Verhungerte Sarah (3): Mutter muss vor Gericht

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Sarahs Mutter muss sich unter anderem wegen gemeinschaftlichem Mord vor Gericht verantworten

Nürnberg - Im Fall des verhungerten Mädchens Sarah muss sich nun auch die Mutter vor Gericht verantworten. Die 27-Jährige galt bislang wegen einer Krebserkrankung als verhandlungsunfähig.

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Die 27-Jährige aus dem mittelfränkischen Thalmässing galt bislang wegen einer Krebserkrankung als verhandlungsunfähig. Doch ihr gesundheitlicher Zustand habe sich stabilisiert, teilte ein Justizsprecher am Donnerstag mit.

Die Frau sei verhaftet worden, das Landgericht Nürnberg-Fürth wolle möglichst bald mit der Verhandlung beginnen. Der Frau wird gemeinschaftlicher Mord und die Misshandlung von Schutzbefohlenen vorgeworfen. Der Vater war im November zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Sarah war 2009 an Unterernährung gestorben.

dpa

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