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"feige und gezielte Attacke"

Skandal in Trostberg: Eishockeyspieler geht auf Schiri los - 16 Monate Sperre

  • Markus Zwigl
    VonMarkus Zwigl
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Trostberg - Eklat in der Landesliga: Am Sonntagabend verloren die Trostberg Chiefs gegen den ESV Waldkirchen nicht nur drei wichtige Punkte im Abstiegskampf, sondern auch ihren offensivstärksten Verteidiger. Weil der 30-jährige Weberstetter einen Schiedsrichter in der Drittelpause attackierte, wurde er mittlerweile zu einer Rekordstrafe verdonnert.

4:7 aus Sicht der Trostberg Chiefs endete am vergangenen Sonntag das Duell in der Eishockey-Landesliga Abstiegsrunde C gegen den ESV Waldkirchen. Ein bitterer Abend für den Tabellenfünften. Es war ein hartumkämpftes Spiel - mit vielen Strafzeiten auf beiden Seiten. 

Doch am Ende überschattete vor allem eine Szene das sportliche Geschehen. In der 26. Minute wurde Weberstetter vom TSV Trostberg wegen eines Kniechecks mit einer Fünf-plus-Spieldauerdisziplinarstrafe in die Kabine geschickt. Für ihn war die Partie eigentlich beendet. Doch damit nicht genug. 

In der zweiten Drittelpause sorgte der Verteidiger für einen Skandal. Der 30-Jährige konnte sich nicht beruhigen und wartete im Treppengang vor den Kabinen auf die Unparteiischen. Er ging vor den Augen der Zuschauer auf Schiedsrichter Maximilian Tschichoflos los, wurde handgreiflich, soll ihn sogar zu Boden geschubst haben, berichtet heimatsport.de.

In der offiziellen Meldung des Schiedsrichters heißt es wortwörtlich: "Auf dem Weg zur Kabine passte der Spieler die Schiedsrichter ab und nahm einen von ihnen in den Schwitzkasten."

Nun hat der Bayerische Eissportverband reagiert. Der Weberstetter wurde für 16 Monate gesperrt! "Es war eine feige und gezielte Attacke, da gibt es nichts zu beschönigen", beurteilte auch Trostbergs Eishockey-Abteilungsleiter Johannes Käsmaier gegenüber heimatsport.de das Verhalten seines Spielers. 

mz

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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