Verdächtiges Ansprechen eines Kindes in Thansau

Missverständnis! Frau wollte offenbar anderes Kind abholen

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Thansau - Ein siebenjähriges Mädchen hatte ihren Eltern erzählt, dass sie am Dienstagnachmittag an einer Bushaltestelle von einer unbekannten Frau angesprochen worden sei. Nun stellte sich heraus, dass ihre Geschichte nicht ganz der Wahrheit entsprach. 

Update, 19.05 Uhr: Zweite Pressemeldung der Polizei

Aufgrund der Öffentlichkeitswirksamkeit der gesteuerten Informationen zu diesem Sachverhalt meldete sich der Fahrer des schwarzen Fahrzeuges und es stellte sich heraus, dass es sich um ein Missverständnis zwischen den Insassen des Fahrzeuges und dem siebenjährigen Mädchen handelte. Diese wollten ebenfalls ein anderes Kind an der Haltestelle abholen. Es kann entkräftet werden, dass es sich bei dem Vorfall um ein verdächtiges Ansprechen eines Kindes handelte.

Die polizeilichen Maßnahmen zur Aufklärung des Sachverhaltes dauern noch an.

Pressemeldung Polizeiinspektion Brannenburg

Update, 17.25 Uhr: Vater entkräftet Aussage des Mädchens

Am Mittwochabend hat sich der Vater des kleinen Mädchen bei rosenheim24.de gemeldet, um den Stand der Dinge klarzustellen. "Ich muss berichtigen, was im Post steht. Meine Tochter hat zu viel hineininterpretiert. Es gab die Frau. Diese wohnt auch in Thansau, hatte aber nur zufällig den selben Weg. Von Süßigkeiten war gar nicht die Rede." Für die große Aufregung möchte sich der Vater auf diesem Wege aufrichtig entschuldigen. 

Update, 15.39 Uhr: Pressemeldung Polizeiinspektion Brannenburg

Am Dienstag, den 4. Dezember, gegen 16.45, Uhr wurde ein 7-jähriges Mädchen, welches an einer Bushaltestelle in Rohrdorf/Thansau allein wartete, aus einem dunklen Wagen heraus angesprochen. Im Fahrzeug befanden sich zwei weibliche Personen, beide zwischen 20 und 30 Jahre alt, braune Haare, wobei die Beifahrerin das Mädchen auf Deutsch ansprach und dieses bat in das Auto einzusteigen. Dem Mädchen wurden Süßigkeiten versprochen. 

Die Schülerin lief jedoch sofort nach Hause und es konnte somit Weiteres verhindert werden. Die Beifahrerin soll dem Mädchen noch nachgegangen sein, sei jedoch dann plötzlich verschwunden. Nähere Angaben zum Fahrzeug und den beiden Frauen sind bislang nicht bekannt. 

Wer sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben kann, meldet dies der PI Brannenburg unter der Telefonnummer 08034-9068 0. 

Verhaltenshinweise in derartigen Situationen finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de.

Pressemeldung Polizeiinspektion Brannenburg

Erstmeldung:

Immer wieder werden Kinder von Unbekannten angesprochen. So soll es auch am Dienstagnachmittag gegen 16.45 in Thansau geschehen sein. Wie ein besorgter Vater auf Facebook schreibt, sei seine Tochter an der Bushaltestelle in Thansau, nahe der Tankstelle, von einer unbekannten Frau angesprochen worden sein. Die Frau habe das Mädchen mit Süßigkeiten in ein dunkles Auto locken wollen. Die Frau wird von dem kleinen Mädchen wie folgt beschrieben: 

  • braune Haare
  • circa 30 Jahre alt
  • saß in einem dunklem Auto

Als das Mädchen nicht auf das Angebot einging, soll die unbekannte Frau ausgestiegen und dem Mädchen nachgelaufen sein. Die Siebenjährige sei allerdings schneller gewesen. Am Schluss des Beitrags fordert der erzürnte Vater das Netzwerk auf Kinder zu sensibilisieren. Der Facebook-Post wurde bereits über 1.300 mal geteilt.

Auch die Polizei wurde über den Vorfall informiert. Auf Anfrage von rosenheim24.de erläuterte ein Sprecher der Polizei Brannenburg, dass im Laufe des Tages sowohl mit dem Kind als auch mit ihrer Mutter gesprochen wird.

Ähnlicher Fall in Vogtareuth - Kinder sensibilisieren

In Vogtareuth soll Anfang Juli ein unbekannter Mann ein 9-jähriges Mädchen nach der Schule angesprochen und am Arm gepackt haben. Dieser habe sogar versucht haben, das Kind in sein Auto zu zerren. In diesem Zusammenhang sprach unsere Redaktion mit Thomas Schelshorn, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. 

Generell nehme die Polizei jeden einzelnen dieser Fälle sehr ernst, so Schelshorn. Dennoch warnt er vor unnötiger "Panikmache". Die Eltern sollen ihre Kinder grundsätzlich sensibiliseren und vor solchen Situationen warnen. Allerdings betonte Schelshorn, dass seit der Inbetreibnahme des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim noch kein Fall vorliege, bei dem ein Kind in ein Auto gezogen und verschleppt worden wäre.

Sollte sich diese Vorfälle am selben Standort nicht wiederholen, sei die Chance gering den Täter ausfindig zu machen. Dies würden Vergleichsfälle beweisen.

Weitere vergleichbare Fälle auch in Ramerberg und Schonstett

Aus einem Auto mit verdunkelten Scheiben, sprach ein Unbekannter Grundschüler zunächst an der Schonstetter Grundschule und Umgebung und wenige Tage später auch auf einem Spielplatz in Ramerberg an. Und auch Anfang Dezember soll ein unbekannter Mann vor einer Grundschule in Feldkirchen-Westerham Kinder angesprochen und versucht haben diese in sein Auto zu locken.

Quelle: rosenheim24.de

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