Vollgedröhnt und wie im Autoscooter unterwegs

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Bergen - Nach dem ersten Auffahrunfall am Sonntagmittag sprang der Mann (39) in sein Auto und floh. Es folgten eine Verfolgungsjagd und bis zum Abend noch zwei weitere Unfälle.

Am Sonntagmittag verursachte ein Slowene am Bergener Talübergang in Richtung München einen Auffahrunfall mit circa 2.500 Euro Sachschaden. Als die Insassen des geschädigten Fahrzeugs, ein Wohnmobil aus Österreich, die Polizei zur Unfallaufnahme hinzuziehen wollten und der Verursacher dies mitbekam, sprang er in sein Fahrzeug und flüchtete in Richtung München.

Mehrere Streifenwagen verfolgten ihn

Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifenwagen brachte zunächst keinen Erfolg.

Knapp zwei Stunden später wurde vom Polizeipräsidium Schwaben-Süd in Augsburg mitgeteilt, dass ein Unbekannter auch dort einen Auffahrunfall verursachte und dann in Richtung Stuttgart weiterflüchtete.

Gegen 19.15 Uhr verursachte der Mann dann in Baden-Württemberg erneut einen Verkehrsunfall und konnte auf Grund der bundesweit ausgestrahlten Fahndung den Unfällen in Bayern zugeordnet und vorläufig festgenommen werden.

Vollgedröhnt am Steuer

Es handelt sich um einen 39-jährigen slowenischen Staatsangehörigen, der erheblich unter Betäubungsmitteleinfluss stand. Ermittlungen in Slowenien ergaben zudem, dass der Fahrzeugführer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.

Auf den Slowenen kommen mehrere Strafverfahren mit einer empfindlichen Strafandrohung zu. Er befindet sich momentan in einer Entziehungsanstalt.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © jre

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