Verkauf der Supermarkt-Kette

Wie geht es mit den Real-Märkten in Rosenheim und Traunstein weiter?

Rosenheim/Traunstein - Seit mehreren Monaten wird darüber gemunkelt, was mit der Supermarkt-Kette Real passiert. Ein Verkauf der Märkte ist bereits sicher. Doch was bedeutet das für die regionalen Filialen in Rosenheim und Traunstein?

Der Verkauf der Supermarkt-Kette zieht einen großflächigen Stellenabbau mit sich. Laut dem aktuellen Stand soll der Immobilieninvestor x+bricks die Supermarkt-Kette gemeinsam mit dem russischen Investor SCP Group übernehmen, wie chip.de berichtet. Die Mitarbeiter von Real müssen noch weiter um ihre Zukunft zittern, denn was genau aus ihnen wird, ist noch unklar. Auf Anfrage der Redaktion von rosenheim24.de berichtete eine Sprecherin der Metro AG in einem offiziellen Statement:


"Die Wahrung der Mitarbeiter-Interessen ist für den METRO-Vorstand ein zentrales Thema in den Verkaufsgesprächen. Wir setzen uns dafür ein, dass mit den Märkten auch die Mitarbeiter von den übernehmenden LEH-Unternehmen weiterbeschäftigt werden. Zudem haben sich Gesamtbetriebsrat und Real Ende letzten Jahres auf eine freiwillige Gesamtbetriebsvereinbarung verständigt. Diese sieht vorsorglich für alle Real-Mitarbeiter eine soziale Absicherung vor, die trotz aller Bemühungen durch betriebsbedingte Kündigung ihren Arbeitsplatz bei einem übernehmenden LEH verlieren. Durch diese freiwillige Gesamtbetriebsvereinbarung wird die METRO gemäß der übereinstimmenden Vereinbarung zwischen Gesamtbetriebsrat und METRO ihrer sozialen Verantwortung gerecht."

Was bedeutet das nun für die Filialen und Mitarbeiter aus der Region?

In Rosenheim und in Traunstein stehen derzeit zwei Real-Filialen, die bis dato noch in Betrieb sind. Zu den einzelnen Standorten können derzeit noch keine konkreten Aussagen für die Zukunft des Marktes und die der Mitarbeiter getroffen werden. Auch, für was die Verkaufsfläche im Nachhinein genutzt werde, ist derzeit eins von vielen Fragezeichen rund um den Verkauf von Real.


chip.de berichtet davon, dass x+Bricks die Exklusivvereinbarung mit Kaufland aufgelöst habe, somit könnten sich nun auch andere Unternehmen eine oder mehrere Real-Filialen sichern. Laut dem Magazin wäre es nicht verwunderlich, wenn ein TK Maxx oder ein McFit-Studio an den Standort eines ehemaligen Reals ziehen würde.

Unter den potentiellen Käufern einer ehemaligen Real-Filiale seien laut chip.de beispielsweise Rewe, Kaufland, Lidl, Edeka, Netto und auch die Baumärkte Toom und Obi. Wie viele Real-Filialen zum Beispiel zu einer Rewe-Filiale oder einer Filiale von Tk Max umkonzipiert werden sollen, ist noch nicht bekannt.

ics

Quelle: rosenheim24.de

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