Verfahren weitgehend abgeschlossen

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Helmut Vordermayer, Leitender Oberstaatsanwalt in Traunstein

Rosenheim/Traunstein - Das Ermittlungsverfahren gegen den suspendierten Leiter der Polizeiinspektion Rosenheim ist so gut wie abgeschlossen. Er soll einen 15-jährigen Schüler geschlagen haben.

Wie der Leitende Oberstaatsanwalt Helmut Vordermayer gestern Nachmittag auf Anfrage des Oberbayerischen Volksblatts erklärte, warten die Ermittler jetzt nur noch auf ein detailliertes gerichtsmedizinisches Gutachten.

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Bis die zahnmedizinischen Bewertungen zu Art und Umfang der Verletzungen vorliegen, könne aber noch ein Monat vergehen, so der Chef der Staatsanwaltschaft Traunstein.

Davon abgesehen sind die Akten aber komplett - von der "Tatortrekonstruktion" mit dem 15-Jährigen auf dem Herbstfestgelände bis zu den Vernehmungen der Zeugen. Wie berichtet, soll der 48-jährige Polizeidirektor den Kopf des Buben, der Handschellen trug, gegen eine Wand geschlagen, ihm zudem Tritte und Ohrfeigen versetzt haben. Läuft es auf eine Einstellung des Verfahrens oder eine Anklage hinaus?

Dazu könne er erst etwas sagen, wenn die Ermittlungen abgeschlossen sind und der Beschuldigte dazu Stellung genommen hat, so Vordermayer weiter. "Aber wir nehmen den Fall weiterhin sehr, sehr ernst."

Ebenso verhält es sich mit dem Vorwurf eines Rosenheimer Rechtsanwalts, dass die Namen von vier Rosenheimer Polizisten immer wieder auftauchten, wenn es bei Festnahmen zu Verletzungen gekommen sei.

Den Anwalt werde die Staatsanwaltschaft als Zeugen vernehmen. Das Schreiben sei unterwegs.

Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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