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DNA-Spuren liefern Mann aus

Frau vergewaltigt, gequält, lebendig verscharrt: Täter 30 Jahre später gefasst

Frau vergewaltigt, gequält, lebendig verscharrt: Täter 30 Jahre später gefasst

Weil er vor Münchner Baustelle geparkt hatte

Mann schlägt Taxler (38) - mit gravierenden Folgen!

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München - Welche Auswirkungen ein simpler Faustschlag haben kann, zeigt ein Fall, der sich Anfang August zugetragen hat. Ein Security-Mitarbeiter und ein Taxler gerieten in Streit. Am Ende landete der Taxifahrer eine Woche auf der Intensivstation.

Bereits am 09.08.2017 wurde ein 38-jähriger Taxifahrer gegen 20.05 Uhr bewusstlos in der Adolf-Kolping-Straße aufgefunden. Zum Auffindezeitpunkt befanden sich noch zwei Männer in Bauarbeiterkleidung bei dem Verletzten, die Hilfe leisteten. Als der alarmierte Rettungswagen eintraf, waren diese beiden Männer jedoch verschwunden. 

Der Geschädigte wurde wegen eines vermeintlichen Schwächeanfalls und eines daraus resultierenden Sturzes in die Klinik eingeliefert. Dort wurde jedoch eine Hirnblutung feststellt, so dass er in ein anderes Krankenhaus verlegt werden musste. Letztendlich befand er sich 12 Tage im Krankenaus, davon wurde er sieben Tage auf der Intensivstation behandelt. 

Umfangreiche polizeiliche Ermittlungen wurden eingeleitet und letztlich konnte ein mittlerweile 20-jähriger Beschuldigter und dessen Begleiter ermittelt werden. 

Beide gaben bei ihren Vernehmungen übereinstimmend an, dass der 20-Jährige dem Taxifahrer lediglich einen Faustschlag gab, woraufhin dieser zu Boden stürzte und sich die massiven Verletzungen zuzog. Die beiden Männer, die für eine Sicherheitsfirma an der Baustelle in der Adolf-Kolping-Straße eingesetzt waren, sagten aus, dass der spätere Geschädigte sein Taxi im Baustellenbereich abgestellt hatte, um seine Fußmatten zu reinigen. Die Aufforderung durch den Sicherheitsdienst wegzufahren, ignorierte er, woraufhin sich der Beschuldigte das Kennzeichen notierte, um dies, wie üblich, an seinen Auftraggeber weiterzuleiten. Damit war der Taxifahrer jedoch nicht einverstanden und die beiden Kontrahenten standen sich gegenüber und es kam letztlich zu dem Faustschlag mit den fatalen Folgen. 

Da der Beschuldigte sich kooperativ verhielt und ein umfassendes Geständnis ablegte, wurde durch die zuständige Staatsanwaltschaft München I auf die Beantragung eines Haftbefehls verzichtet. Dieser Fall zeigt deutlich, welch fatale Folgen ein einziger Schlag oder Stoß sowohl für das Opfer wie auch den Täter haben kann.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München/mh

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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