Zwölf Betriebe betroffen

Pferdefleisch-Skandal: 400 Tonnen nach Bayern

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Ein niederländischer Großhändler soll schon seit mehr als zwei Jahren Pferdefleisch falsch etikettiert und verkauft haben.

München - Immer mehr Details werden im Skandal um falsch deklariertes Fleisch aus den Niederlanden bekannt. In Bayern sollen zwölf Betriebe betroffen sein. Das Gesundheitsamt ermittelt.

Von dem Skandal um falsch etikettiertes Fleisch aus den Niederlanden sind in Bayern zwölf Betriebe betroffen. Wie eine Sprecherin des Landesamtes für Gesundheit in Erlangen am Freitag sagte, seien mehr als 200 Lieferungen mit insgesamt rund 400 Tonnen des verdächtigen Fleischs in den Freistaat gegangen. „Ob tatsächlich Pferdefleisch darin war, wird jetzt geprüft.“ Erste Proben seien genommen worden - mit Ergebnissen rechnet das Landesamt Ende nächster Woche. Ein niederländischer Großhändler soll seit mehr als zwei Jahren Pferdefleisch falsch etikettiert und verkauft haben - auch an mehr als 120 Unternehmen in Deutschland.

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) hat bereits bestätigt, dass praktisch alle Bundesländer betroffen sind. SPD-Parteichef Sigmar Gabriel forderte unterdessen die Gründung einer europäischen Lebensmittelpolizei.

dpa

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