Zündler als Serien-Brandstifter überführt!

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Traunreut - Der am Donnerstag festgenommene Brandstifter ist ein Serientäter. Die Polizei brachte ihn mit einem weiteren Brand in Verbindung. Er verstrickte sich in Widersprüche.

Nach der Festnahme eines Tatverdächtigen wegen Brandstiftung an einem Kleinbus in Traunreut, ist der Festgenommene nun dringend verdächtig, schon am 31. Mai drei Autos angezündet zu haben. Damals war auf dem Gelände eines Autohauses in Traunreut ein Sachschaden von etwa 30.000 Euro entstanden.

Wie berichtet, war der 20-Jährige aus dem Landkreis am Donnerstag unter dringendem Tatverdacht festgenommen worden. Ihm wird vorgeworfen, in der Nacht auf Donnerstag in Traunreut drei Reifen an einem Kleinbus in Brand gesteckt zu haben. Nur das schnelle Eingreifen von zwei Passanten verhinderte hier, dass der Pkw in Vollbrand geriet.

Während der kriminalpolizeilichen Ermittlungen erhärtete sich dann der Verdacht, dass der 20-Jährige auch als Täter der Brandstiftung Ende Mai diesen Jahres in Frage kommt.

Am 31. Mai war der Integrierten Leitstelle Traunstein damals gegen 22.50 Uhr der Brand von drei Autos mitgeteilt worden. Die, auf dem Gelände eines Autohauses abgestellten Autos, standen beim Eintreffen der Rettungskräfte bereits in Vollbrand. Der Sachschaden belief sich auf etwa 30.000 Euro.

Während der kriminalpolizeilichen Ermittlungen erhärtete sich dann der Tatverdacht gegen den 20-jährigen Mann aus dem Landkreis Traunstein. Bei seiner ersten Befragung verstrickte er sich in Widersprüche. Inzwischen hat er zugegeben, beide Brände gelegt zu haben.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein hat gegen den Tatverdächtigen Haftbefehlsantrag gestellt. Er wird heute dem Haftrichter vorgeführt.

Bilder von den brennenden Autos am 31. Mai:

Flammen zerstören drei Fahrzeuge

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © FDL/Lamminger

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