Lkw-Fahrer will sich in die Luft sprengen

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Vaterstetten - Ein 31-jähriger Mann wollte sich an einer Raststätte im oberbayerischen Vaterstetten mit einer Handgranate in die Luft sprengen. Nun konnte ihn die Polizei überwältigen.

Die Alarmierung am Mittwoch in der Früh gegen 9 Uhr lautete: "Gasaustritt aus Lkw". Laut Kreisbrandrat Gerhard Bullinger droht der Lkw-Fahrer damit, sich mit einer Handgranate in die Luft zu sprengen. Der Lkw-Fahrer sitzt laut Polizei im Führerhaus - mit einem Kilo Propangas und einer Handgranate.

Ein Sondereinsatzkommando, eine Verhandlungsgruppe und Sprengstoffexperten sind vor Ort. Laut Augenzeugen vor Ort haben Einsatzkräfte gerade den Mann aus seinem Fahrzeug gezogen. Das Gebiet um die Raststätte ist weiträumig abgesperrt.

Mittlerweile ist bekannt, dass der Lkw-Fahrer am gestrigen Dienstag eine Lieferung in Italien hätte machen sollen. Dort ist er aber nie angekommen. Die italienische Firma meldete sich daraufhin bei der Polizei. Die ortete den Fahrer an der Raststätte Vaterstetten. Sturzbetrunken fanden die Beamten dann den Lkw-Fahrer im Führerhaus. Ein Ersatzfahrerr wurde geschickt, doch der betrunkene Fahrer weigert sich, den Lkw zu übergeben. Vermutlich hat der Mann bereits die ganze Nacht an der Raststätte verbracht.

Hintergründe und Motive sind noch unklar.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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