Tödlicher Felssturz hat doch ein Nachspiel

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Traunstein/Stein - Die Staatsanwaltschaft hatte vergangene Woche das Verfahren wegen fahrlässiger Tötung eingestellt. Jetzt legte die Mutter des getöteten Peter B. Beschwerde ein.

Video aus dem Archiv:

Vergangene Woche gab die Staatsanwaltschaft die Einstellung des Verfahrens wegen fahrlässiger Tötung nach dem Felssturz bekannt. Wie Medien berichten, legte die Mutter des getöteten Peter B. jetzt Beschwerde ein, weil die Staatsanwaltschaft Traunstein das Verfahren gegen einen Bauleiter nicht weiter verfolgen will. Sie sieht vor allem die Schlossbrauerei als Grundbesitzer, sowie die Sicherheitsbehörden, in der Verantwortung. Die Staatsanwaltschaft Traunstein habe die vorliegenden Sachverhalte und Zusammenhänge nicht ausreichend geprüft, so die Mutter. Gegen die Einstellung des Verfahrens gegen den Bauleiter habe sie keine Einwände, heißt es.

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Bei dem Felssturz waren am 25. Januar 2010 der Familienvater und die Tochter ums Leben gekommen, die Mutter und der Sohn überlebten schwer verletzt.

Die Schlossbrauerei Stein war auf Anfrage von Chiemgau24 nicht zu einer Stellungnahme bereit.

Bayernwelle SüdOst / red/ch24

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © fib/GS

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