Ehefrau im Zorn getötet?

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Albaching - Am Freitagnachmittag wurde in Albaching eine Frau tot in ihrer Wohnung gefunden. Eine Gewalttat. Verdächtig ist der Ehemann (68). Er gilt im Ort als jähzornig.

Der Tatverdächtige selbst hatte die Polizei auf die Spur der Toten gebracht. Er war gegen 13 Uhr auf der Freisinger Landstraße in München in eine Polizeikontrolle geraten. Dabei gab der 68-Jährige den Hinweis auf die tote Frau in der Wohnung in Albaching. Beamte der Polizeiinspektion Wasserburg fanden bei einer Überprüfung dann die Tote.

Die Identität der Getöteten ist laut Polizei derzeit noch nicht geklärt. Vermutlich handelt es sich aber um die Ehefrau des Mannes. Der 68-Jährige war nach Informationen von rosenheim24.de in dritter Ehe mit der Asiatin verheiratet. Das Paar hatte einen gemeinsamen Sohn (3). Der Bub geht in Albaching in den Kindergarten. Das Kind soll der Mann über alles lieben.

Wie das Oberbayerische Volksblatt in seiner Wochenendausgabe (11./12. Dezember 2010) berichtet, galt die Familie im Dorf als ruhig und unauffällig, der 68-jährige Tatverdächtige als äußerst fleißig – aber jähzornig. Bekannte berichten der Heimatzeitung, dass die Getötete zirka 35 Jahre alt und Philippinin gewesen sei. Auch die zweite Ehefrau des Mannes soll Asiatin gewesen sein. Beide Partner brachten weitere Kinder in die Ehe mit.

rosenheim24.de erfuhr in Albaching am Abend, dass sich der 68-Jährige im Laufe der Jahre immer mehr aus dem Dorfleben zurückgezogen habe. Er galt wie erwähnt nicht nur als jährzornig, sondern auch als eifersüchtig.

Zur Todesursache können noch keine Aussagen getroffen werden, jedoch ist die Frau dem ersten Anschein nach gewaltsam zu Tode gekommen. Genaueres wird eine gerichtsmedizinische Untersuchung ergeben.

Bilder: Mord in Albaching

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Quelle: rosenheim24.de

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