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„Verbraucher werden getäuscht“

Corona: FFP2-Fiasko in Deutschland? Millionen Masken wohl nie auf Aerosol-Partikel getestet

FFP2-Masken sollen vor einer Corona-Infektion schützen. Beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr sind die Masken in vielen Bundesländern Pflicht. Jetzt schreckt ein Bericht auf.

Berlin - Millionen FFP2-Masken* sind offenbar Schrott. Sie sollen nur mangelhaft vor einer Corona*-Infektion schützen. Wie die Welt berichtet, flogen bei einer Nachprüfung von Dekra 13 von 27 Masken durch. Besonders brisant: Von den Herstellern dieser Masken sind laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CSU) in Deutschland* rund 8,5 Millionen FFP2-Masken ausgegeben worden.

FFP2-Masken: Experte zweifelt an Prüfungsverfahren für Virus-Partikel

Laut Experten lassen diese Masken gefährliche Corona*-Partikel durch. Verantwortlich dafür soll ein Chaos beim Messverfahren sein.

Eine FFP2 oder FFP3-Maske* (FFP steht für Face Filtering Piece) schützt den Träger der Maske und die Umgebung. „Der Standard FFP-2 schreibt vor, dass mindestens 94 Prozent der Aerosole und Partikel zurückgehalten werden“ ist auf der Dekra-Webseite zu erfahren.

Alle Masken seien laut Welt vorab nach der europäischen Norm EN-149 geprüft und hätten die Kriterien eines standardisierten und zweistufigen Prüfungsverfahren erfolgreich bestanden. Doch dieses Prüfungsverfahren sei nie für Aerosole von Viren entwickelt worden, sondern für den Arbeitsschutz, beispielsweise für Bauarbeiter.

Bei einem Prüfverfahren für die EN-149-Norm dürften, laut Welt, unterschiedlich große Partikel auf die Maske gesprüht werden. „Die darin zugelassene Messtechnik erkennt unterschiedlich große Prüfpartikel aber nicht“, erklärt Maximilian Weiß in der Welt. Sein Unternehmen in Karlsruhe stelle Geräte her, die feinste Partikel messen können.

FFP2-Prüfverfahren EN-149-Norm in der Kritik

„Wir verlassen uns auf eine Norm, die den Namen nicht verdient“, so Weiß in der Welt. Die Messtechnik könne das Herausfiltern der winzigen Aerosole laut Weiß gar nicht feststellen. „Die Aerosolpartikel, die wir ausatmen, sind aber viel kleiner“, so der Diplom-Ingenieur in der Welt. „Die Verbraucher werden hier getäuscht, weil die Norm eine Sicherheit verspricht, die es oft nicht gibt.“

FFP2-Masken auf dem Prüfstand.

Die Stiftung Warentest verglich kürzlich zehn FFP2-Schutzmasken mit hoher Wirksamkeit, wie Merkur.de* berichtet. Allerdings zeigt das Ergebnis, dass drei Masken „wenig geeignet“ seien. Doch auf die Filterwirkung der FFP2-Masken war laut Stiftung Warentest bei allen geprüften Modellen Verlass. Alle hielten rund 99 Prozent der Aerosol­partikel zurück, manche auch mehr.(ml) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Bodo Schackow

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