Zechpreller in Traunstein erwischt

Zu betrunken, um Polizei eigenen Namen nennen zu können

Traunstein - Am frühen Mittwochabend wurde die Polizei zu einer Gaststätte am Bahnhof Traunstein gerufen. Ein Gast konnte seine Getränke nicht mehr bezahlen und die Bedienung bekam seine Personalien nicht.

Durch die Polizeistreife wurde ein 63-jähriger polnischer Staatsbürger, der sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte, angetroffen. Der Mann war so betrunken, dass er seinen Namen nicht mehr angeben konnte. Ein Alkoholtest zeigte knapp über 3 Promille an. 

Zur Ermittlung seiner Personalien wurde er zur Dienststelle verbracht. Dort konnten die Personalien schnell ermittelt werden und es wurde bekannt, dass der arbeitslose Pole in Bayern bereits mehrfach wegen Zechprellerei angezeigt wurde und in Niedersachen wegen anderer Straftaten gesucht wird. 

Die Versicherung für seinen Mercedes hatte der Pole auch nicht mehr bezahlt. Es konnte ermittelt werden, dass sein Pkw in Bad Reichenhall stand, so dass die Polizei Bad Reichenhall die Straubinger Kennzeichen von seinem Pkw, entstempelten. Da der Pole keinen festen Wohnsitz nachweisen kann, wird über die Staatsanwaltschaft Traunstein der Erlass eines Haftbefehles geprüft.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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