Zugspitze: Kommt ein Ski-Tunnel nach Tirol?

So soll der geplante Skitunnel verlaufen

Garmisch-Partenkirchen - Die Zugspitz-Region will für die Skifahrer attraktiver werden. Dafür gibt es spektakuläre Pläne um einen Skitunnel vom Zugspitzplatt zur Ehrwalder Alm!

Sehr schneesicher, Traumpanorama, und breite, familienfreundliche Pisten: Grundsätzlich geizt das Gletscherskigebiet an der Zugspitze nicht mit seinen Reizen. Aber in den Augen vieler Wintersportler hat es auch einen Makel: keine einzige Talabfahrt.

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Doch wenn es nach Franz Dengg geht, wird es in näherer Zukunft eine geben - und die soll mitten durch den wilden Wettersteinfels führen: Der Chef der Tiroler Zugspitzbahn hat „grobe Berechnungen“ für einen Skitunnel vom Platt hinunter zur Ehrwalder Alm anstellen lassen. Und er hat noch ein weiteres Projekt vor Augen: eine neue, oberirdische Bahn, die die Brettlfans wieder hinauf zum Startpunkt gondelt.

Visionär Dengg zur Münchner Zeitung „tz“: „Wir könnten so mit relativ geringen Eingriffen in die Natur eines der größten und schönsten Skigebiete in der weiteren Umgebung schaffen.“

Die Röhre soll vom Wetterwandeck (siehe Karte) bis ins Skigebiet der Ehrwalder Alm führen. 795 Meter lang, zehn Meter breit, mit einem Gefälle von 8,5 Prozent. So flach eben, dass auch schwächere Skifahrer oder kleine Kinder gut hindurchkurven könnten und eine Unfallbergung per Akia (Rettungsschlitten) problemlos möglich wäre. Von der Einfahrt bis zum unteren Tunnelportal in der Nähe des Issentalkopfs auf etwa 2100 Metern müssten die Skifahrer etwa 500 Höhenmeter bewältigen.

Die Baukosten beziffert der Bergbahn-Boss auf rund sechs Millionen Euro.

Gibt es bereits Widerstände gegen die Pläne? Wie reagiert der Bund Naturschutz? Die komplette Geschichte finden Sie bei tz-online.de.

Quelle: rosenheim24.de

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