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Das Aufräumen nach dem "Chiemsee Summer"

Containerweise weg mit dem Festival-Müll

  • Xaver Eichstädter
    VonXaver Eichstädter
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Übersee - Wie viele hunderte Tonnen Müll es heuer werden, steht noch nicht fest - aber: Auf dem "Chiemsee Summer" ging es relativ sauber zu. Trotzdem wird das Festival nächstes Jahr eingeschränkt.

Um die 50 Männer und Frauen hat Hans Uhrmann um sich geschart: Die Helfer vom Maschinenring packen derzeit wieder gewaltig an, um nach dem letzten Festival-Tag am Sonntag die Wiesen um Übersee wieder sauber zu bekommen. Um die 400 Tonnen kamen im vergangenen Jahr zusammen. Wie viele es heuer werden, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Sicher ist aber: Das "Chiemsee Summer" 2015 lief sauberer ab - was nicht nur an der geringeren Zuschauerzahl, sondern auch am besseren Wetter liegt.

Von "außen nach innen" arbeitet man sich vor, wie Uhrmann sagt. Begonnen hat man im Dorf, am Bahnhof und an den Sportplätzen, inzwischen ist man längst auf die Campingplätze vorgedrungen - dort, wo sich der meiste Müll anhäuft. Aber auch schon am Wochenende, als die Musik noch spielte und die Gäste noch feierten, waren die Männer und Frauen vom Maschinenring schon im Einsatz und haben weggeräumt, was ging. Immer beliebter wird das "Comfort Camping": Die Gäste zahlen eine Extragebühr, bekommen dafür aber eigens Mülltonnen, die über das Wochenende regelmäßig geleert wurden.

Vier Tage Festival "genügen eigentlich"

Geht es nach der Gemeinde, soll die Staatsstraße von Grabenstätt nach Grassau schon im Laufe des heutigen Mittwochs für den Verkehr wieder freigegeben werden. Bis Freitag will man mit den Aufräumarbeiten komplett fertig sein. Und trotz dieser erfreulichen Nachrichten: Das "Chiemsee Summer" wird kommendes Jahr wohl verkürzt.

"Gemeinde und Veranstalter haben sich darauf geeinigt, dass es nächstes Jahr nur noch vier Tage sein sollen. Das genügt eigentlich", so Max Posselt von der Gemeindeverwaltung. Am Mittwoch soll später begonnen werden, der Sonntag solle allein als Abreisetag dienen: "Für die Anwohner ist es wichtig, dass sie am Montag ohne größere Behinderungen in die Arbeit fahren können." Derweil werden auch noch die letzten Kronkorken aus den Wiesen gepuhlt - um Übersee sauberer zu bekommen, als es vor dem Festival war, wie die Arbeiter vom Maschinenring gerne betonen.

xe

Rubriklistenbild: © xe

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