Tragödie am Watzmann

Mann aus Landkreis Mühldorf stirbt nach 200-Meter-Sturz

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    Heinz Seutter
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Ramsau - Am Dienstag, gegen 12.10 Uhr, stürzte ein 70-jähriger Bergsteiger aus dem Landkreis Mühldorf vom Gipfel der Watzmann-Südspitze 200 Meter tief in die Ostwand ab und zog sich hierbei tödliche Verletzungen zu. *NEU: Fotos*

UPDATE, Mittwoch, 6 Uhr - Pressemeldung BRK

Am Dienstag gegen 12.15 Uhr erhielt der Einsatzleiter der Bergwacht Berchtesgaden von der Leitstelle Traunstein die Nachricht, dass im oberen Drittel der Watzmann-Ostwand ein Bergsteiger abgestürzt sei. Mehrere Mitteiler hätten dies von der Südspitze aus gesehen. 

Bergsteiger verunglückt am Watzmann tödlich

Umgehend flog „Christophorus 6“ zusammen mit einem Bergretter in die Ostwand. Aus der Luft konnten sie kurz unterhalb des Südspitz-Gipfels den Abgestürzten finden. Über die Kufe ließ der Pilot den Bergwachtmann aussteigen, der zu Fuß versuchte, zum Abgestürzten abzusteigen. Da sich äußerst viele Menschen oberhalb der Absturzstelle aufhielten, war dies jedoch nicht möglich, da immer wieder losgetretene Steine die Wand herunter fielen. 

In einem weiteren Flug brachte der Pilot mehrere Bergretter auf den Watzmann, die versuchten, alle Bergsteiger vom Grat zu bringen, um ein sicheres Arbeiten der Bergwacht zu ermöglichen. Vom Tal aus forderte der Einsatzleiter den Kriseninterventionsdienst (KID) der Bergwacht sowie einen Polizeihubschrauber mit Rettungswinde an. "Edelweiß 1" landete kurz nach 14 Uhr am Tallandeplatz, um erneut Material und Bergretter auf den Watzmann zu fliegen sowie den Salzburger Notarzthubschrauber abzulösen. 

Tödlicher Bergunfall an Watzmann-Ostwand

Nachdem bekannt wurde, dass die Ehefrau des Verunglückten an der Wimbachgrieshütte wartet, schicke die Leitstelle Traunstein die Bergwacht Ramsau zu ihr, um sie dort abzuholen. Der Mann hatte zuvor mit dem Bergführer erfolgreich die Watzmann-Ostwand durchstiegen. Nach einer kurzen Pause am Gipfel wollten beide in Richtung Wimbachgries absteigen. Nur wenige Meter vom Gipfel entfernt stolperte der erfahrene Bergsteiger und stürzte so unglücklich, dass er in eine steile Rinne fiel und durch diese 200 Meter tief abstürzte und sich dabei tödliche Verletzungen zuzog. Der Bergführer wurde vom Watzmann ins Tal hinunter geflogen, wo der dann vom KID betreut wurde. Ein Polizeibergführer der Polizei Berchtesgaden wurde per Hubschrauber zur Einsatzstelle geflogen, um den genauen Hergang aufzunehmen.

Pressemeldung BRK BGL

Update, 19.20 Uhr: Pressemeldung der Polizei

Der Mann hatte vor dem Unfall mit einem Bergführer erfolgreich die Watzmann- Ostwand durchstiegen. Nach einer kurzen Pause am Gipfel wollten sie in Richtung Wimbachgries absteigen. Nur wenige Meter vom Gipfel entfernt stolperte der erfahrene Bergsteiger und stürzte so unglücklich, dass er in eine steile Rinne fiel und durch diese 200 Meter tief abstürzte. 

Zur Abklärung der Sachlage wurden Bergwachtmänner und die Bergwachtärztin der Bergwachtbereitschaft Berchtesgaden vom österreichischen Rettungshubschrauber Christophorus 6 zur Unfallstelle geflogen. Nach Unfallaufnahme durch einen Polizeibergführer der Polizeiinspektion Berchtesgaden wurde die Bergung der Leiche durch Bergwachtmänner der Bergwachtbereitschaft Berchtesgaden mit dem Polizeihubschrauber Edelweiß 1 durchgeführt.

Pressemeldung Polizeiinspektion Berchtesgaden

Update, 16.45 Uhr:

Laut der Agentur aktivnews war die verunglückte Person Teil einer Seilschaft aus Kitzbühel. Diese sei gerade beim Abstieg gewesen, als die verungflückte Person aus noch ungeklärten Gründen auf einmal abstürzte und etwa 200 Meter tief fiel. 

Update, 15.15 Uhr:

Auf Nachfrage von BGLand24.de bestätigte die Polizeiinspektion Berchtesgaden, dass eine Person im Bereich der Watzmann-Ostwand abgestürzt ist und dabei verletzt wurde.

Näheres könne aber noch nicht bekannt gegeben werden.

Die Erstmeldung, 14.44 Uhr:

Laut Informationen der Presseagentur aktivnews soll eine Person in der Watzmannostwand abgestürzt sein und sich dabei schwer verletzt haben. Näheres zur Unfallursache ist noch nicht bekannt. Der Rettungshubschrauber Christoph 14 war im Einsatz. 

Wir berichten, sobald neue Informationen vorliegen.

hs

Quelle: BGland24.de

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