Über Packstationen illegal eingekauft

Traunstein/Rosenheim - Weil sie sich mehr als 70 Mal hochwertige Waren illegal an DHL-Stationen liefern ließen, musste sich ein Betrügertrio jetzt vor Gericht verantworten:

Ein 30-jähriger IT-Fachmann, eine 18-Jährige, sowie ein 19-Jähriger standen in der vergangenen Woche vor Gericht. Sie hatten sich illegal erworbene Ware an Packstationen der DHL, unter anderem in Raubling und Rosenheim liefern lassen. Somit konnten sie sich ganz anonym in mehr als 70 Einzelfällen teure Geräte wie Kameras oder iPads zusenden lassen. Dadurch enstand ein Sachschaden in fünfstelliger Höhe.

Nach Aussagen der 18-Jährigen hatte der 30-jährige IT-Fachmann sogar falsche Identiäten und Ausweise im Internet geordert, um die ergaunerte Ware später in Ebay weiterzuverkaufen.

Im Prozess forderte Staatsanwältin Simone Luger für den Hauptangeklagten viereinhalb Jahre Haft und für seine beiden Helfer eine Jugendstrafe. Letztendlich muss der 30-jährige für drei Jahre und neun Monate hinter Gitter. Die Jugendlichen erhielten eine Jugendstrafe von je zwei Jahren auf Bewährung. Das Gericht rechnete ihnen an, dass sie sofort geständig und kooperativ waren.

Lesen Sie die komplette Geschichte auf OVB ONLINE.

red rosenheim24

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser