Sudelfeld: Zu schnell unterwegs?

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Bayrischzell - Im Fall des am Sudelfeld tödlich verunglückten Skifahrers wartet die Polizei auf das Obduktionsergebnis am Donnerstag. Eine Augenzeugin schilderte dem OVB den Unfallhergang:

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"Die Rekonstruktion des Geschehens dauert an", sagte gestern Jürgen Thalmeier, Sprecher am Polizeipräsidium Oberbayern Süd. Das Ergebnis der Obduktion soll voraussichtlich morgen vorliegen.

Der Pfaffenhofener, der den Zusammenstoß mit einem dänischen Skifahrer überlebt hatte, werde noch im Krankenhaus Agatharied behandelt, befinde sich aber außer Lebensgefahr.

Eine Augenzeugin, die den Unfall vom Lift aus beobachtet hatte, berichtete gestern gegenüber unserer Zeitung, dass die beiden Verunfallten sehr schnell unterwegs gewesen seien. Nach dem Aufprall sei sofort klar gewesen: "Da ist was Schlimmeres passiert!"

Zunächst hätten Ersthelfer, dann die Skiwacht sowie die Bergwacht Leitzachtal und eine Notärztin noch auf der Piste rund 45 Minuten lang mittels Herzdruckmassage um das Leben des bewusstlosen Dänen gekämpft. Letztlich verlor der 67-Jährige aber, zehn Minuten nachdem ihn der Rettungshubschrauber in das Rosenheimer Klinikum geflogen hatte, den Kampf um sein Leben.

Grundsätzlich aber warnt der DSV vor einer Überbewertung des Geschehens: Seit zehn Jahren seien die Unfallzahlen auf Skipisten rückläufig. Grund sei die immer bessere Ausrüstung der Sportler. Allein am Sudelfeld trage rund die Hälfte aller Skifahrer Helm.

re/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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