Tödliches Ende einer Weihnachtsfeier

15-Jähriger vom eigenen Cousin erstochen

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Die Polizei steht am ersten Weihnachtsfeiertag abends vor der Einfahrt des Mehrfamilienhauses in Weisendorf, bei dem ein Famlienstreit eskalierte.

Weisendorf - Tödliches Ende einer weihnachtlichen Familienfeier: In Mittelfranken soll ein 15-Jähriger von seinem eigenen Cousin erstochen worden sein. Waren harmlose Hänseleien der Auslöser?

Der 20 Jahre alte mutmaßliche Täter und sein fünf Jahre jüngerer Cousin gerieten in Streit, nachdem sie sich immer wieder „verbal provoziert“ hatten, berichtete ein Polizeisprecher am Donnerstag. Die Kripo beruft sich dabei auf die Aussage eines 17 Jahre alten Bekannten des mutmaßlichen Messerstechers, der Zeuge der tödlichen Messerattacke am ersten Weihnachtsfeiertag geworden sei. Er hatte sich während der Tat im Zimmer des 20-Jährigen aufgehalten. Das Amtsgericht Erlangen hat Haftbefehl gegen den jungen Mann erlassen.

Ob der 20-Jährige seinen Cousin wirklich habe töten wollen, müsse ein Gericht klären, sagte ein Polizeisprecher. „Wer aber mit einem Messer in die Richtung eines anderen Menschen zielt, der muss auch damit rechnen, dass er ihn trifft“, fügte der Sprecher hinzu. Eine Obduktion des Leichnams habe inzwischen bestätigt, dass ein Messerstich in die Brust die Ursache für den Tod des 15-Jährigen war.

dpa

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