München im Wahlkampf 

AfD projiziert Logo auf Allianz Arena - und verbreitet Oktoberfest-Lüge 

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München - Die AfD sieht sich - mal wieder - als Opfer. Die Polizei widerspricht dieser Darstellung.

Was war passiert? Am Sonntagabend projizierte die Partei ohne Genehmigung (soviel zu "Unsere Regeln") ihr Wahlkampflogo auf die Allianz Arena. 

Die Polizei rückte an - was der Landesverband in einer Pressemitteilung als unangemessenen "Großeinsatz" verurteilte, den die CSU veranlasst habe. 

Gegenüber merkur.de widerspricht ein Polizeisprecher: "Mitteiler war nicht die CSU." Es seien vier Fahrzeuge im Einsatz gewesen. "Für München ist das kein Großeinsatz", so Oliver Timper vom Polizeipräsidium München. 

Auch die von der Partei beschriebene Leibesvisitation habe nicht stattgefunden, ebenso wie eine angebliche Beschlagnahmung des technischen Equipments.

Was der AfD nun als Strafe droht, lesen Sie hier auf merkur.de. ´

Fake News der AfD zum Oktoberfest

Bereits mit einer Meldung zum Oktoberfest verbreitete die AfD Fake News. Die Partei behauptete auf Facebook, dass auf dem Oktoberfest am Samstag angesichts der Terrorgefahr "gähnende Leere" zum Auftakt geherrscht habe. Mittlerweile hat die Partei das Posting bearbeitet und hinzugefügt, dass das Foto angeblich am Sonntag aufgenommen wurde. Veröffentlicht wurde das Bild am Sonntagmittag. 

Die Wahrheit über den Wiesn-Auftakt: Es kamen zum Start 100.000 Besucher mehr als im Vorjahr - von Leere konnte keine Rede sein. Spitzenkandidatin Alice Weidel erklärte diese Falschmeldung ihrer Partei mit den Worten: "Weil sie wahrscheinlich die richtigen Zahlen hat, zu denen ich aber nichts weiß."

Quelle: rosenheim24.de

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