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René Borbonus - Du sollst nicht langweilen!

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René Borbonus

Rosenheim - Zum inzwischen zehnten Mal wird das Oberbayerische Wissensforum zum Treffpunkt der regionalen Wirtschaft. Sieben internationale Experten bieten Top-Information aus erster Hand. Unter ihnen ist auch René Borbonus.

Der Vorverkauf läuft: Sichern Sie sich jetzt die Tickets für den 15. April 2016! Über das Formular am Ende des Artikels können Sie Ihre Eintrittskarten bestellen.

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Interview mit René Borbonus

Herr Borbonus, Sie zählen zu den führenden Spezialisten für professionelle Kommunikation im deutschsprachigen Raum. Die Besucher des 10. Oberbayerischen Wissensforums am 15. April 2016 in Rosenheim dürfen sich auf Ihren Impulsvortrag „Die Kraft der Rhetorik – überzeugend, souverän, mitreißend“ freuen. Kann eigentlich jeder ein guter Redner werden?

„Dichter werden geboren Redner werden gemacht.“: In diesem Zitat von Cicero steckt sicher ein Körnchen Wahrheit, denn ich bin überzeugt, dass – auch wenn die Talente unterschiedlich verteilt sind – sich jeder in seinem Rahmen rhetorisch entfalten kann. Entscheidend ist die Substanz des Gesagten, der Rest lässt sich üben. Von einer guten Rede erwarten wir, dass sie uns informiert, bewegt und unterhält. Natürlich bedarf es dazu einer gründlichen Vorbereitung, denn der erste Eindruck ist entscheidend. Die Zuhörer sollen das Gefühl bekommen, Ihre Rede könnte spannend werden. Hilfreich ist ein unkonventioneller, aber doch auf das Thema konzentrierter Einstieg. Entscheidend für eine fesselnde Rede ist außerdem ein geschickt strukturierter Aufbau: Ich empfehle eine Aufgliederung der Hauptinhalte in drei Teile, dazu kommen dann noch der Einstieg und das Ende. Um die Zuhörer mitzunehmen, sollte diese Struktur auch hörbar sein: Wenn ich als Redner möchte, dass man mir zuhört, muss ich dafür sorgen, dass man mir gern zuhört. Dabei ist es auch hilfreich, mich zu fragen, welche Art von Präsentation mir selbst gefallen würde, um auf dieser Basis dann meinen Vortrag aufzubauen.

Viele Redner sind sachlich gut vorbereitet und schaffen es dennoch nicht, ihre Zuhörer zu fesseln. Welches „Handwerks zeug“ vermitteln Sie in Ihren Seminaren und Trainings, um erfolgreich zu kommunizieren und als Redner zu überzeugen?

Für eine gute Rede habe ich drei Regeln, die ich weitergeben möchte: Kürze, Einfachheit und Struktur. Ein entscheidender Faktor ist zudem die Begeisterungsfähigkeit, mit der jemand sein Publikum überzeugen kann. Vermeiden sollte man es, konventionelle Floskeln, eine umständliche Sprache sowie kaum bekannte Fremdwörter und Abkürzungen zu verwenden oder die Rede einfach abzulesen: Das wirkt ermüdend auf die Zuhörer. Wichtig ist die strukturelle Gliederung, bei der Inhalte aufeinander aufbauen und logisch ineinander übergehen. Jeder Redner sollte darauf achten, in seinen Vorträgen konkret und glaubwürdig zu bleiben. Baut er zudem überraschende Akzente ein und spricht Emotionen an, bleibt er im Gedächtnis seines Publikums!

Welche Regeln gilt es für den Einsatz von Humor und für die Körpersprache zu beachten?

Die Körperhaltung soll Spannung, Dynamik und Energie vermitteln. Barack Obama ist für mich dafür ein gutes Beispiel. Nicht gut rüber für das Publikum kommt dagegen die häufig zu sehende Haltung vieler Redner, die auf der Bühne mit der Hüfte einknicken. Mit Vorsicht ist Humor zu dosieren, denn eine gute Rede muss nicht unbedingt lustig oder komisch sein, um uns zu berühren. Nur wer selbst humorvoll ist, kann auch auf der Bühne lustig erscheinen, ansonsten wirkt man nicht glaubwürdig und sollte darauf verzichten. Hilfreich ist allerdings ein gewisser Grundstock an interessanten Geschichten, mit denen ich die Möglichkeit habe, als Redner relativ einfach Botschaften in die Köpfe meiner Zuhörer zu transportieren und Emotionen anzusprechen.

Jedes Publikum reagiert anders. Ihre Hilfsmittel, wenn es einmal nicht so läuft wie gewünscht?

Wie würde ich in solchen Si tuationen in der Familie oder bei Freunden reagieren? Wahrscheinlich ganz natürlich damit umgehen! So sollte es auch bei einer Präsentation im Berufsleben sein. Souveränität zeigt sich gerade dann, wenn es nicht perfekt läuft. Wichtiger als ein perfekter Vortrag ist Glaubwürdigkeit. Nutzen Sie Schwächen zu Ihrem Vorteil: Eine Pause, die drei Sekunden dauert, verleiht dem Gesagten sogar mehr Nachdruck. Vielleicht gelingt es mir zwischendurch, einen Stilwechsel in meinen Vortrag einzubauen und Tempo oder Stimme zu variieren? Auch Nervosität kann manchmal sogar positiv sein und außerdem wirken Menschen, die Fehler machen, automatisch sympathischer.

Die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter ist eng an das zwischenmenschliche Klima und die Kommunikationsstruktur im Unternehmen gekoppelt. Was macht eine gute Kommunikation eigentlich aus?

An erster Stelle der Respekt: Respektvoller Umgang beinhaltet, mein Gegenüber wirklich zu sehen, den Menschen in seinen Bedürfnissen und Sorgen wahrzunehmen. Die meisten sind in der Lage anzuerkennen, dass andere unterschiedlicher Auffassung sind. Aber Menschen leiden, wenn sie nicht respektiert werden. Empfindungen sollten nicht bagatellisiert werden, nach dem Motto „Ist doch nicht so schlimm“,„reg dich nicht so auf“ oder „du jammerst zu viel“. Wichtig ist zudem, die richtige Balance zwischen den beiden widerstreitenden Bedürfnissen nach Nähe und nach Unabhängigkeit zu finden. Wir müssen uns klar machen, dass in jedem Verbundenheits-Manöver auch ein Kontroll- und Machtmanöver steckt. Achtsam sollten wir auch bei unserer Wortwahl sein: Die Frage „warum“ ist beispielsweise nach rückwärts gewandt und dient dazu, den anderen in eine Rechtfertigungssituation zu bringen. Ich empfehle, für einen respektvollen Umgang besser die in die Zukunft gerichtete Frage „wozu“ zu verwenden. Einer der schlimmsten Kommunikationsfehler ist das Anzweifeln, das Infragestellen des Gegenübers. Als Führungskraft muss ich hier besonders meine Souveränität beweisen und den Schlüssel für eine Lösung durch geschickte Wortwahl bei mir selbst suchen. Wenig respektvoll sind auch Vergleiche: Wir sollten Gefühlskundgebungen des anderen nicht nutzen, um über uns selbst zu sprechen.

Was in der Theorie einfach klingt, lässt sich in der Praxis nicht immer so leicht umsetzen. Sollten erfolgsorientierte Unternehmen ihren Fokus nicht viel stärker auf die sorgfältige Kommunikationsschulung der Mitarbeiter legen?

Ich setze insbesondere auf die Vorbildfunktion der Führungskräfte gegenüber den Mitarbeitern. Leere Versprechungen, nicht eingehaltene Absprachen – wer als Chef so agiert, muss sich nicht wundern, wenn auch die Mitarbeiter dieses Verhalten übernehmen. Ich rate Führungskräften immer zu einem Schuss Demut, zu einer gewissen Bescheidenheit vor sich selbst. Nur wenn ich andere wertschätze und ihnen auf Augenhöhe begegne, werde ich Energie und Motivation freisetzen.

Welche Impulse werden Sie den Besuchern des 10. Oberbayerischen Wissensforums, mittlerweile das größte Bildungsevent Bayerns, mitgeben?

In erster Linie möchte ich zeigen, wie man es schafft, mit den eigenen Ideen zu begeistern und wie sich eine Rede mit einfachen Hilfsmitteln sprachlich und inhaltlich aufwerten lässt. Ich will in meinen Vorträgen nicht lehren, sondern den Einzelnen dahin führen, Dinge in sich selbst zu entdecken.

Rabatt auf Eintrittskarten für OVB-Abocard-Inhaber

Am 15. April 2016 treffen Sie im Kultur- und Kongresszentrum in der Kufsteiner Straße 4 Rosenheim auf die besten Speaker und Trainer und genießen kompetenten Wissenstransfer bei dem Bildungs-Event des Jahres. Sichern Sie sich schon jetzt Ihre Eintrittskarten, ein Anmeldeformular finden Sie am Ende dieses Textes. OVB-Abocard-Inhaber bekommen in den Geschäftsstellen auf zwei Eintrittskarten 25 Prozent Rabatt. Die Karten sind in den Geschäftsstellen ab 22. Dezember verfügbar.

Die Referenten

Joey Kelly

  • Kategorie: Persönlichkeit & Erfolg
  • Titel: No Limits - Wie schaffe ich mein Ziel
Joey Kelly

Seine Welt ist die Show-Bühne, doch abseits des Scheinwerferlichtes vollbringt Joey Kelly als „Nobody“ unglaubliche sportliche Glanzleistungen. Er ist der Popstar mit dem längsten Atem. Er finishte acht Ironman innerhalb von nur zwölf Monaten – ein Rekord, den vor ihm noch keiner schaffte. Dies ist umso beeindruckender, wenn man sich vor Augen hält, dass Joey als Künstler, Manager und Familienvater einen Fulltimejob hat. Gerade sein eiserner Wille und seine Selbstdisziplin erlauben es ihm, Dinge zu leisten wie kein anderer. Alles ist bei ihm eine Sache des Kopfes, eine Frage der Selbstüberwindung, des konsequenten Umsetzens und des zielorientierten Handelns.

Dominik Neidhart

  • Kategorie: Persönlichkeit & Erfolg
  • Go hard or go home - Fünf Schritte vom Herausforderer zum Sieger
Dominik Neidhart

Dominik Neidhart, Segler im Team Alinghi, Gewinner des XXXI. Americas Cup, arbeitet nach dem Motto „go hard or go home“. Er beschreibt auf eindrucksvolle Art und Weise, wie er mit dem Schweizer Team Alinghi den Americas Cup erstmalig nach Europa geholt hat. In seinem Vortrag analysiert Dominik Neidhart die entscheidenden Erfolgsfaktoren des Teams Alinghi und zeigt anhand dieser exemplarischen Crew, wie Höchstleistungen auch in der Welt der Wirtschaft erreicht werden können. Er ist ein Experte im Team-Excellence und begeistert seine Zuhörer durch seine lebhafte und bildreiche Vortragsart.

Paul Johannes Baumgartner

  • Kategorie: Marketing & Verkauf
  • Titel: Das Geheimnis der Begeisterung
Paul Johannes Baumgartner

Paul Johannes Baumgartner zählt zu den angesehensten Smart-Selling-Experten im deutschsprachigen Raum. Sein Credo bei seinen motivierenden Auftritten: Ein Vortrag darf nie langweilig sein, nie beschwichtigend. Er soll das Denken zum Entgleisen bringen, aufrütteln, den Menschen persönlich erreichen, ihn zum Lachen, Weinen und Nachdenken verführen. Paul Johannes Baumgartner motiviert, provoziert, begeistert und unterhält. Darüber hinaus geht er bei ANTENNE BAYERN einer weiteren großen Leidenschaft nach – dort begeistert er seit 20 Jahren als PrimetimeModerator pro durchschnittliche Sendestunde 1,3 Millionen Hörer.

Sabine Asgodom

  • Kategorie: Persönlichkeit und Erfolg
  • Titel: Menschen bewegen, Wirtschaft prägen
Sabine Asgodom

Sabine Asgodom ist eine der bekanntesten Management-Trainerinnen im deutschsprachigen Raum. 2009 wurde sie vom internationalen Rednerverband GSF als „Certified Speaking Professional“ zertifiziert. In ihren mehr als 40 Jahren als Journalistin, Trainerin, Coach, Autorin, Speaker und Unternehmerin hat sie einen umwerfenden Stil aus Gelassenheit und Humor entwickelt. Neben Führungskräften aus Politik und Wirtschaft coacht sie vor allem Menschen, die etwas verändern wollen. Seit 2013 gibt Sabine Asgodom ihr fundiertes Wissen als Coach an der von ihr gegründeten Asgodom-Coach-Akademie weiter.

René Borbonus

  • Kategorie: Kommunikation & Motivation
  • Titel: Ich habe zehn Gebote. Neun davon lauten: Du sollst nicht langweilen (Billy Wilder)
René Borbonus

René Borbonus zählt heute zu den führenden Spezialisten für professionelle Kommunikation im deutschsprachigen Raum. Als Kommunikationstrainer, Buchautor, Coach und Vortragsredner bewegt er sich bewusst an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis. Dabei versteht Borbonus es, Sachlichkeit und Begeisterung in freier Rede sowie im Gespräch zusammenzuführen. Professionell begleitet er Führungskräfte, Unternehmer und andere Persönlichkeiten auf dem Weg zu ihrem erfolgreichen Auftritt. Praxisnah und unterhaltsam vermittelt René Borbonus rhetorische Fähigkeiten, mit denen man Menschen bewegt und begeistert.

Klaus J. Fink

  • Kategorie: Marketing & Verkauf
  • Titel: Top Selling - Mit der richtigen Einstellung und Strategie zum Spitzenverkäufer
Klaus Fink

Jurastudium, Speaker und Erfolgstrainer, Bestsellerautor und Herausgeber von Videound Audiotrainings. Er gilt als absoluter Top-Speaker zu den Themen Verkauf, Neukundengewinnung, Empfehlungsmarketing und Vertriebsaufbau. Als Keynote-Speaker zu den Themen Verkauf, Motivation, Persönlichkeit ist er bekannt für einen mitreißenden, eloquenten Vortragsstil. Klaus J. Fink ist Dozent an der European Business School sowie Lehrbeauftragter an der Steinbeis Hochschule Berlin. Klaus J. Fink ist mehrfacher „Trainer des Jahres“, 2012 - Aufnahme in die „Hall of Fame“ der German Speakers Association anlässlich der Ehrung für sein Lebenswerk.

CSP, Richard de Hoop

  • Kategorie: Management & Erfolg
  • Titel: Der Ton macht die Musik, aber wer macht den Ton?
Richard de Hoop

Wie wird aus einem Team ein harmonisch zusammenspielendes Orchester? Der begeisternde Motivationsredner Richard de Hoop nutzt die Musik als Metapher und lässt jede Bühne rocken. Als mitreißende Inspirationsquelle und wahre Bühnengranate vermittelt er packend und hochinformativ, wie aus einzelnen Solisten im Unternehmen ein Orchester entsteht. Dabei vereint er nützliches Wissen und begeisternde Unterhaltung. Ihre Kunden, Mitarbeiter und Gäste werden durch den musikalischen und hochmotivierenden Auftritt des Holländers de Hoop das Thema „Zusammenspiel“ nachhaltig verinnerlichen. Let's rock!

Susanne Schöne

  • Kategorie: Moderation
  • Titel: Charmant, eloquent, schlagfertig
Susanne Schöne

Susanne Schöne fühlt sich auf jedem Parkett zu Hause, egal ob im TV-Studio, auf einer erlesenen Gala, on-Location oder auf Messen. Ebenso breit gefächert ist auch ihr thematisches Interesse. Von Automobil über Business und Sport bis hin zu Mode, Lifestyle und Wellness. „Wichtig für mich ist eine intensive Vorbereitung auf das jeweilige Unternehmen. Nur wenn ich die Wünsche, Interessen und Ziele des Kunden genauer kenne, kann ich ihn auch überzeugend (re)präsentieren.“ Bilinguale Moderationen (deutsch/englisch) sind dabei ebenso selbstverständlich wie ihr journalistischer Background. Interviews führt sie mit der richtigen Mischung aus Charme, Souveränität, Schlagfertigkeit und Neugierde.

Bernd Händel

  • Kategorie: Entertainment, Show & Bühne
  • Titel: Stimmen und mehr - Prominenz querbeet und am laufenden Band
Bernd Händel

Sein Talent hat der Nürnberger Kabarettist und Stimmenimitator Bernd Händel vom Vater geerbt, dem Mitbegründer der „Peterlesboum“. Bernd Händel war der damals jüngste Präsident in der Nürnberger Fastnacht. Er begeisterte in ersten Soloprogrammen mit Parodien von Politikern. 1988 machte der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann sein Hobby zum Beruf und brilliert seither als unglaublich vielseitiger Stimmenimitator, Kabarettist, Schauspieler, Musiker, Moderator und Entertainer bei Gala-Abenden und Firmenveranstaltungen. Bekannt ist er durch zahlreiche TV-Auftritte bei SAT 1, RTL und dem Bayerischen Fernsehen.

Hier können Sie sich über das Online-Formular für das 10. Oberbayerische Wissensforum am 15. April 2016 im KuKo Rosenheim anmelden. Inhaber der OVB-Abocard erhalten auf zwei Eintrittskarten 25% Rabatt.

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Quelle: rosenheim24.de

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