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Dutzende Verletzte bei S-Bahn-Unfall in Barcelona

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2000 Notrufe in drei Stunden

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Traunstein - Mit schier unglaublichen Anforderungen hatte die Integrierte Leitstelle während der Hochwasser-Katastrophe zu kämpfen. Der Spitzenwert: 2000 Notrufe in drei Stunden!

Bedingt durch die Unwetter- und Katastrophenlage in den Landkreisen des Zuständigkeitsbereiches stand die Integrierten Leitstelle (ILS) Traunstein vor bisher nie da gewesenen Anforderungen. So mussten im Zeitraum von 48 Stunden insgesamt 5.867 Notrufe bearbeitet werden! Den Spitzenwert bildete dabei der Zeitraum zwischen 0 Uhr und 12 Uhr am 2. Juni. Hier gingen über 2000 Notrufe in der Leitstelle ein.

Die ILS Traunstein arbeitete während des Katastrophenfalls mit personeller Maximalbesetzung.

Die ILS Traunstein arbeitete hierbei mit der personellen Maximalbesetzung. Die Konzepte zur Personalnachbesetzung und –verstärkung kamen hier in voller Ausdehnung zur Anwendung. Herr Landrat Hermann Steinmaßl, in seiner Eigenschaft als Verbandsvorsitzender des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Traunstein, machte sich am Sonntag persönlich ein Bild in der ILS über die laufende Einsatzabarbeitung in den vier Landkreisen.

Die im QM-System (Qualitätsmanagement) vorgesehenen und erprobten Abläufe für großflächige Ereignisse haben sich vollends bewährt. So wurde pro Landkreis ein fester Disponent eingeteilt, welcher ausschließlich die Feuerwehralarmierung und Einsatzbegleitung des jeweiligen Landkreises übernahm. Die sechs zusätzlichen Telefonplätze (sog. „Ausnahmeabfrageplätze“) wurden neben den regulären acht Einsatzleitplätzen mit Mitarbeitern besetzt. Hierbei wurde auf alle zur Verfügung stehenden personellen Ressourcen zurückgegriffen. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass trotz der unglaublich hohen Anzahl von Notrufen die durchschnittliche Wartezeit (d. h. die Zeit vom ersten Klingeln bis zur Annahme des Gesprächs) bei unter fünf Sekunden liegt.

Die durchschnittliche Dauer der Gespräche wurde mit knapp 60 Sekunden ausgewertet. Josef Gschwendner (Geschäftsführer), Anton Groschack (Leiter der Leitstelle) und Gerhard Jäkel (stellv. Leiter) sprachen den Mitarbeitern den höchsten Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit aus. Alle drei Leitungspersonen haben in den letzten Tagen selber in der Notrufabfrage mitgewirkt und konnten sich so aus erster Hand ein Bild von der enormen Arbeitsbelastung machen.

Pressemitteilung Zweckverband für Rettungsdienst- und Feuerwehralarmierung Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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