Bürgerbeteiligung für B15neu Weiterbau

"Für Anwohner einer unzumutbare Belastung" 

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Der Gütertransport wird in den nächsten Jahren weiter stark zunehmen. Dr. Tobias Nickel hofft deshalb, dass sich im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung viele Bürger für einen Weiterbau der B15neu bis Rosenheim einsetzen.

Rosenheim - Die Initiative Pro B15neu ruft die Bürger dazu auf, sich zum Bundesverkehrswegeplan zu äußern, da der Gütertransport in den nächsten Jahren weiter zunehmen wird. 

Die B15neu von Regensburg nach Rosenheim wird nach dem Erreichen der A92 weitergebaut, so ist es im Referentenentwurf des Bundesverkehrswegeplans vorgesehen. Dokumentiert wird dies durch die höchste Einstufung, den sogenannten "vordringlichen Bedarf". Dies gilt für den ersten Bauabschnitt, die Weiterführung südlich der A92, östlich von Landshut. 

Der nächste Bauabschnitt der B15neu zwischen Landshut und Rosenheim ist im Referentenentwurf zum Bundesverkehrswegeplan 2030 bisher im "weiteren Bedarf mit Planungsrecht" eingestuft. Um diese Einstufung noch zu verbessern, sind die Bürger aufgerufen, ihre Bedarfe zu äußern. "Die Achse Landshut-Rosenheim braucht so bald wie möglich eine leistungs- und zukunftsfähige Verkehrstrasse. Andernfalls wird die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit riskiert und die Entwicklung der Region behindert", so Dr. Tobias Nickel, Sprecher der Initiative Pro B15neu.

Die bisherige Einstufung der B15neu ist noch nicht endgültig. Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung können sich Bürger zum Referentenentwurf äußern. Diese Stellungnahmen können die Einschätzung der Referenten korrigieren. "Wir rufen daher alle Befürworter der B15neu dazu auf, zum Referentenentwurf Stellung zu beziehen, um die Weiterentwicklung der Region zu sichern", so Nickel.

Der Gütertransport mit LKWs nimmt seit Jahren kontinuierlich zu und wird in den nächsten Jahren sogar noch deutlich ansteigen. "Die bestehende B15 platzt bereits heute aus allen Nähten. Für die Anwohner ist das eine unzumutbare Belastung", sagt der Sprecher von Pro B15neu. "200.000 Bürger entlang der B15alt und der anderen überlasteten Verkehrswege in der Region hoffen inständig auf die B15neu", so Nickel weiter.

Ein Weiterbau der B15neu bis Rosenheim ist gleichermaßen im Interesse der Bürger, der Wirtschaft und der Umwelt. Entlang der Strecke zwischen Landshut und Rosenheim befinden sich über 5.000 Unternehmen, darunter Global Player wie BMW, DRÄXLMAIER, Flottweg, Pöschl und Krones. "Eine gut ausgebaute Infrastruktur ist die Basis für wirtschaftlichen Erfolg und die Schaffung weiterer Arbeitsplätze", sagt Nickel. "Die neue Bundesstraße würde die Distanz zwischen Landshut und Rosenheim um 60 km im Vergleich zum Weg über die Autobahnen A92 und A8 reduzieren.Die ansässigen Unternehmen könnten dadurch sehr hohe Transport- und Logistikkosten einsparen und zugleich die Umwelt schonen", so Nickel weiter. 

Der Sprecher von Pro B15neu hofft, dass sich viele Bürger im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung für den Weiterbau der B15neu bis Rosenheim einsetzen. "Wie groß das Interesse der Bürger ist, zeigt sich auch dadurch, dass über 43.000 Unterschriften für den Weiterbau gesammelt werden konnten und sich mit der Bürgerinitiative "Freie Fahrt" eine weitere Initiative für den Weiterbau der B15neu engagiert", so Nickel.

Noch bis 2. Mai können sich Bürger, aber auch Unternehmen zum Referentenentwurf äußern. Stellungnahmen können online auf der Internetseite des Bundesverkehrsministeriums bmvi.de oder per Post (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Referat G12, Invalidenstraße 44, D-10115 Berlin, Stichwort "BVWP 2030") abgegeben werden. Auf den Internetseiten von Pro B15neu pro-b15neu.de und der Bürgerinitiative Freie Fahrt bi-freie-fahrt.de ist das Online-Formular für die Stellungnahme direkt verlinkt.

Pressemitteilung Initiative PRO B15neu

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser