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Kampf ums Bahn-Netz: Wehrt sich DB Regio?

Rosenheim - Gibt die DB Regio den Kampf um den Rosenheimer Schienen-Nahverkehr doch nicht auf? Die Veolia, die kürzlich den Zuschlag erhalten hat, rechnet damit.

Heino Seeger, Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn und für Veolia ab 2013 auch Verantwortlicher für Rosenheim, sagte rosenheim24.de: „Wir gehen davon aus, dass die DB Regio ihre Einspruchsrechte wahrnimmt. Wenn sie es nicht tut, wird sie sicherlich ihre Gründe haben, aber wir gehen mal davon aus, dass sie es tut.“

Video-Interview mit Heino Seeger:

Bei der DB Regio hielt sich man sich zum Thema Einspruchsrecht bedeckt. Ein Sprecher sagte auf Nachfrage: "Wir möchten uns heute dazu nicht äußern."

Bis zum 20. Dezember hat die DB Regio für ihren Einspruch jedoch Zeit. Ein Sprecher der Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH, die für das bayerische Verkehrsministerium die Vergabe regelt, erklärt, wie es dann weiterginge: "Im Falle eines Einspruchs könnte die Bayerische Eisenbahngesellschaft den Zuschlag nicht erteilen. Die gesamte Ausschreibung würde vor der Vergabekammer geprüft werden. Die endgültige Auftragserteilung würde mindestens zwei Monate verzögert. Die Inbetriebnahme Ende 2013 wäre dadurch jedoch nicht gefährdet."

Heino Seeger wirft trotz des möglichen Einspruchs im Video-Interview schon einmal einen Blick in die Zukunft des Rosenheimer E-Netzes. Sollte es beim Veolia-Zuschlag bleiben, dann erwarten die Fahrgäste klare Verbesserungen: 200 Millionen Euro werden in neue Züge investiert, ein 30- Minuten-Takt im Berufsverkehr soll eingeführt werden und der Fahrkartenverkauf in den Zügen bekommt ein Comeback.

Fahrpreiserhöhungen werde es nur im üblichen Rahmen geben. Seeger: "Wie bei allen Eisenbahnen eben." Profit soll die Sache für Veolia aber trotzdem abwerfen: „Wir müssen einen optimierten Betrieb aufstellen, aber das kann nicht auf Kosten des Personals oder auf Kosten der Fahrgäste passieren.“

Stimmen zur Vergabe an Veolia:

Rubriklistenbild: © cs

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