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Exklusiver Wetterbericht für die Region

„Das wäre Wahnsinn“: Droht uns der kälteste Winter seit zwölf Jahren?

München/Landkreis – Spannend, was im Moment in den Wettermodellen an winterlichem Wetter berechnet wird. Und jetzt könnte der Winter durchaus auch in der Region Südostbayern ein Thema werden. Die Aussichten für die nächsten Tage:

In weiten Teilen von Deutschland gab es schon öfter eine weiße Überraschung. Das gab es dabei nicht nur in den höheren Lagen, sondern teilweise hat es bis auf 200 Meter herunter geschneit. „Wir in Südostbayern hatten bis jetzt noch keinen wirklichen Wintereinbruch. Nur in höheren Lagen von mehr als 800 Metern wurde es mal weiß. Der Grund dafür war schlichtweg die falsche Anströmung der Luftmassen und der Kälte. Doch dies ändert sich wahrscheinlich zum Wochenende. Die Chancen hierfür stehen nicht schlecht, dass nun auch bei uns der erste Wintereinbruch bis ins Flachland kommt“, erklärten die Experten von www.der-himmel-im-suedosten.de hierzu.

Aktuelle Berechnungen zeigen im übrigen einen so kalten Winter, wie wir ihn die letzten zehn Jahre nicht mehr erleben konnten. Dabei kommt es dann immer wieder zu Polarluftvorstößen mit Kälte und Schnee. Aber es kann sich dann möglicherweise auch öfter die „Westdrift“ mit deutlich milderem Wetter, Wind und Regen durchsetzen.

Die Aussichten für die Region im Detail:

Wetter in Südostbayern ab 7. Dezember 2022.
  • Mittwoch (7. Dezember): Am Mittwoch beginnen wir mit Tiefstwerten von minus 1 Grad im Berchtesgadener Land sowie minus 2 Grad in Altötting, Mühldorf, Rosenheim und Traunstein. Die Wolken sind dicht. Die Sonne zeigt sich höchstens mal in Mühldorf und Rosenheim kurz. Regen und Schneeschauer ziehen in Rosenheim und Traunstein durch. Die Höchstwerte erreichen 1 Grad in Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf, Rosenheim und Traunstein.
  • Donnerstag (8. Dezember): Der Donnerstag startet mit Tiefstwerten von minus 2 Grad in Altötting, Mühldorf, Rosenheim und Traunstein. In Teilen des Berchtesgadener Landes sind bis zu minus 6 Grad möglich. Die Sonne hat heute bessere Karten. Allerdings gibt es auch einige Nebelfelder. Die Temperaturen erreichen 2 Grad in Altötting, dem Berchtesgadener Land, Mühldorf, Rosenheim und Traunstein.
  • Freitag (9. Dezember): Der Freitag beginnt mit Frühwerten von minus 2 Grad in Altötting, Mühldorf und Rosenheim. Im Landkreis Berchtesgadener Land und Traunstein sind bis zu minus 3 Grad zu erwarten. Es ziehen überall Schneeschauer durch. In Rosenheim und Traunstein schneit es auch etwas häufiger. Die Höchstwerte erreichen 2 Grad im Berchtesgadener Land. Bis 1 Grad erreichen wir in Altötting, Mühldorf, Rosenheim und Traunstein.
  • Samstag (10. Dezember): Der Samstag startet verbreitet mit minus 2 bis minus 3 Grad recht frostig. Immer wieder kommt es wahrscheinlich zu Schnee und Regenschauern. Oft ist es dabei auch neblig trüb. Die Höchstwerte erreichen 2 bis 3 Grad.

Der regionale Wetterbericht wird präsentiert auf www.der-himmel-im-suedosten.de.

„Zweiter“ Wintereinbruch am vierten Advent?

Auch am Sonntag wird es recht verbreitet winterlich. Es schneit immer wieder, selbst in Lagen unterhalb von 300 Metern kann sich eine Schneedecke bilden. Die Temperaturen liegen zwischen minus 2 und 1 Grad. Am Montag und Dienstag erwartet uns dann ein winterliches Wechselspiel zwischen Sonne und Wolken. Die Temperaturen erreichen winterliche Temperaturen von zwischen minus 8 und 1 Grad.

In den folgenden Tagen dreht dann der Wind wieder auf Süd-Südwest. Die Temperaturen steigen dann wieder deutlich ins Plus bei Temperaturen von 0 bis 5 Grad. Damit wird wohl dem Schnee in Lagen unterhalb von 800 Metern recht schnell wieder der Garaus gemacht werden, zumindest vorerst. In weiterer Folge könnte uns dann zum vierten Advent-Wochenende ein neuerlicher Wintereinbruch bevorstehen. Da werden – um den 21. Dezember herum – derzeit in den Berechnungen sogar fast deutschlandweit irre Schneehöhen berechnet. „Das ist aber nur Modell-Theorie. Aber das wäre, wenn das so kommt, tatsächlich der Wahnsinn! Sowas hätten wir zuletzt vor zwölf Jahren gehabt“, sagte Meteorologe Kai Zorn.

mw

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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