Nach überstürzter Abreise

Bekommt der Zirkus sein Geld zurück?

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Kommt es zu einer Einigung? Die Zirkusfamilie des "Circus la Strada" hofft, dass die Stadt einen Teil der Pacht für den Festplatz erlässt.
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Wasserburg – Nachdem der Circus la Strada vorzeitig den Festplatz geräumt hatte, bittet die Zirkusfamilie teilweise um Rückerstattung des geleisteten Pachtgeldes. Was sagt die Stadt dazu?

Kommt es zu einer Rückerstattung der Pacht oder zumindest zu einem Teil davon? Die Verantwortlichen des "Circus la Strada" traten mit dieser Bitte an die Stadt heran. Nun soll geprüft werden, ob sich hier etwas machen lasse.

Auf Nachfrage erklärt Bürgermeister Michael Kölbl, dass die Zirkusfamilie bislang noch nicht auf ihn persönlich zugegangen sei. „Es gibt eine vertragliche Vereinbarung mit der Stadt Wasserburg, aber ich kann zumindest versprechen, dass ich ein offenes Ohr dafür haben werde, wenn die Familie auf mich zukommen sollte“, so Kölbl. Man sei stets bemüht, Anliegen und Probleme ernst zu nehmen und Lösungen zu erarbeiten.

Der Zirkus „La Strada“ war am Wochenende überstürzt abgereist, nachdem es zu einer Auseinandersetzung auf dem Zirkusgelände zwischen dem Zirkusbetreiber und einem Familienvater gekommen war.

Trotz Anwesenheit der Polizei hatte die Zirkusfamilie Angst um die eigene Sicherheit, darum entschieden sich die Verantwortlichen des Zirkus, die Sonntagsvorstellungen abzusagen und vorzeitig weiter zu ziehen. „Von den 1200 Euro, die wir an die Stadt als Pacht gezahlt haben, würden wir gerne wieder etwas zurückbekommen“, bittet der Sohn der Zirkuschefin. Nicht einmal annähernd seien die Unkosten eingespielt worden, hieß es weiter.

Fixe Festplatz-Kosten

Die Stadt Wasserburg hat eine Festplatzordnung. Darin klar ersichtlich auch die Kosten pro Tag für den gesamten Festplatz in Höhe von 200 Euro. Außerdem muss eine Kaution hinterlegt werden.

Es steht ein Anschluss für Wasser und Strom zur Verfügung. Auf Nachfrage hieß es von Bürgermeister Michael Kölbl, dass es zwar im ersten Moment teuer erscheinen mag, doch die Stadt damit nicht reich werde. „Die Unterhaltskosten für den Festplatz sind nicht unerheblich“, hieß es aus dem Rathaus.

In Relation gesehen seien die Festkosten pro Tag für das gesamte Festplatzareal sicherlich günstiger als ein Campingplatz, so Kölbl im Gespräch mit wasserburg24.de.

Im Falle des Zirkus standen auf dem Festplatz nicht nur das Zelt, sondern auch die Wohnwägen und Nebenzelte.

Quelle: rosenheim24.de

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