In den Landkreisen Landsberg am Lech und Weilheim-Schongau

Zwölf Brände in zwei Monaten: Polizei nimmt zwei Männer (25,24) fest

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Brand einer Feldscheune am 14. Dezember bei Rott.

Unterdießen - Zwei Männer werden verdächtigt insgesamt zwölf Brände in den Landkreisen Landsberg am Lech und Weilheim-Schongau gelegt zu haben. Sie wurden am Freitag bei einer versuchten Brandlegung festgenommen:

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Im Landkreis Landsberg am Lech und dem benachbarten Weilheim-Schongau kam es im Zeitraum von Dezember 2019 bis Januar 2020 zu insgesamt zwölf Bränden. Betroffen waren zumeist Feldscheunen, kleinere landwirtschaftliche Gebäude, Holzlagerorte und Strohballen. Der bislang entstandene Sachschaden wird auf rund 600.000 Euro geschätzt.

Noch im Dezember vergangenen Jahres gründete die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck eine eigene Ermittlungsgruppe (EG Feldscheune). Entsprechend der Tatortzuständigkeiten waren die Kriminalpolizeien Fürstenfeldbruck und Weilheim mit Ermittlungen beauftragt. Ziel war es den Täter möglichst schnell zu ermitteln und weitere Brände zu verhindern. In die rund ein Dutzend Beamte starke EG ist auch die KPI Weilheim integriert.


Heute Nacht gegen 1 Uhr wurden Kriminalbeamte auf eine versuchte Brandlegung an einem größeren Holzlager in Unterdießen aufmerksam. Sie verhinderten zum einen die Ausbreitung des Feuers und bewirkten die Festnahme zweier Tatverdächtiger, die sich in einem 3er BMW vom Brandort entfernten. Der Zugriff erfolgte vor der Wohnung eines 25-Jährigen aus dem Landkreis Landsberg am Lech. Beim Fahrer des Fahrzeuges handelt es sich um einen 24-jährigen Mann aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

Die beiden Beschuldigten werden derzeit bei der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck vernommen. Im weiteren Verlauf wird in Abstimmung mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Augsburg die Haftfrage geklärt.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Nord

Quelle: rosenheim24.de

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