Bester Orchideenzüchter kommt aus der Region

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Unterwössen - Beim Sommerfest der Deutschen Orchideengesellschaft in der Strub wurden auch die besten Orchideenkultivateure des vergangenen Jahres von der DOG ausgezeichnet.

Bereits zum 28. Mal in Folge erhielt Franz Glanz aus Unterwössen diesen Preis aus den Händen des Präsidenten der Deutschen Orchideengesellschaft Bernd Treder.

Grundlage dieser Auszeichnungen waren die monatlich an verschiedenen Orten in Deutschland, von Kiel bis München, stattfindenden Bewertungssitzungen. Dabei haben alle Orchideenbetriebe und auch die Amateurkultivateure die Möglichkeit, ihre Pflanzen den kritischen Bewertungsrichtern zu präsentieren. Die Summe aller Bewertungen über das ganze Kalenderjahr ergibt dann den besten Orchideengärtner in Deutschland. Dazu musste der erfolgreiche Züchter und Kultivateur nicht nur über viele Jahre seine Orchideen kultivieren, sondern muss sie auch zum richtigen Zeitpunkt zur Blüte bringen und sie dann unversehrt zu den Bewertungssitzungen transportieren.

Damit wurde nicht nur die außergewöhnliche Kulturleistung des Gärtners geehrt sondern insbesondere auch die züchterischen Leistungen von Franz Glanz. Seine neuen Kreuzungen sind weltweit bekannt und tragen mit dem Namensbestandteil ‚Wössner‘ dazu bei, dass sein Heimatort Unterwössen im Achental zumindest in der ganzen Welt bei den Orchideenfreunden bekannt ist.

Aus Südostbayern wurden zwei weitere Orchideenfreunde ausgezeichnet. Giselher Cramer, bei dem das Sommerfest dieses Jahr stattfand, wurde als zweitbester Orchideengärtner ausgezeichnet. Rudolf Lange aus Rosenheim wurde als drittbester Amateur für seine herausragenden Kulturleistungen ausgezeichnet.

Besonders freute sich Franz Glanz auch über weitere Medaillen bei dem Treffen in der Strub. wobei ihm natürlich eine eigene, gerade frisch beim Orchid-Registrar in England angemeldete Kreuzung am Herzen lag. Die Aeranthes Wössner Grünfinken, war das Ergebnis einer Kreuzung zweier afrikanischer Orchideen und überzeugte die Preisrichter durch eine Vielzahl bizarrer gelbgrüner Blüten an den lang herabhängenden Blütenständen und wurde mit einer Silber- und einer Bronzemedaille ausgezeichnet.

Olaf Gruß

Quelle: chiemgau24.de

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