Pfarrer-Überfall: Geständnisse angekündigt

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Traunstein - Die Angeklagten, denen Raubüberfälle auf zwei Pfarrer zur Last gelegt werden, wollen laut Aussagen ihrer Anwälte die Taten gestehen.

Zum Auftakt des Prozesses um den Überfall auf zwei Pfarrer vor dem Landgericht Traunstein wollen die Angeklagten ihr Schweigen brechen. Das gaben am Donnerstagvormittag die Verteidiger der beiden Angeklagten bekannt. Ihre Mandanten würden Aussagen und ein Geständnis ablegen.

Dem Duo wird vorgeworfen, in die Pfarrhäuser in Tuntenhausen und Böbing bei Weilheim eingedrungen zu sein. Sie hätten dabei die Geistlichen ausgeraubt und gefesselt, in einem Fall auch noch die Haushälterin, wirft ihnen die Anklage vor. Laut Staatsanwaltschaft nahmen sie Bargeld an sich und hoben mit den EC-Karten der Pfarrer Geld ab.

Im Frühjahr war der Prozess wegen der schweren Erkrankung eines Schöffen geplatzt. Die Anklage lautet auf schweren Raub und Freiheitsberaubung. Am 1. August soll das Urteil fallen.

Quelle:

Archivvideo: Auftakt zum ersten Prozess

Quelle: chiemgau24.de

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