+++ Eilmeldung +++

Zwischen Prien und Bad Endorf

Bahnstrecke Rosenheim - Salzburg gesperrt wegen Notarzteinsatz

Bahnstrecke Rosenheim - Salzburg gesperrt wegen Notarzteinsatz

Nicht antworten und keine Anhänge öffnen!

Wieder Betrüger-E-Mails im Landkreis Rosenheim im Umlauf

Rosenheim - Derzeit sind betrügerische E-Mails zur Registrierung im Transparenzregister auch im Landkreis Rosenheim im Umlauf.

"Leider müssen wir feststellen, dass Sie sich bis zum heutigen Tage nicht in das Transparenzregister eingetragen haben. Dies stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Daher fordern wir Sie auf, sich innerhalb von 10 Tagen zu registrieren."Mit diesem Satz beginnt die Betrüger-Email, die derzeit auch im Landkreis Rosenheim im Umlauf ist. Danach ist folgender link angegeben: www.TransparenzregisterDeutschland.de. Eine solche Mail an einen Adressaten in Feldkirchen-Westerham liegt rosenheim24.de vor. 


Bundesfinanzministerium warnt

Das Finanzministerium warnt vor diesen betrügerischen E-Mails: "Die „Organisation Transparenzregister“ verschickt derzeit E-Mails an Kfz-Betriebe und Unternehmen anderer Branchen, in denen sie zur kostenpflichtigen Registrierung in ihrem Register auffordert. Mit dem offiziellen Transparenzregister hat diese Aufforderung nichts zu tun. Das Finanzministerium warnt ausdrücklich davor, auf solche oder ähnliche E-Mails zu reagieren, sich auf der oben genannten Internetseite zu registrieren oder gar Zahlungen zu leisten." Ob die Organisation betrügerisch an Geld kommen oder Daten sammeln will, ist nicht klar.

In diesem Zusammenhang weist das Finanzministerium auch darauf hin, dass die offizielle Website des Transparenzregisters www.transparenzregister.de lautet und vom Bundesanzeiger Verlag betrieben wird. Die Registrierung beim Transparenzregister ist kostenlos.


Verfasser werden immer kreativer

Betrugs-E-Mails wird es wohl immer geben, doch die Verfasser werden immer kreativer. Im Frühjahr diesen Jahres wurde ein Bernauer angeblich beim Onanieren gefilmt und durch Unbekannte dann per E-Mail erpresst. 1.400 Dollar hätte er zahlen sollen, damit das angebliche Video nicht veröffentlicht wird. 

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik beobachtet fast täglich neue Varianten mit phantasievoll erfundenen Geschichten. Oft knüpfen Betrüger an aktuellen Ereignissen an, um ihren Lügen den Anschein von Glaubwürdigkeit zu verleihen. Aber auch die Aussicht auf einen Bonus oder Preis soll zur Eingabe persönlicher Informationen verlocken.

jb

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

Kommentare