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Räumdienste im Großeinsatz - "Lieferstopp" für Bernau

150 Tonnen Streusalz für 80 Autobahn-Kilometer

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Räumdienste: auf den Autobahnen besonders gefragt.

Rosenheim/Landkreis (OVB) - Heimische Räumdienste im Großeinsatz: In nur 24 Stunden verbrauchten sie wegen der starken Schneefälle am Mittwoch und Donnerstag fast 150 Tonnen Streusalz, um die rund 80 Autobahnkilometer im Landkreis Rosenheim wieder frei zu kriegen.

Das teilte die Straßenmeisterei Rosenheim gestern auf Anfrage unserer Zeitung mit. "Und jetzt warten wir auf die nächste Schneefront", hatte Hans Stöcker, der stellvertretende Dienststellenleiter der Autobahnmeisterei, bereits die für gestern Abend vorhergesagten Niederschläge im Blick.

Gut möglich also, dass die Salzvorräte in den drei Lagern der Autobahnmeisterei in Raubling-Pfraundorf, Kiefersfelden und Bernau am Wochenende noch weiter schrumpfen. Gestern befanden sich dort noch etwa 2200 Tonnen.

Der Winter kann sich noch lange hinziehen. Deshalb hat die Oberste Baubehörde in München nach dem Motto "Die Autobahn geht vor" angeordnet, dass sich die Gemeinde Bernau ab sofort nicht mehr im Lager an der A8 bedienen darf. "Das ist uns noch nie passiert", heißt es aus dem Bernauer Bauhof. Die Chiemsee-Gemeinde ist aber das einzige "Opfer" der Anordnung, denn nur Bernau darf sich bei der Autobahnmeisterei bedienen. Die anderen Kommunen in der Region haben andere Streusalz-Quellen.

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Die Rosenheimer Autobahnmeisterei bezieht ihr Streusalz aus Heilbronn und Bad Reichenhall. "Wenn in harten Wintern die Vorräte zur Neige gehen und alle auf einmal bestellen, kann es zu Lieferengpässen kommen", sagt Stöcker. Eine Erfahrung, die derzeit eine weitere Gemeinde im Chiemgau macht: "Wir haben schon nachbestellt", heißt es dort, "und geliefert wird wahrscheinlich erst im März."

ls/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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