gesellt, um mit ihnen anzustoßen. Die Abstands- und Hygieneregeln seien eingehalten worden, sagte der Mann, der seinen Namen nicht in den Medien lesen möchte. Er sei wenige Tage nach dem Abend von einem Gast über dessen Corona-Infektion informiert worden, sagte er. Ein Test habe das Virus dann auch bei ihm nachgewiesen.

Beim Gesundheitsamt haben sich inzwischen auch Personen gemeldet, die eigenen Angaben zufolge nach dem 15. Mai im Restaurant waren, aber nicht auf den Gästelisten standen, teilt der Landkreis leer mit. „Diese Dokumentation ist laut den Corona-Auflagen Pflicht“, heißt es dort weiter. Zudem hätten sich Personen gemeldet, die sich nach eigenen Aussagen zu Vorstellungsgesprächen und zum Probekochen im Lokal gewesen seien. Das Gesundheitsamt gehe auch diesen Fällen nach.  

Vor Urlaubssaison in Deutschland: Mediziner warnen vor zweiter Corona-Welle

Update vom 24. Mai, 9.35 Uhr: Mit Blick auf die Lockerungen und die bevorstehende Urlaubsaison warnen Mediziner. Aktuell sähen die Infektionszahlen zwar gut aus, sagte der Arzt und Gesundheitsforscher Max Geraedts von der Universität Marburg gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. 

Wenn Menschen jedoch wieder vielerorts eng zusammenkämen, etwa in Bars, könnte das dennoch ausreichen, „um wieder einen starken Anstieg loszutreten“. 

Gerade die Reisezeit berge zudem das Risiko, dass sich das Virus noch flächendeckender ausbreite als bislang schon, erklärte Geraedts - also auch an Orte, die bislang verhältnismäßig verschont geblieben sind.

Auch Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie in Bremen erklärte: „Wenn man sich veranschaulicht, dass nur ein sehr geringer Bevölkerungsanteil bisher immun sein dürfte, so ist klar, dass das Virus sich schnell auch wieder ausbreiten kann, wenn die Bedingungen dafür stimmen.“ Gleichzeitig verwies auch er darauf, dass die Infektionszahlen derzeit nicht nur in Deutschland, sondern auch in Reiseländern im Mittelmeerraum glücklicherweise rückläufig seien.

Corona in Deutschland: RKI meldet mehr Genesene als Infizierte

Update vom 24. Mai, 8.25 Uhr: 431 Menschen haben sich in den vergangenen 24 Stunden mit dem Coronavirus infiziert, teilt das Robert-Koch-Insitut (RKI) am Sonntagmorgen mit. Demnach sind in Deutschland bisher 178.281 Corona-Fälle registriert. Davon starben 31 Covid-19-Patienten. Die Zahl der Todesfälle liegt nach RKI-Angaben bei 8247. 

Nach Schätzungen sind binnen 24 Stunden rund 500 Corona-Infizierte genesen, damit mehr als sich infiziert haben. Laut der RKI-Statistik sind 9.734 Corona-Fälle in Deutschland aktiv

Da der Reproduktionswert R* empfindlich auf Schwankungen reagiert, gibt das Robert-Koch-Institut gibt einen 7-Tage-R bei dem diese Schwankungen stärker ausgeglichen werden. Der sogenannte „7-Tage-R“ bildet nach RKI-Angaben das Infektionsgeschehen vor etwa einer bis etwas mehr als zwei Wochen ab. Aktuell liegt der der 7-Tage R-Wert auf 0,89 (mit Datenstand 23. Mai.2020, 0.00 Uhr).

Update vom 23. Mai, 21.10 Uhr: Das Robert-Koch-Institut vermeldete die aktuelle Zahl der Corona-Infektionen sowie die Anzahl der aktiv Erkrankten in Deutschland. Demnach sollen bis Samstagabend über 178.100 Infektionen registriert worden sein, dem RKI zufolge sollen etwa 159.900 Personen die Infektion mit dem neuartigen Virus überstanden haben, das sind 800 mehr Genesene als am Vortag. Die Zahl der Neuinfektionen betrug 638.

Aktuell geht das Institut von mindestens 8216 Verstorbenen aus, innerhalb der letzten 24 Stunden wurden 42 weitere VTodesfälle gemeldet. Die Zahl der bundesweiten aktiven Fälle liegt somit unter 10.000, das RKI geht von 9.700 aus. Die Reproduktionszahl liegt derzeit bei 0,83. Es wird also davon ausgegangen, dass jeder Infizierte weniger als eine weitere Person ansteckt. 

Experten rechnen in Deutschland, wie in vielen anderen Ländern, mit einer höheren Dunkelziffer

Corona in Deutschland: Mehrere Personen in Niedersachsen nach Restaurantbesuch infizert

Update vom 23. Mai, 19.05 Uhr: Nach einem Restaurantbesuch im niedersächsischen Leer infizierten sich bis gestern sieben Personen, nun ist die Zahl gestiegen. Mindestens zehn Personen sind bisher positiv getestet wurden, unter den Infizierten ist auch der Inhaber des Lokals. Man vermutet den Ursprung der Infektionen in einer Gaststätte in Moormerland. „Die Infektionen stehen vermutlich in Zusammenhang mit einem Besuch in einem Lokal“, teilte der Kreissprecher mit.

Corona-Ausbruch in Restaurant in Niedersachsen: Nach dem Besuch des Lokals im Landkreis Leer sind mehrere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Corona in Deutschland: Kreis Leer (Niedersachsen) mit neuer Infektionskette - Ordnungsamt ermittelt

Dem Sprecher seien inzwischen elf Infektionen bekannt, wie er am Samstag sagte. Am 15. Mai sollen die bekannten zehn Betroffenen in dem Lokal gewesen sein, eine weitere Person aus einem anderen Landkreis soll sich in der Folge ebenso angesteckt haben. Ermittelt wurden die Kontaktpersonen der Infizierten durch das Gesundheitsamt. „Insgesamt wurde bislang in rund 70 Fällen eine häusliche Quarantäne angeordnet“, so das Amt. Das ZDF spricht von 106 Personen, die sich in Isolation befinden.

Nach der neuen Infektionskette im Landkreis Leer wird nun geprüft, ob die neuen Abstands- und Hygieneregeln am 15. Mai eingehalten wurden. Die anwesenden Gäste des Lokals wurden inzwischen befragt. Landrat Matthias Groote zufolge eraben sich darauf „Indizien, dass am Abend des 15. Mai möglicherweise gegen Corona-Regeln verstoßen worden ist“. Ob dies tatsächlich der Fall war, will das Ordnungsamt nun in einem Ordnungswidrigkeiten-Verfahren klären.

Corona in Deutschland: 40 Personen nach Gottesdienst in Frankfurt infiziert

Update vom 23. Mai, 14 Uhr: Nun ist klar, wie viele Menschen sich nach dem Besuch eines Gottesdiensts in Frankfurt mit dem Coronavirus infiziert haben: Laut Angaben des Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt haben sich mehr 40 Menschen infiziert. „Die weitaus meisten sind nicht sonderlich krank. Nach unserem Kenntnisstand ist auch nur eine Person in einem Krankenhaus.“ Der stellvertretende Vereinsvorsitzende der Gemeinde der Evangeliums-Christen-Baptisten war zunächst davon ausgegangen, dass sechs Betroffene in Krankenhäusern sind.

Die Stadt Hanau teilte mit, dass nach Informationen des Main-Kinzig-Kreises sich im Zusammenhang mit dem Gottesdienst „mindestens 16 Personen aus Hanau mit dem Coronavirus infiziert haben“. Deshalb hätten der Landkreis und die Stadt ein für Sonntag geplantes Fastengebet von Muslimen im Hanauer Herbert-Dröse-Stadion abgesagt. Die Veranstaltung wäre mit Blick auf die Geschehnisse in Frankfurt unverantwortlich.

Corona in Deutschland: Erstes Bundesland will Corona-Beschränkungen zurücknehmen

Update vom 23. Mai, 12.39 Uhr: Das erste Bundesland will die Corona-Maßnahmen stark zurücknehmen: Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) kündigte an, ab Juni auf Abstands-, Hygiene- und Maskenpflichtregelungen verzichten zu wollen. Nach Angabe der Staatskanzlei lag die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner nur noch bei 5,8. An die Stelle von landesweiten Maßnahmen sollen lokale Regelungen treten.

Coronavirus-Ausbruch nach Gottesdienst in der Baptisten-Gemeinde in Frankfurt am Main.

Corona in Deutschland: Infektionen nach Gottesdienst - Kirchengemeinde ergreift Maßnahmen

Update vom 23. Mai, 12.05 Uhr: Noch ist nicht klar, wie viele Menschen sich nach dem Besuch eines Gottesdiensts in Frankfurt mit dem Coronavirus infiziert haben. Die Kirchengemeinde der Baptisten in Frankfurt hat bereits erste Maßnahmen ergriffen, um auf die Situation zu reagieren. „Wir haben alle Versammlungen abgebrochen. Gottesdienste gibt es jetzt nur noch online“, sagte der stellvertretende Vereinsvorsitzende der Gemeinde der Evangeliums-Christen-Baptisten, Wladimir Pritzkau (64), am Samstag der dpa

„Bei uns ist es eine schwierige Lage.“ Wie viele Menschen den Gottesdienst besucht hatten, könne er „nicht genau sagen“. Der vorgeschriebene Abstand sei beachtet worden, zudem habe es Desinfektionsmittel gegeben.

Die genaue Zahl der Betroffenen konnte Pritzkau nicht nennen. Die meisten seien zu Hause, sechs befänden sich in Krankenhäusern. Der Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt, René Gottschalk, wollte den Fall weder bestätigen noch dementieren: „Ich bin Arzt und unterliege der Schweigepflicht.“

Über die Zahl der Gemeindemitglieder wollte Pritzkau keine Angaben machen. Die meisten kämen aus dem Raum Frankfurt. In der Gemeinde der Evangeliums-Christen-Baptisten finden die Gottesdienste laut Homepage in deutscher und russischer Sprache statt. Ihr Sitz ist im Stadtteil Rödelheim im Westen von Frankfurt.

Corona in Deutschland: Ausbrüche nach Gottesdienst- und Restaurantbesuchen - „Sehr dynamisches Geschehen“

Update vom 23. Mai, 9.45 Uhr: Nach dem Besuch eines Gottesdiensts in Frankfurt hat sich eine größere Anzahl an Personen mit dem Coronavirus infiziert, das berichtet die Frankfurter Rundschau. Wie viele Personen sich infiziert haben bzw. erkrankt sind, ist aktuell noch nicht bekannt. Wie der stellvertretende Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts der Frankfurter Rundschau sagte, handele es sich „um ein sehr dynamisches Geschehen“. Betroffen sind laut Bericht Gläubige aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet, nachdem sie am 10. Mai einen Gottesdienst der Evangeliums-Baptisten-Gemeinde besucht haben sollen. Ab diesem Datum waren Gottesdienste in Hessen wieder zugelassen. „Es gab keine Verletzung einer Rechtsverordnung“, so der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamts. 

Corona in Deutschland: Sieben Infizierte nach Restaurantbesuch im Kreis Leer - Mindestens 50 Personen in Quarantäne 

Update vom 22. Mai, 22.08 Uhr: Bei einem Restaurantbesuch im Landkreis Leer in Niedersachsen haben sich offenbar sieben Menschen mit dem Coronavirus infiziert. „Die Infektionen stehen vermutlich in Zusammenhang mit einem Besuch in einem Lokal“, teilte der Landkreis am Freitag mit. Diese neuen Fälle hätten dazu geführt, dass bereits für mindestens 50 Menschen „vorsorglich häusliche Quarantäne“ angeordnet worden sei. Weitere Testergebnisse stünden noch aus. 

Laut Gesundheitsamt handelt es sich nicht um einen Einzelfall mit nur wenigen Kontakten. „Es ist ein Ausbruch mit gleichzeitig mehreren Infizierten und vielen Kontakten.“ Entsprechend aufwendig sei nun die Nachverfolgung. Die sieben positiven Befunde, die miteinander zusammenhingen, seien dem Gesundheitsamt von Dienstag bis Freitag mitgeteilt worden. Im Landkreis Leer war zuvor eigenen Angaben zufolge mehr als eine Woche lang überhaupt keine bestätigte Neuinfektion gemeldet worden. Laut NDR 1 Niedersachsen war noch unklar, ob sich die Besucher oder das Personal nicht an die Regeln gehalten hätten.

Landrat Matthias Groote warnte die Bürger der Mitteilung zufolge: „Dieser Ausbruch führt uns deutlich vor Augen: Corona ist nicht vorbei, das Virus kann sich jederzeit weiter verbreiten.“

Corona in Deutschland: Alle Regeln und Lockerungen im Überblick - das ist in den Bundesländern erlaubt

Update vom 22. Mai, 21.08 Uhr: Deutschland befindet sich im Lockerungs-Wirrwarr. Jedes Bundesland hat seine eigenen Regeln. Damit Sie nicht den Durchblick verlieren, haben wir für Sie die Lage in den Ländern zusammengefasst.

Update vom 22. Mai, 19.12 Uhr:  Am Mittwoch ist es in Heidelberg zu einem Ekel-Vorfall gekommen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Ein Radfahrer rollte auf einen Fußgänger zu und sprach ihn  mit dem Wort „Corona“ an. Als der 26-Jährige nicht reagierte, sagte er nochmals „Ich, Corona“ und spuckte seinem Gegenüber ins Gesicht. Dann fuhr er nach Polizeiangaben davon. Da das Coronavirus durch Tröpfchen übertragen wird, zeigte der Passant den Unbekannten an. Der Speichelangriff sei als eine versuchte Körperverletzung einzuordnen, im Fall einer Ansteckung als versuchte gefährliche Körperverletzung, sagte ein Polizeisprecher. „Das ist ein ganz ungewöhnlicher Fall.“ Der 26-Jährige unterzog sich einem Corona-Test. Das Ergebnis steht noch aus. 

Corona in Deutschland: Gericht entscheidet über Öffnung von Fitnessstudios - Änderung in Thüringen

Update vom 22. Mai, 17.26 Uhr:  Das Thüringer Oberverwaltungsgericht kippt die Thüringer Corona-Verordnung mit Blick auf Fitnesstudios. Die Regelung dort sieht eigentlich vor, dass die Studios erst ab dem 1. Juni öffnen dürfen, laut Gericht dürfen die Sporteinrichten aber schon jetzt wieder Kunden aufnehmen. Weiterhin geschlossen bleiben dagegen die Studios in Hamburg. In der Hansestadt entschied das Verwaltungsgericht zugunsten der Stadt.

Update vom 22. Mai, 17.04 Uhr: Kann das Coronavirus durch Muttermilch übertragen werden? Die Ergebnisse deutscher Forscher lassen dies vermuten. Zwei Säuglinge waren infiziert.

Corona in Deutschland: Erneut keine Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern

Update vom 22. Mai, 16.44 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Freitag zum dritten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie im Vergleich zum Vortag keine weiteren Infektionen nachgewiesen worden. So seien Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales im Land ingesamt 759 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Hiervon seien rund 700 Menschen bereits wieder genesen.

Sachsen-Anhalt verzeichnete am Freitag den zweiten Tag in Folge, an dem im Vergleich zum Vortrag keine neuen Infektionen gemeldet wurden. So seien in Sachsen-Anhalt insgesamt 1693 Coronavirus-Fälle infiziert. Schätzungen zufolge seien hiervorn 1561 Menschen wieder genesen. 

Auch in Hamburg gab es bereits einen Tag ohne neue gemeldete Infektionen. Experten gehen jedoch von einer Dunkelziffer an Coronavirus-Fällen aus.

Indes enwickelt sichBrasilien immer mehr zum Coronavirus Hotspot. Mehr als 20.000 Menschen sind bereits an Covid-19 gestorben.

Corona in Deutschland: Statistisches Bundesamt registriert deutlich mehr Sterbefälle

Update vom 22. Mai, 13.29 Uhr: Das Statistische Bundesamt (Destatis) meldet einen deutlichen Anstieg der Sterbefallzahlen auch in der vorletzten Aprilwoche. Demnach sind vom 20. bis 26. April 2020 in Deutschland mindestens 17.974 Menschen gestorben - drei Prozent mehr als im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019. 

Die erhöhten Sterbefallzahlen zeigen sich bereits seit Ende März. In der 15. Kalenderwoche war die Abweichung mit 2.251 Sterbefällen am größten. Die Zahl der Todesfälle lag 13 Prozent über dem vierjährigen Durchschnitt.

„Die aktuelle Entwicklung der Sterbefallzahlen ist auffällig, weil die Grippewelle in diesem Jahr bereits seit Mitte März als beendet gilt. Üblicherweise beeinflusse Grippewellen bis Mitte April die Sterblichkeit. Es ist deshalb naheliegend, dass die aktuell beobachtete leichte Übersterblichkeit in einem Zusammenhang mit der Corona-Pandemie steht“, ist in der Mitteilung des Statistischen Bundesamtes zu lesen. 

Eine Übersterblichkeit der hier verwendeten Definition liegt demnach dann vor, wenn zu einem bestimmten Zeitpunkt im Jahresverlauf mehr Menschen sterben, als nach den Fallzahlen vergangener Jahre (hier im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019) zu erwarten gewesen wäre.

Corona in Deutschland: Schutzmasken fehlen - trotz voller Lager

Update vom 22. Mai, 11.11 Uhr: In deutschen Arztpraxen und Krankenhäusern sind Schutzmasken offenbar immer noch Mangelware. Die Regierung hat zwar Schutzmasken beschafft, doch bei der Auslieferung hakt es, berichteten NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung. Mehr als 130 Millionen medizinische FFP2-Masken seien derzeit in den Lagern.

Das Bundesgesundheitsministerium habe auf Anfrage „logistische Probleme“ bei der Auslieferung eingeräumt. Die Prüfung der Ware durch den TÜV sei sehr aufwendig. 20 Prozent der gelieferten Schutzmasken entsprächen nicht den hohen Normanforderungen. „Mangelhafte Produkte werden nicht abgenommen und nicht bezahlt“, so ein Sprecher des Bundesministeriums auf Anfrage. Erst zehn Prozent der Lieferanten seien bezahlt worden.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht die Lage dagegen entspannt, kündigt aber einen sehr grundsätzlichen Schritt an.

Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 sind in deutschen Kliniken und Arztpraxen immer noch Mangelware (Symbolfoto).

Corona in Deutschland: Dürfen Spielhallen wieder öffnen? 

Update vom 22. Mai, 8.44 Uhr: Spielhallen sind dicht, Gastronomie und Geschäfte dürfen aber wieder öffnen. In Hamburg hat sich sich eine Spielhallenbetreiberin erfolgreich zur Wehr gesetzt. Die Richter befanden, dass die ausnahmslose Schließung von Spielhallen voraussichtlich gegen den allgemeinen Gleichheitssatz verstoße. Gegen diesen Gerichtsbescheid legte die Hansestadt jedoch Beschwerde beim Hamburgischen Oberverwaltungsgericht (OVG) ein.

Das OVG Berlin hat das Öffnungsverbot von Spielhallen in zwei Eilbeschlüssen bestätigt. Das Hygienekonzept überzeugte das Gericht nicht. Einen Verstoß gegen den allgemeinen Gleichheitssatz das OVG zudem auch nicht. So sei etwa bei Verkaufsstellen und Gastronomiebetrieben, die mittlerweile wieder öffnen dürften, mit einer kürzeren Aufenthaltsdauer der Kunden und somit einem geringeren Infektionsrisiko zu rechnen.

In Bayern und Nordrhein-Westfalen durften die Spielhallen ab dem 11. Mai wieder öffnen. Im Saarland bereits seit dem 4. Mai.

Corona in Deutschland: RKI meldet 10.038 aktive Corona-Fälle

Update vom 22. Mai, 6.10 Uhr: In Deutschland sind innerhalb 24 Stunden 460 neue Corona-Fälle und 27 Todesfälle registriert worden, teilt das Robert-Koch-Insitut (RKI) mit (Stand 22. Mai; 6.00 Uhr). 

  • Die Zahl der bestätigten aktiven Corona-Infektionen liegt demnach am Freitag bei 10.038. (Zum Vergleich: Am Donnerstag waren es 10.605 aktive Coronavirus-Fälle).
  •  Bisher haben sich insgesamt 177.212 Menschen in Deutschland mit Sars-CoV-2 infiziert, davon starben 8174. Von Covid-19 genesen sind rund 159.000. 

Aktuell vermeldet Mecklenburg-Vorpommern wieder eine Corona-Neuinfektion. Auch Hamburg meldet sechs. Die meisten Neuinfektionen - 98 - wurden in Nordrhein-Westfalen gemeldet. In Bayern ist die Zahl der Corona-Fälle um 95 auf insgesamt 46.024 gewachsen. 

Update vom 21. Mai, 20.55 Uhr: Erstmals seit dem Beginn der Corona-Pandemie wurden innerhalb von einem Tag keine Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern registriert. Zuvor gab es bereits in Hamburg und in Sachsen-Anhalt einen Tag ohne Neuinfektionen. Bundesweit sind bis Donnerstagnachmittag über 176.800 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Mindestens 8153 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind bislang gestorben.

Corona: Nach Öffnung der Grenze - Niederländer haben „Schnauze voll“ von Deutschen

Update vom 21. Mai, 19.30 Uhr: Lockerungen an der deutsch-niederländischen Grenze haben wohl für viel Unmut bei den Anwohnern niederländischen Grenzorte gesorgt. Wierp-online berichtet hat sich dort in den letzten Tagen eine aggressive Grundstimmung gegen deutsche Tages-Touristen herausgebildet. So sind wohl mehrere Autos mit deutschen Kennzeichen das Ziel von Schmierereien geworden. Parolen wie „Was macht ihr hier?“ oder „Geht nach Hause“ wurden auf die Fahrzeuge geschrieben. 

Viele Bewohner der Grenzregion haben die Sorge, dass deutsche Einreisende das Coronavirus aus Deutschland mit in die Niederlande bringen und so eine weitere Ausbreitung verursachen könnten. Ein Anwohner sagte gegenüber vonrp-online an die deutschen Nachbarn gerichtet: „Bleibt zu Hause und kommt zurück, wenn das Virus weg ist.“ In den Niederlanden wurde das Aufgebot von Sicherheitskräften und Polizisten deutlich erhöht, die dafür sorgen sollen, dass die Kontaktbeschränkungen eingehalten werden. Bei Verstößen können Bußgelder von bis zu 390 Euro verhängt werden. 

Corona in Deutschland: Sterberate nicht gestiegen

Update vom 21. Mai, 15.13 Uhr: Die  Sterberate in Deutschland ist trotz Corona nicht gestiegen, berichtet der  Tagesspiegel. Das hätten Berechnungen den Münchner Ifo-Instituts ergeben. „Selbst die im April zu beobachtenden leichten Abweichungen der Sterbezahlen nach oben liegen innerhalb der Bandbreite, die sich durch Zufallseinflüsse erklären lässt“, erklärt Anna Kremer von der Ifo-Niederlassung in Dresden. Die Forscher errechneten demnach auf Grundlage der Zahlen des Statistischen Bundesamtes die Sterbewahrscheinlichkeiten unter Beachtung zufallsbedingter Schwankungen.

Ungereimtheiten was die Sterberate betrifft werdenjedoch aus Russland gemeldet, wo sich darüber hinaus auch eine Reihe mysteriöser Todesfälle ereignet hat. 

Corona in Deutschland: Stau-Chaos an der Grenze zu Polen

Update vom 21. Mai, 12.41 Uhr: Kilometerlange Staus haben sich am Vatertag an der Grenze von Deutschland nach Polen gebildet. Eine Polizeisprecherin sagte am Donnerstagvormittag, auf der Autobahn A12 sei der Stau derzeit über 30 Kilometer lang, auf der Autobahn A15 seien es 15 Kilometer - „beide zunehmend“. 

Der Grund seien die Grenzkontrollen in Polen - zum einen handle es sich um Heimfahrer nach Polen, zum anderen um Lkw, die durch Polen fahren. Bei Twitter warnte die Brandenburger Polizei die Fahrer: „Bitte nur nötige Reisen antreten! Ausreichend Getränke mitnehmen! Rettungsgasse bilden!

Corona in Deutschland: Polizei will am Vatertag stärker kontrollieren

Update vom 21. Mai, 10.29 Uhr: Vatertag oder Herrentag - viele Männer gehen an Christi Himmelfahrt gerne auf Tour - auch in Corona-Zeiten. Die Polizei in vielen Bundesländern hat angekündigt verstärkt die Einhaltung der Corona-Regeln zu kontrollieren. Kontaktbeschränkungen und Mindestabstände sollten bei Vatertagsausflügen eingehalten werden. Derzeit sind in den meisten Bundesländern Treffen von Mitgliedern zweier Haushalte im öffentlichen Raum erlaubt. In Sachsen-Anhalt dürfen Gruppen von bis zu fünf Menschen aus verschiedenen Haushalten gemeinsam unterwegs sein. Bremen darf jedoch kein Alkohol in der Öffentlichkeit mit einem Bollerwagen oder eine Handkarre mitgeführt werden. In Niedersachsen gilt zudem ein Außer-Haus-Ausschank für Alkohol. 

Corona-Sünder sind ein Dorn im Auge der Polizei. Jetzt sollen ausgerechnet Polizisten beim Feiern gegen Corona-Regeln verstoßen haben. 

Corona in Deutschland: 10.605 aktive Corona-Fälle in Deutschland

Update vom 21. Mai, 8.15 Uhr: In Deutschland haben sich innerhalb der vergangenen 24 Stunden 745 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, teilt das Robert-Koch-Institut (RKI) mit. Weitere 57 und damit 8147 Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 wurden laut RKI registriert. 

Insgesamt gibt es bisher 176.752 Corona-Fälle in Deutschland. Rund 158.000 Patienten sind genesen. 10.605 aktive Coronavirus-Fälle.

Update vom 20. Mai, 22.18 Uhr: Was macht die Corona-Krise mit den Menschen? Eine Studie zur coronabedingten Einsamkeit liefert nun erste Antworten - besonders Frauen sind betroffen.

Update vom 20. Mai, 18.46 Uhr: Am Mittwochabend gab Bundeskanzlerin Angela Merkel ein kurzes Corona-Update. Dabei betonte die CDU-Politikerin einmal mehr: „Die Corona-Pandemie ist nur beendet, wenn es einen Impfstoff gibt.“ Daran werden aktuell weiterhin gearbeitet. Ein möglicher Impfstoff müsse dann zwingend allen Menschen zur Verfügung stehen.

Update vom 20. Mai, 17.54 Uhr: In einem Amazon-Logistikzentrum im niedersächsischen Winsen an der Luhe sind 53 Corona-Infektionen festgestellt worden. Das geht aus einer Antwort der Landesregierung in Hannover auf eine Anfrage der Grünen hervor. Die Angaben beziehen sich auf den Zeitraum vom 16. März bis 29. April. Amazon zufolge seien im Mai keine weiteren Fälle hinzugekommen.

Corona in Deutschland: ARD kündigt drastische Änderung an

Update vom 20. Mai, 16.36 Uhr: Wochenlang lief die Sondersendung „ARD Extra“ zur Corona-Krise an jedem Werktag von montags bis freitags - jetzt ist mit diesem Automatismus vorerst Schluss. Das Format soll künftig anlassbezogen gesendet werden. Für den Mittwochabend ist noch ein „ARD Extra“ eingeplant. Danach entscheidet dann die Aktualität in der Corona-Lage. 

Corona in Deutschland: Alle Kinder in NRW können bald wieder in die Kita

Corona in Deutschland: Erste Freibäder öffnen

Update vom 20. Mai, 13.40 Uhr: In Nordrhein-Westfalen (NRW) startet am Mittwoch (20. Mai) die Freibadsaison. Andere Bundesländer wollen nachziehen. Im Corona-Sommer 2020 ist jedoch einiges anders. Für Badegäste gelten Regeln.   

Corona in Deutschland: Blutkonserven werden knapp

Update vom 20. Mai, 13.28 Uhr: In mehreren Bundesländern werden die Blutkonserven knapp. „Corona hat das Blutspendewesen sehr deutlich durchgerüttelt“, sagte Stephan Küpper vom Blutspendedienst West des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Besonders knapp seien die Reserven aktuell in Baden-Württemberg und Hessen.

Das Problem sei der Wegfall vieler Gelegenheiten zum Blutspenden, nicht mangelnde Spendenbereitschaft. Nicht dringende OP‘s würden zum Teil verschoben, um akut Blut zu sparen.

Corona in Deutschland: Keiner kauft mehr Klopapier

Update vom 20. Mai, 11.16 Uhr: Toilettenpapier, Nudeln und passierte Tomaten waren zu Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland heiß begehrt. Die Zeit der Hamsterkäufe scheint jedoch vorbei, teilt das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit. Auswertungen hätten ergeben, dass sich das Käuferverhalten in der 20. Kalenderwoche (11. bis 17. Mai) fast auf dem Vorkrisenniveau einpendelt. Die Statistiker gegen davon aus, dass die Nachfrage nach diesen Produkten zunächst gesättigt ist.
 

Überdurchschnittlich gut verkaufen sich weiter Seife (plus 38 Prozent) und Desinfektionsmittel (plus 152 Prozent). Zu den Corona-Gewinnern zählt auch tiefgekühltes Obst, das in der beobachteten Kalenderwoche 49 Prozent über dem langmonatigen Schnitt lag. Weniger gefragt waren nach den ersten Lockerungen hingegen Wein (minus 21 Prozent) und Kondome (minus 13 Prozent). 

Die Corona-Krise fördert große Probleme in der deutschen Wirtschaft zutage. Aldi will nun bestimmte Preise senken - Lieferanten, Kunden und ein Experte sind empört.

Coronavirus in Deutschland: RKI vermeldet aktuelle Zahlen 

Update vom 20. Mai, 9.35 Uhr: In Deutschland ist die Zahl der Neuinfektionen binnen 24 Stunden um 797 Corona-Fälle gewachsen, teilt das Robert-Koch-Institut (RKI) (Datenstand: 20. Mai; 0.00 Uhr) mit. Bisher haben sich demnach 176.007 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Corona-Todesfälle sind nach RKI-Angaben um 83 auf insgesamt 8090 gestiegen. Im Vergleich zum Vortag sind rund 1.200 Menschen und damit 156.900 genesen. Derzeit gibt es in Deutschland 11.017 aktive Coronavirus-Infektionen

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert*, lag nach RKI-Angaben vom Dienstag bei 0,86. Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Die Coronavirus-Gefahr ist noch nicht gebannt. Masken tragen und Abstand halten ist angesagt. Welche Masken im Alltag effektiv schützen, hat tz.de* einen Experten gefragt.  

Coronavirus in Deutschland: Zahl der Neuinfektionen

Update vom 19. Mai, 20.50 Uhr: Wie verläuft die Coronavirus-Pandemie. Am Anfang der Corona-Krise war in Deutschland immer die Rede davon, die Kurve der Neuinfektionen unter die Kapazitätsgrenze des nationalen Gesundheitssystems zu drücken.

Das ist gelungen. Aktuell sind in der Bundesrepublik laut Johns-Hopkins Universität - Stand Dienstag, 19. Mai, 20.50 Uhr - rund 14.000 Menschen registriert mit dem Coronavirus infiziert.

Bei einer Studie des RKI soll unter anderem im baden-württembergischen Kupferzell als einem von vier Orten zu Corona-Antikörpern getestet werden.

So lag die Zahl der offiziell registrierten Covid-19-Fälle in Deutschland zu diesem Zeitpunkt bei 177.574. Zum selben Zeitpunkt galten 155.681 an Corona erkrankte Personen als wieder geheilt, 8067 Menschen mit Coronavirus sind hierzulande bisher gestorben.

Laut Deutschlandfunk waren noch Anfang April zwischenzeitlich fast 80.000 Menschen zeitgleich aktiv mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert - und damit gemessen deutlich mehr als nun, Mitte Mai.

Corona-Krise in Deutschland: Bundesregierung berät über Schlachtbetriebe

Update vom 19. Mai, 20.15 Uhr: Berichte über sehr schlechte Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie hatten zuletzt wegen einer Häufung von Coronavirus-Infektionen in Schlachtbetrieben für Aufsehen gesorgt.

Das Kabinett von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) berät deshalb voraussichtlich an diesem Mittwoch über das Thema. Die Arbeitsbedingungen mit Sub-Unternehmern und Sammelunterkünften stehen nicht nur, aber eben auch wegen der Corona-Krise in Deutschland und der damit verbundenen Ansteckungsgefahr massiv in der Kritik.

Update vom 19. Mai, 19.30 Uhr: Die bundesweite repräsentative Antikörper-Studie des Robert-Koch-Institut (RKI) verzögert sich.

Corona-Krise in Deutschland: RKI-Antikörper-Tests verzögern sich

Mit den Tests von rund 30.000 Personen aus rund 14 000 Haushalten solle im September begonnen werden, sagte der Leiter der Abteilung Epidemiologie und Gesundheitsmonitoring am RKI, Thomas Lampert.

Damit starten die Tests Monate später als ursprünglich geplant. Mit Ergebnissen sei demnach im Oktober oder November zu rechnen. Im April hatte das RKI noch mitgeteilt, dass die Studie zur Coronavirus-Pandemie im Mai starten solle.

Der Kampf gegen das Coronavirus geht in Deutschland (hier in Leipzig) weiter.

Die ursprüngliche Teilnehmerzahl hatte 15.000 Personen betragen - nun korrigierte das Bundesinstitut die Zahl deutlich nach oben.

Erstmeldung vom 19. Mai, 15.50 Uhr - München/Berlin - In Deutschland treten in der Corona-Krise nach und nach immer mehr Lockerungen in Kraft. Und doch ist das Coronavirus* längst nicht besiegt oder so eingedämmt, dass sich die Bürger keine Sorgen mehr machen müssten.

Corona-Krise in Deutschland: Mediziner warnen vor Covid-19-Sorglosigkeit

Darauf haben renommierte Hochschulmediziner explizit hingewiesen - und davor gewarnt, die Gefährlichkeit von Covid-19 zu unterschätzen.

So handele es sich bei Corona nicht um eine klassische Lungenentzündung wie bei einer Grippe, erklärte Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus in Dresden. Die Erkrankung sei „höchstkomplex“. 

Corona in Deutschland: „Grässliche Folgen“ bei Coronavirus-Infektion

Die Mediziner hätten weitere „grässliche Folgen“ von Corona-Infektionen festgestellt, hieß es bei einer Zwischenbilanz an diesem Dienstag weiter. 

Bei Patienten mit schweren Verläufen träten Erkrankungen des zentralen Nervensystems, des Rückenmarks oder der Gefäße auf. Es komme sogar zu vorübergehenden Querschnittslähmungen oder auch zu Organversagen von Niere und Leber.

„Es ist so gut organisiert und so gut gemacht worden in den letzten Wochen, dass der Blick auf diese grässlichen Folgen und Auswirkungen nicht nur für Einzelne, sondern für ganze Gesellschaftsschichten verloren gegangen ist“, sagte Albrecht mit Blick auf die Kritik an den Anti-Corona-Maßnahmen.

Corona-Krise in Deutschland: Polarisierende Debatte um Sommerurlaub 2020

Heftig gerungen wird in Deutschland derweil um das Thema Sommerurlaub 2020 - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) brachte einen markanten Bonus-Vorschlag in die Debatte mit ein.*

Verfolgen Sie alle Entwicklungen und Tendenzen zur Coronavirus-Pandemie in Deutschland hier im News-Ticker.

In der Debatte um eine Preiserhöhung für Fleischprodukte in Zuge der Corona-Krise schlägt sich ein CSU-Politiker auf die Seite der Grünen.

Auf die Frage nach einem Ende der Maskenpflicht reagiert Markus Söder mit einer extremem Antwort.

pm mit Material der dpa

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Rubriklistenbild: © dpa / Lars-Josef Klemmer

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