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Welterbe-Status für Ort der Nürnberger Prozesse

Nürnberg - Die Stadt Nürnberg hat für den Schauplatz der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse, den Saal 600 im Justizpalast, eine Aufnahme in die Unesco-Weltkulturerbeliste beantragt.

Die entsprechenden Unterlagen seien am Freitag beim bayerischen Kunstministerium eingereicht worden, teilte die Stadt mit. In dem historischen Saal hatten in den Jahren 1945 und 1946 die Weltkriegs-Alliierten führende Nazi-Funktionäre für ihre Kriegsverbrechen zur Verantwortung gezogen. Er ist heute Teil des Museums “Memorium Nürnberger Prozesse“, das die Bedeutung des Militärtribunals für die Entstehung einer Weltgerichtsbarkeit schildert.

“Wir sind sehr zuversichtlich, dass unser Vorschlag vom Freistaat Bayern unterstützt wird. An diesem Ort wurde ein außerordentliches Kapitel Weltgeschichte geschrieben, das weiter wirkt“, begründete der Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) den Antrag in einer städtischen Mitteilung. Die Bewerbung sei der erste Schritt in einem längeren Auswahlverfahren. Endgültige Klarheit habe die Stadt allerdings frühestens im Jahr 2015. Zuerst müssten sich die Bundesländer über eigene Vorschläge einigen, danach werde im Rahmen der Kultusministerkonferenz die gesamtdeutsche Liste erstellt, die dann über das Außenministerium der Unesco übergeben wird.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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