Waghalsige und gefährliche Flucht nach Bayern

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Anger - Kontrolle? Lieber nicht! Das dachte sich wohl ein betrunkener 19-Jähriger in der Nacht zu Samstag und trat auf's Gaspedal. Damit aber noch lange nicht genug:

In den frühen Morgenstunden des Samstag versuchte eine Streife der PI Wals / Salzburg einen 19jährigen Tennengauer im Bereich der Autobahnausfahrt Salzburg West einer Kontrolle zu unterziehen. Der 19-jährige ignorierte die Anhaltezeichen und flüchtete auf der Autobahn in Richtung Deutschland. Um den verfolgenden Beamten keine Hinweise auf seinen Standort zu geben, schaltete er vor erreichen der Staatsgrenze das Licht am Fahrzeug des Pkw seines Bekannten, der als Beifahrer mit im Fahrzeug war, aus und passierte mit überhöhter Geschwindigkeit die Grenze. Dort postierte Beamte der Bundespolizei bemerkten die Verfolgungsfahrt und unterstützten die österreichischen Beamten, während die durch die Landesleitzentrale Salzburg über die Einsatzzentrale Rosenheim vorinformierten Beamten der PI Fahndung Traunstein und VPI Traunstein technische Sperren vorbereiteten.

Während der Nachfahrt versuchte der Tennengauer mehrfach, die verfolgenden Streifen am Überholen zu hindern und gefährdete dabei Leib und Leben der Beteiligten.

Als der 19jährige die Ausweglosigkeit der Situation bemerkte, beendete er die Flucht und stellte sich im Gemeindegebiet Anger den Beamten.

Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit, weshalb der Fahrzeugführer eine Blutentnahme sowie die Beschlagnahme des Führerscheins über sich ergehen lassen musste.

Der Österreicher muss sich demnächst wegen eines Verbrechens des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie wegen Trunkenheit im Verkehr vor Gericht verantworten.

Er wurde nach Rücksprache mit der Jourstaatsanwältin nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt.

Es sei bemerkt, dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mehrerer Behörden problemlos und einwandfrei funktionierte.

Außerdem darf erwähnt werden, dass glücklicherweise bei der gesamten Aktion niemand verletzt wurde.

Zeugen oder gefährdete Verkehrsteilnehmer der waghalsigen Flucht werden gebeten, sich an die sachbearbeitende VPI Traunstein unter 08662/6682-0 zu wenden.

Pressebericht VPI Traunstein

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolfoto)

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